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tagesspiegel

Uwe Dinda (AfD), Vorsitzender des „Ausschusses für Öffentliche Ordnung, Verkehr und Bürgerdienste“ hat wohl Stress mit dem Ordnungsamt gehabt, wie ich aus mehreren voneinander unabhängigen Quellen erfuhr. Er soll seinen Wagen ohne Parkscheibe auf dem Parkplatz des Rathauses abgestellt und daraufhin ein Knöllchen kassiert haben. Als die zwei Männer vom Ordnungsamt vor seinem Auto standen, soll Dinda „ihr Arschgeigen“ aus dem Fenster seines Büros im Rathaus gerufen haben.

27. Dezember 2014
In der Lichtenberger Hauptstraße wird der gesprühte Schriftzug "Anti-Antifa" entdeckt.
Quelle: Anwohner_in

16. Dezember 2014
An einer von Funktionären der NPD organisierten Anti-Flüchtlingsdemonstration in Falkenberg nehmen etwa 100 Menschen teil, darunter David G. und Danny M. von der lokalen NPD und mehrere Aktivisten von "Pro Deutschland".
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

15. Dezember 2014
Bei einer Veranstaltung der Lichtenberger CDU in Falkenberg melden sich mehrere Anwohner_innen mit flüchtlingsfeindlichen Sprüchen zu Wort. Eine anwesende Gruppe Rechter hält während der Veranstaltung Schilder mit Parolen hoch.
Quelle: Teilnehmer_innen

15. Dezember 2014
In der vergangenen Nacht werden im Welsekiez Flugblätter für den rassistischen Aufmarsch am Dienstag in die Briefkasten gesteckt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

14. Dezember 2014
Am Wochenende werden an verschiedenen Stellen in Falkenberg Kreideparolen auf dem Gehweg angebracht und weitere rassistische Flugblätter verteilt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

12. Dezember 2014
In Falkenberg werden Flugblätter für den rassistischen Aufmarsch am Dienstag in Briefkästen gesteckt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

11. Dezember 2014
Die Lichtenberger NPD stellt in der BVV einen Antrag, der die Lichtenberger Flüchtlinge zum Thema hat.
Quelle: Lichtenberger Register

6. Dezember 2014
Die rechtspopulistische Kleinstpartei "Pro Deutschland" steckt in Wartenberg Flugblätter in die Anwohnerbriefkästen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

6. Dezember 2014
Die NPD hält im Rahmen einer Kundgebungstour eine Kundgebung in der Welsestraße (Falkenberg) ab. An der Kundgebung, die auf rassistische  Weise Flüchtlingsunterkünfte thematisiert, nehmen neben den Rednern Sebastian Schmidtke und Ronny Zasowk (Brandenburg) auch die Lichtenberger NPDler Danny M. und André G. Teil.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

2. Dezember 2014
In Falkenberg werden Flugblätter mit rassistischem Inhalt in Briefkästen gesteckt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

30. November 2014
Die Lichtenberger NPD veröffentlicht auf ihrer Facebook-Seite mehrere Artikel, die zu den rassistischen Demonstrationen in Marzahn mobilisieren. Zusätzlich wird ein Beitrag verfasst, der Toleranz gegenüber anderen Menschen als "Widernatürlich" bezeichnet.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

30. November 2014
Die Facebook-Seite des Kreisverbands von "Pro Deutschland" wird in diesen Monat mehrfach dazu genutzt, gegen Flüchtlinge und geplante Unterkünfte zu hetzen.
Quelle: Register Lichtenberg

28. November 2014
Im Umfeld des Prerower Platzes werden mehrere Flugblätter für eine "Bürgerversammlung" in Marzahn gefunden, die von "Pro Deutschland" im Rahmen der Anti-Flüchtlings-Proteste stattfindet.
Quelle: Anwohner_in

28. November 2014
Für eine von der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" einberufenen "Bürgerversammlung in Marzahn werden am frühen Morgen mehrere Flugblätter am S-Bhf. Lichtenberg verstreut.
Quelle: Lichtenberger Bündnis

21. November 2014
Im Weitlingkiez werden mehrere dutzend Aufkleber der Berliner JN ("Hauptstadtaktivisten") und des Dortmunder Internetportals widerstand.info gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg

16. November 2014
An den Wänden der Brücke in der Schlichtallee wird ein gesprühter Schriftzug "Anti-Antifa" gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

15. November 2014
Der Kreisverband von "Pro Deutschland" verteilt in Falkenberg Flugblätter gegen das geplante Containerlager für Flüchtlinge.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

13. November 2014
Während der Bürgerfragestunde der Bezirksverordnetenversammlung ergreift ein Falkenberger Anwohner das Wort und wendet sich gegen das geplante Containerlager. Er verwendet dabei teils verallgemeinernde Einschätzungen zu den ankommenden Flüchtlingen. Auf die Erwiederung des Bürgermeisters, dass es in Falkenberg glücklicherweise noch nicht zu Anti-Flüchtlings-Protesten gekommen sei, ruft die NPD-Verordnete Manuela Tönhardt, dass das sicher noch geschehen werde.Die NPD stellt in der selben BVV einen Antrag, Flüchtlinge "ehrenamtlich" zum Winterdienst in Berlin heranzuziehen. Die NPD ist zur Zeit des Antrags nicht mehr anwesend, er wird einstimmig abgewiesen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

31. Oktober 2014
Hauptthema der Lichteberger NPD auf ihrer Facebookseite ist in diesem Monat die Einrichtung des Containerlagers für Flüchtlinge in Falkenberg. Daneben werden weitere rassistische und gegen "Multikulti" gerichtete Beiträge gepostet.  
Quelle: Register Lichtenberg

30. Oktober 2014
Während der vom Bezirksamt eingerichteten Bürgersprechstunde zum geplanten Flüchtlingsheim in Falkenberg äußern Teile der anwesenden Bürger_innen rassistische Klischees über Migrant_innen und ihre Ablehnung gegen das geplante Containerlager.
Quelle: Register Lichtenberg

23. Oktober 2014
In den vergangenen Tagen werden in Falkenberg massiv Aufkleber und Plakate der NPD mit rassistischem Inhalt geklebt. Sie richten sich gegen ein geplantes Containerlager in dem Lichtenberger Bezirksteil.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

19. Oktober 2014
In der Straße Am Berl werden mehrere Aufkleber von "Pro Deutschland" verklebt.
Quelle: WB13

17. Oktober 2014
Der Kreisverband von "Pro Deutschland" startet in Lichtenberg eine populistische Flugblattkampagne "gegen Kriminalität". Die Flugblätter wurden in Falkenberg, Wartenberg und Malchow verteilt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

9. Oktober 2014
Im Weitlingkiez wird etwa ein dutzend Aufkleber der NPD, JN und der Partei "Der III. Weg" gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg

5. Oktober 2014
Der Lichtenberger Kreisverband von "Pro Deutschland" verteilt Flugblätter in Karlshorst und an der Frankfurter Allee, die sich gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

5. Oktober 2014
Mehrere Funktionäre von "Pro Deutschland" nutzen eine Gedenkaktion nach einem Brandanschlag auf die koptische Kirche in Lichtenberg, um einen Kontext zu Christenverfolgung in muslimisch geprägten Ländern herzustellen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

4. Oktober 2014
Auf die Koptische Kirche am Roedeliusplatz wird in den Morgenstunden ein Brandanschlag verübt. Entzündete Mülltonnen werden gegen den Eingangsbereich der Kirche geschoben. Eine Nachbarin alarmiert die Feuerwehr, die den Brand löscht. In der Kirche schlief zur gleichen Zeit ein Flüchtling, der in der Gemeinde arbeitet.  
Quelle: Presseticker der Polizei

29. September 2014
In der Ribnitzer Straße werden mehrere Aufkleber mit dem Spruch "Fuck Islam" und einer antimuslimischen Karikatur gefunden.
Quelle: Licht-Blicke

28. September 2014
Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" steckt in Lichtenberg Flugblätter, die sich gegen Flüchtlinge richten, in Briefkästen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

28. September 2014
Im Umfeld des Prerower Platzes werden mehrere Kreide-Schriftzüge angebracht, die auf ein verschwörungstheoretisches Internetvideo und eine von "Reichsbürgern" organisierte Demostration am 3. Oktober vor dem Reichstag verweisen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

23. September 2014
Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg werden etwa 10 Aufkleber mit rassistischen und NS-verherrlichenden Inhalten gefunden. Sie stammen von den Neonaziparteien NPD und "Der III. Weg".
Quelle: Register Friedrichshain

18. September 2014
In der vergangenen Nacht werden mehrere Farbeier auf ein Haus in der Lückstraße geworfen. In den Hauseingang wird schwarze Farbe gekippt. Die Bewohner_innen gehen davon aus, dass die Tat von Neonazis verübt wurde.
Quelle: Anwohner_in

15. September 2014
Mehrere Neonazis der Lichtenberger NPD verschaffen sich Zutritt zum neuen Flüchtlingsheim in der Herzbergstraße. Die NPD schreibt anschließend einen Hetz-Artikel auf ihrer Internetseite, in dem von "400 Asylbetrügern" und "Verwahrlosung" gesprochen wird.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen


12. September 2014
In der Herzbergstraße werden Postwurfsendungen von pro Deutschland "Asylmißbrauch stoppen" gefunden.
Quelle: Anwohner_in

10. September 2014
Mehrere Neonazis der Berliner JN verteilen vor der Stasi-Gedenkstätte in der Gensler Straße Flugblätter für einen Aufmarsch im sächsischen Döbeln an Jugendliche.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

7. September 2014
Zwei Rechtspopulisten halten an der Gürtelstraße Ecke Frankfurter Allee eine Kundgebung gegen Flüchtlinge ab, Anmelder ist der ehemalige Friedrichshainer "Pro Deutschland"-Aktivist Stephan B.. Die Kleinstkundgebung wird umringt von dutzenden Gegenprotestierer_innen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

2. September 2014
Ein 49-jähriger Mann wird gegen 16.20 Uhr in einer Tram in der Gehrenseestraße in Alt-Hohenschönhausen von einem 39-jährigen Mann antisemitisch beleidigt. Der 39-Jährige verwickelt den 49-Jährigen in eine Auseinandersetzung und versucht ihn zu schlagen.
Quelle: ReachOut

30. August 2014
Auf der Facebook-Seite der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" (Kreisverband Lichtenberg) werden die Mitglieder der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde als Islamisten beschimpft. In der dazugehörigen Kommentarspalte wird anschließend dazu aufgerufen, Muslime auszurotten und ihre Moscheen anzuzünden.
Quelle: Licht-Blicke

25. August 2014
Im Umfeld des S-Bhf. Hohenschönhausen werden mehrere NPD-Aufkleber mit antimuslimischen und antiziganistischen Inhalten gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain

25. August 2014
In der Lückstraße werden vereinzelt "ANB"-Schriftzüge, NPD- und "NW Berlin"-Aufkleber gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain

23. August 2014
An der Tramhaltestelle "Ribnitzer Straße" und Umgebung werden mehrere Aufkleber der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" gefunden.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

19. Juli 2014
Die rechtspopulistische Vereinigung "Bürgerbewegung PRO Deutschland" steckt in Lichtenberg - unter anderem südlich der Frankfurter Allee - Flugblätter in Briefkästen, die sich gegen Asylsuchende richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

18. Juli 2014
Im Rahmen einer Kampagne von Neonazis wurden bundesweit schwarze Kreuze für "deutsche Opfer von Ausländergewalt" aufgestellt. Eines davon wurde am U-Bhf. Tierpark gefunden und entfernt.  
Quelle: UJZ Karlshorst

18. Juli 2014
Ein Wohnungseigentümer stellt das Wasser einer Mieterin aus Rumänien ab und beleidigt sie wiederholt antiziganistisch.
Quelle: Amaro Foro e.V.

14. Juli 2014
Im Rahmen einer Kampagne von Neonazis wurden bundesweit schwarze Kreuze für "deutsche Opfer von Ausländergewalt" aufgestellt. Eines davon wurde in der Unterführung des S- und U-Bhf. Lichtenberg gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

13. Juli 2014
Die rechtspopulistische Vereinigung "Bürgerbewegung PRO Deutschland" steckt in Hohenschönhausen Flugblätter in Briefkästen, die sich gegen Asylsuchende richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

5. Juli 2014
In der Nacht zum Sams­tag, dem 5. Juli, hat ein 33-jäh­ri­ger Au­to­fah­rer in Lich­ten­berg zwei Li­ba­ne­sen aus ras­sis­ti­schen Mo­ti­ven mit einer Axt an­ge­grif­fen.Der Täter brems­te das Auto eines 27-jäh­ri­gen Li­ba­ne­sen auf der Frank­fur­ter Allee aus und nä­her­te sich ihm mit einer Axt. Der Li­ba­ne­se konn­te mit sei­nem Auto ent­kom­men. Nicht so glimpf­lich er­ging es einem 41-jäh­ri­gen Li­ba­ne­sen, des­sen Auto der Ras­sist an der nächs­ten Kreu­zung an­griff und be­schä­dig­te. Der Täter äu­ßer­te sich dabei mehr­fach ras­sis­tisch und konn­te erst durch die ein­tref­fen­de Po­li­zei von wei­te­ren At­ta­cken ab­ge­hal­ten wer­den.
Quelle: Presseticker der Polizei

2. Juli 2014
Die rechtspopulistische Vereinigung "Bürgerbewegung PRO Deutschland" steckt in Hohenschönhausen - unter anderem in der Gehrenseestraße - Flugblätter in Briefkästen, die sich gegen Asylsuchende richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

30. Juni 2014
Der Lichtenberger Fußballklub stellt sein neues Maskottchen vor. Es ist die comichaft überzeichnete Figur eines Schwarzen, namens Helmut, die rassistische Klischees über Schwarze bedient.
Quelle: Lichtenberger Register

30. Juni 2014
Auf verschiedenen Internetseiten und in sozialen Medien reagieren Fans des BFC Dynamo auf das Vereins-Maskottchen mit rassistischen Beschmipfungen.
Quelle: Lichtenberger Register

22. Juni 2014
Die rechtspopulistische Vereinigung "Bürgerbewegung PRO Deutschland" steckt in Hohenschönhausen-Nord - unter anderen in der Falkenberger Chaussee - Flugblätter in Briefkästen, die sich gegen Asylsuchende richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

22. Juni 2014
In der Ribnitzer Straße und Am Berl werden vereinzelt Aufkleber von "Pro Deutschland" und der NPD gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

19. Juni 2014
Die Lichtenberger NPD reicht einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung ein, der rassistisch und antiziganistisch ist. Er wird in Abwesenheit der NPD einstimmig abgelehnt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

17. Juni 2014
In der Umgebung des Flüchtlingsheims in der Max-Brunow-Straße werden mehrere "Nein zum Heim"-Aufkleber entdeckt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

15. Juni 2014
Zwischen dem Prerower Platz und dem S-Bhf. Wartenberg werden mehr als 40 Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt. Dabei handelt es sich um Aufkleber der NPD und "Nein zum Heim"- oder "Anti-Antifa"-Motive. Sie werden schwerpunktmäßig am alternativen Kulturprojekt WB13 und im Umfeld der Netzwerkstelle Licht-Blicke geklebt.
Quelle: Licht-Blicke, WB13, Antifa Hohenschönhausen

14. Juni 2014
Die rechtspopulistische Vereinigung "Bürgerbewegung PRO Deutschland" steckt in Hohenschönhausen-Nord - Wartenberg und Falkenberg - Flugblätter in Briefkästen, die sich gegen Asylsuchende richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

12. Juni 2014
Erneut werden in der Maximilianstraße, Münsterlandstraße, Leopoldstraße, Emanuelstraße und Lückstraße etwa ein dutzend Neonazi-Aufkleber gefunden. Es handelt sich um "Nein zum Heim"-Aufkleber und "NW-Berlin"-Motive.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

5. Juni 2014
In der Maximilianstraße, Leopoldstraße und Emanuelstraße werden etwa ein dutzend "Hess-Wochen"-Aufkleber gefunden. Diese wurden 2007 vom Berliner Neonazi-Netzwerk "NW-Berlin" und anderen Neonazigruppen produziert und bundesweit verteilt worden.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

29. Mai 2014
Gegen 21.20 Uhr wird eine 22-jährige Frau, die auf dem Vorplatz eines Supermarktes in der Vincent-van-Gogh-Straße sitzt, aufgrund ihrer politisch linken Aufschrift auf ihrer Jacke von einem 19-jährigen Mann angegriffen und geschlagen.
Quelle: Polizei Berlin, Reach Out

29. Mai 2014
Etwa 25 Neonazis versammeln sich am frühen Nachmittag am "Herrentag" vor dem Neonazitreffpunkt in der Lückstraße 58, trinken und pöbeln gegen die Teilnehmer_innen einer antifaschistischen Kundgebung. Es werden Fotos von den Teilnehmer_innen der antifaschistischen Kundgebung angefertigt. Es kommt zu mehreren Verhaftungen.  
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

29. Mai 2014
Am sogenannten Herrentag wird ein 24-jähriger Mann, der mit Freunden unterwegs ist, gegen 17.00 Uhr an der Frankfurter Allee Ecke Siegfriedstraße aus einer Gruppe von 10 Männern heraus rassistisch beleidigt. Der 24-Jährige wird von zwei Männern auf die Straße gestoßen und geschlagen. Die Polizei nimmt die Anzeige auf.
Quelle: ReachOut

25. Mai 2014
Ein 35-jähriger Imbissbesitzer wird gegen 4.30 Uhr in der Weitlingstraße von drei 25-, 33- und 30-jährigen Neonazis rassistisch beleidigt und beraubt. Zwei Kunden werden beleidigt, geschubst und geschlagen.
Quelle: Polizei Berlin, Reach Out

24. Mai 2014
Etwa 30 Neonazis halten sich am Abend vor dem Neonazitreffpunkt in der Lückstraße 58 auf. Dort findet eine Feier statt.  
Quelle: Anwohner_innen

20. Mai 2014
Die Berliner NPD hält mit etwa 10 Neonazis mehrere Kundgebungen im Bezirk ab. Sebastian Schmidtke hält jeweils eine kurze Rede bevor der nächste Ort angesteuert wird. In Nord-Hohenschönhausen hält die NPD am Prerower Platz.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

20. Mai 2014
Die Berliner NPD hält mit etwa 10 Neonazis mehrere Kundgebungen im Bezirk ab. Sebastian Schmidtke hält jeweils eine kurze Rede bevor der nächste Ort angesteuert wird. In Süd-Hohenschönhausen hält die NPD in der Nähe des Flüchtlingsheims in der Werneuchener Straße.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

20. Mai 2014
Die Berliner NPD hält mit etwa 10 Neonazis mehrere Kundgebungen im Bezirk ab. Sebastian Schmidtke hält jeweils eine kurze Rede bevor der nächste Ort angesteuert wird. In Lichtenberg Nord hält die NPD in der Landsberger Allee (nahe IKEA).
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

17. Mai 2014
Die Berliner NPD hält im Rahmen einer Wahlkampf-Tour eine Kundgebung am Prerower Platz ab. Mit dabei sind die Neonazis Sebastian Schmidtke und Josef G. Den 15 Neonazis stehen etwa doppelt so viele Gegendemonstrant_innen gegenüber.   
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

15. Mai 2014
Lichtenberger Neonazis bringen an einem Holzverschlag vor dem Neonazistützpunkt in der Lückstraße 58 etwa 20 Plakate mit der Aufschrift "L58 bleibt - Angriffe nehmen wir persönlich" an.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

10. Mai 2014
Die NPD führt einen Infostand im Rosenfelder Ring durch.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

28. April 2014

Die Lichtenberger "Nein zum Heim"-Facebookseite wird in den vergangenen fünf Tagen mehrfach dazu genutzt, um gegen die in Lichtenberg untergebrachten Flüchtlinge zu hetzen. Gerade in den Kommentarspalten kommt es immer wieder auch zu Mordfantasien.
Quelle: Licht-Blicke

26. April 2014
In den Abendstunden sammeln sich mehrere Neonazis in und vor dem Treffpunkt in der Lückstraße 58. Sie gröhlen lautstark Neonaziparolen, wie z.B. "Sieg Heil", bis sie von der Polizei kontrolliert werden.
Quelle: Polizeiticker, Anwohner_innen

26. April 2014
In der Weitlingstraße werden mehrere Plakate der JUSOS, die sich gegen Neonazis richten beschädigt und unter anderem mit Hakenkreuzen besprüht. In den Nebenstraßen werden Hakenkreuze entdeckt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

26. April 2014
Etwa 40 Neonazis nutzen den S-Bhf. Lichtenberg als Vortreffpunkt für den geplanten Neonaziaufmarsch in Mitte. Lichtenberger Neonazis, wie z.B. Oliver oeltze, koordinieren die ankommenden Neonazis.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

12. April 2014
Die rechtspopulistische Kleinstpartei "Pro Deutschland" hält mit fünf Teilnehmern eine Kundgebung in der Frankfurter Allee Ecke Gürtelstraße ab. Die Kundgebung richtet sich gegen ein Haus, in das kurz zuvor Flüchtlinge eingezogen sind.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

12. April 2014
Die NPD hängt im Umfeld des Prerower Platzes ihre Wahlplakate auf. Dabei kleben die Neonazis mehrfach NPD-Aufkleber auf Plakate der Partei "Die Linke.".
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

10. April 2014
Im Weitlingkiez werden etwa 15 Aufkleber der JN und der NPD gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain

9. April 2014
In der Zingster Str. werden an Tram-Haltestellen Flugblätter von der rechtspopulistischen Kleinstpartei "Pro Deutschland" gefunden und entfernt. Sie rufen zu einer Kundgebung in Lichtenberg auf.
Quelle: Anwohner_innen

7. April 2014
An der S-Bahnstation Hohenschönhausen wird ein Hakenkreuz entdeckt. Die Polizei wird informiert.
Quelle: Licht-Blicke

6. April 2014
Ein 27-jähriger Mann, der in Begleitung eines 26-Jährigen ist, wird gegen 4.40 Uhr wird von einem unbekannten Mann mit dem Fuß ins Gesicht getreten und verletzt. Der Täter ist in Begleitung eines anderen Mannes, der die beiden Männer angepöbelt hat, von sich behauptet „der rechten Szene anzugehören“ und die entsprechende Kleidung getragen hat.
Quelle: Polizeiticker/Reachout

6. April 2014
An der Tramhaltestelle Landsberger Allee/Weißenseer Weg wird ein Hakenkreuz auf einer Sitzfläche eingeritzt gefunden. Am Abfallbehälter klebt ein Aufkleber "Einmal Deutschland und zurück - NPD".
Quelle: Anwohner_innen
  
27. März 2014
In der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung stellt die NPD lediglich einen lokalpolitischen Antrag. Er wird von den demokratischen Parteien abgelehnt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

27. März 2014
Auf einem Sitz der Bushaltestelle am S-Bhf. Rummelsburg wird ein mit blauem Edding aufgetragener Schriftzug "Ausländer Raus" gefunden.
Quelle: Register Friedrichshain

24. März 2014
Im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde wird etwa ein dutzend Aufkleber verschiedener Organisationen (Ring Nationaler Frauen, NPD, „Freies Netz“, JN) gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain

8. März 2014
In den Abendstunden findet augenscheinlich eine Feier von Neonazis und Rockern in der Lückstraße 58 statt. Vor dem Ladengeschäft stehen zwischenzeitlich etwa 10 Neonazis auf dem Bürgersteig.
Quelle: Quelle: Anwohner_innen

2. März 2014
In Anlehnung an ähnliche NPD-gesteuerte Facebook-Seiten wird am 2. März 2014 auch eine "Nein zum Heim"-Seite für Lichtenberg eröffnet. Sie widmet sich thematisch einem geplanten Heim in der Lichtenberger Herzbergstraße, aber auch einer Ausstellung im Lichtenberger Rathaus. Verbunden werden die Artikel mit rassistischen Untertönen gegen Flüchtlinge und mit Hetze gegen die Lichtenberger Bezirkspolitik. In Kommentaren auf der Seite wird unter anderem zum Mord an der Lichtenberger Künstlerin und zu Gewalt gegen Flüchtlinge aufgerufen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

28. Februar 2014
Auf den Gängen der Hochschule für Wirtschaft und Recht in der Straße Alt-Friedrichsfelde werden mehrere mit einem Stift aufgetragene seitenverkehrte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
Quelle: Polizei Berlin

20. Februar 2014
Bei der Februar-Bezirksverordnetenversammlung ist die NPD-Verordnete Manuela Tönhardt und fünf weitere Neonazis anwesend. Die NPD stellt einen Antrag mit rassistischem Inhalt, der von den demokratischen Parteien abgelehnt wird. Die Neonazis verlassen vorzeitig die BVV.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

13. Februar 2014
In der Eitelstraße, Leopoldstraße und Rupprechtstraße werden etwa 30 Aufkleber der NPD-Jugendorganisation JN gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

8. Februar 2014
Zwei Männer werden um 0.45 Uhr von fünf bis sechs Neonazis angegriffen und verletzt, nachdem sie in der Lückstraße auf einen Naziparolen schreienden Mann mit linken Parolen reagiert hatten. Die Neonazis entkommen unerkannt in Richtung Emanuelstraße.
Quelle: Polizei Berlin

26. Januar 2014
In der Ribnitzer Straße, Am Berl und am S-Bhf. Wartenberg werden etwa ein dutzend Aufkleber der NPD und von Pro Deutschland gefunden.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

25. Januar 2014
Am U-Bhf. Friedrichsfelde wird ein Kreideschriftzug "Kein vergessen - Dresden 1945" gefunden und entfernt.
Quelle: Anwohner_innen

23. Januar 2014
Während der Bezirksverordnetenversammlung stellt die NPD einen lokalpolitischen Antrag und einen Dringlichkeitsantrag, der rassistische Untertöne enthält. Der lokalpolitische Antrag wird abgelehnt, der rassistische Dringlichkeitsantrag auf die Februar-BVV verschoben.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
    
20. Januar 2014
In der Weitlingstraße und am S-Bhf. Lichtenberg werden Aufkleber der Neonazi-Truppe "Bewegung Neue Ordnung" gefunden.
Quelle: Register Friedrichshain

Hier findet sich eine Sammlung von Plakaten, die von uns und befreundeten bezirklichen Initiativen angefertigt und im Bezirk verbreitet wurden:

2001

"Naziaufmarsch verhindern" (Mai 2001)
(Mobilisierung gegen den Aufmarsch der Kameradschaft Germania in Lichtenberg)

 

 

 

 

 

 

"Antirassistisches Aktionswochenende" (Juli 2001)
(organisiert von der AH und anderen bezirklichen Organisationen)





 

2002

"Ausstellung Motiv.Rechts 1" (April 2002)
(Recherche-Wanderausstellung in Lichtenberg)

 

 

 

 

 

"Klingt zwar komisch, is aber so..." (Mai 2002)
(Infocafé-Tour in Lichtenberg)

 

 

 

 


2006

"Aktiv gegen rechts" (April 2006)
(Veranstaltungsreihe zur Veröffentlichung der zweiten Ausstellung der "Motiv.Rechts")

 

 

 

 

 

 

2007

"Rostock-Lichtenhagen - 15 Jahre später, eine Einschätzung" (August 2007)
(Veranstaltungsreihe zu den rassistischen Pogromen im Jahr 1992)

 

 

 

 

 

 

2008

"Befreiung" (Mai 2008)
(Veranstaltungsreihe zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus)

 

 

 

 

 2009

"Tschüssi statt Horrido" (Mai 2009)
Kundgebung gegen den neueröffneten Neonaziladen "Horrido"

 

 

 

 

 

 

"10 Jahre Geburtstagsgala" (November 2009)
(gemeinsame Party mit der Treptower Antifagruppe in der Linse)

 

 

 

 

 

 

2010

"Befreiung" (Mai 2010)
(Veranstaltungsreihe zum 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus)

 

 

 

 

 

 

2011

"Banalität des Bösen" (Juli 2011)
(Veranstaltungsreihe zum Jahrestag des Prozesses gegen Adolf Eichmann)

 

 

 

 

 

 

2013

"Rummelsburger Geschichte" (Juni 2013)
(Veranstaltungsreihe zur Geschichte des "Arbeitserziehungslagers Rummelsburg)

 

 

 

 

 

 

"Die Diskriminierung von Sinti & Roma" (September 2013)
(Veranstaltungsreihe zu Sinti & Roma allgemein und im bezirklichen Kontext)

 

 

 

 

 

 

"Morgen, am 14. Oktober, fliehen wir." (Oktober 2013)
(Veranstaltungsreihe zum Jahrestag des Aufstands im Vernichtungslager Sobibor)

22. Oktober 2013 - 18:30 Uhr
Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek (Frankfurter Allee 149/Ecke Rathausstraße, Nähe S-Bhf und U-Bhf Frankfurter Allee / Tram M13 und 16 bis "Frankfurter Allee")

„An diesem Abend trafen wir eine Entscheidung: Morgen, am 14. Oktober, fliehen wir.“ Zwei lapidare Sätze aus dem Tagebuch des sowjetischen Offiziers Alexander Pechersky. Sie dokumentieren das Signal für den Aufstand im KZ Sobibór. 
Im Mai 2013 veröffentlichte Franziska Bruder das Buch „Hunderte solcher Helden - Der Aufstand jüdischer Gefangener im NS-Vernichtungslager Sobibór“, das über die Akteure des Aufstandes berichtet.
Bei der Veranstaltung wird aus den Berichten zentraler Akteure des Aufstands gelesen und Filmausschnitte aus einem Interview von Claude Lanzmann mit einem von ihnen, Jehuda Lerner, gezeigt. Neben der Organisation und dem Ablauf des Aufstands spielen die Lebensgeschichten vor und auch nach dem Krieg eine Rolle, beispielsweise die Aussagen der überlebenden Akteure bei Kriegsverbrecherprozessen in der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland.

Aktuelle Ergänzung:
Steffen Haenschen vom Bildungswerk Stanislaw Hantz wird anwesend sein und etwas zur aktuellen Situation der Gedenkstätte und zur Erinnerungspolitik vom Bildungswerk berichten.


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Veranstaltungsreihe zum 70. Jahrestag des erfolgreichen Aufstandes im Vernichtungslager Sobibór
„Morgen, am 14. Oktober, fliehen wir.“

Am 14.Oktober 1943 gelang Häftlingen im SS-Vernichtungslager in Sobibór der erfolgreiche Aufstand und Ausbruch. Sobibór wurde von der SS als eines der zentralen NS-Todeslager betrieben. Etwa 250.000 Juden und Jüdinnen wurden hier ermordet. Ausbruchsversuche in Kleingruppen oder alleine gab es mehrere, einige davon auch mit Erfolg.
1943 wurden jedoch von einer Gruppe von Gefangenen Pläne zum kollektiven Aufstand erarbeitet, die schließlich in die Tat umgesetzt werden konnten, als jüdische Kriegsgefangene aus der Roten Armee eingeliefert wurden, die den notwendigen Umgang mit Waffen beherrschten. Ein großer Teil der insgesamt 600 Häftlinge in Sobibór konnte dabei entkommen. Nach diesem Aufstand nutzte die SS das Vernichtungslager nicht weiter, sondern ebnete es ein.

Auf Antifa-Berlin.info ist eine ausführliche Auswertung des Neonazi-Aufmarschs in Lichtenberg am 21. September 2013 erschienen.



Dort heißt es unter anderem:
"Nach der kurzen Route verschwanden die Neonazis im U-Bhf. Friedrichsfelde und überließen den mehreren hundert Protestierenden wieder das Feld.Auf zwei Kundgebungen (am S-Bhf. Lichtenberg und am Münsterlandplatz) und immer wieder am Rande des Aufmarschs hatten Anwohner_innen, Lokalpolitiker_innen und Antifaschist_innen protestiert.In seinem Bericht schrieb Dreisch vom „rot verseuchten Weitlingkiez“, von Eierwürfen aus Wohnungen und von „roten Brigaden“, dem „roten Terrorproblem“ in Berlin und der „blutigen Politik der Linksextremisten“ die über Deutschland schwappt. 
Diese und andere Wahrnehmungsstörungen werden nun wohl öfter von der neugegründeten Partei erwarten können. Klar ist jetzt schon, dass die Neugründung von „Die Rechte Berlin“ zu einer Zerstückelung der Berliner Neonaziszene führen wird. Während am letzten Samstag in Lichtenberg 60 Neonazis durch die Straßen liefen, standen 30 Neonazis auf einer NPD-Kundgebung in Hellersdorf. Machtdemonstrationen sehen anders aus."

[Der gesamte Artikel]

03. November 2004 
Ein arabischer Wissenschaftler ist am Donnerstagabend in Hohenschönhausen von drei Jugendlichen überfallen und brutal zusammengeschlagen worden. Der Politologe befand sich auf dem Weg zu einer Veranstaltung in einem evangelischen Gemeindezentrum an der Straße Am Berl, als er von den Tätern urplötzlich attackiert wurde. Die Täter konnten unerkannt flüchten.

25. September 2004 
Am späten Abend wurde ein alternativer Jugendlicher auf dem S-Bahnhof Lichtenberg Opfer eines Neonazi-Übergriffs. Er bekam während dieser Auseinandersetzung eine abgebrochene Bierflasche ins Gesicht gestochen. Die Neonazis wurden noch vor Ort von der Polizei festgenommen. Der Jugendliche wurde ins Krankenhaus gebracht und die Nacht durch operiert.

25. September 2004 
Am frühen Abend wurden alternative Jugendliche am Prerower Platz mehrfach von vorbeifahrenden Neonazis angeschrien und beleidigt. Die selben Neonazis beschimpften die Jugendlichen später erneut an der Straßenbahnhaltestelle Prerower Platz.

25. September 2004 
Am frühen Abend wurden im Kaisers am S-Bhf. "Friedrichsfelde Ost" drei alternative Jugendliche von 7 Neonazis angegriffen. Die gerufene Polizei verhinderte nicht, dass die Neonazis mit den Jugendlichen in die selbe Bahn einstiegen. In der vollbesetzten Bahn schlugen die Neonazis u.A. mit einer Bierflasche auf die Jugendlichen ein.
Auf dem Bahnhof Biesdorf, auf dem alle Beteiligten ausstiegen wurden die Jugendlichen festgehalten, geschlagen und fotografiert.

25.September 2004 
Anhänger der Kameradschaft Tor und des "Märkischen Heimatschutzes" sammelten sich trotz des Verbotes der NPD-Demo in Wedding am S-Bahnhof Storkower Straße. Sie wurden dort von der Polizei kontrolliert und mit Platzverweisen belegt.

19.September 2004
Am Abend des 19. September fand in Berlin-Lichtenberg eine spontane Demonstration der NPD statt, um den Einzug in den sächsischen Landtag zu feiern. Insgesamt nahmen etwa 70 Personen aus dem rechtsextremen Spektrum teil, darunter auch Mitglieder der Kameradschaft Tor und der Berliner Alternative Südost teil. Am Ende der Demonstration wurde die Deutschlandhymne mit allen drei Strophen gesungen.

September 2004 
Mehrere Jugendliche wurden im "Kaisers" im Lindencenter von Neonazis bedroht und herumgeschubst. Keiner der Umstehenden Kunden greift ein.

21. August 2004 
Gegen 22:30 stürmten Polizeikräfte das Lichtenberger Lokal "Zur Kute" in der Treskowallee. Dort hatte die Geburtstagfeier der rechtsextremen Rocker-Organisation "Vandalen" stattgefunden. Es wurden 88 Personen kontrolliert und die Feier aufgelöst.

21. August 2004 
Neonazis, die von dem Neonazi-Aufmarsch in Wunsiedel kamen und von dem Verbot der "Vandalen"-Feier erfuhren, veranstalten um 1:30 einen Sportan-Aufmarsch vom S-Bhf. Lichtenberg zum S-Bhf. Karlshorst. Die Polizei schrieb elf Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

27. Juli 2004 
Unbekannte warfen um ca. 22 Uhr mehrere Steine auf den Asia-Restaurant am S-Bahnhof Wartenberg. Zu dieser Zeit saßen noch Kunden, darunter eine Familie mit Kindern, auf den Bänken vor dem Restaurant. Nach dem Angriff flüchteten die Täter. Es wurde niemand verletzt.

23. Juni 2004 
Ein alternativer Jugendlicher und seine Mutter wurden am Lindencenter beim Überqueren der Falkenberger Chaussee von zwei Neonazis mit dem Hitler-Gruß und "Hey Kamerad" angesprochen. Als die Neonazis bemerkten, dass der Jugendliche äusserlich nicht rechts sei, drehten sie um, und versperrten den den beiden den Weg zur Haltestelle. Der eine Neonazis versuchte dabei, dem Jugendlichen ins Gesicht zu schlagen, währenddessen der andere seinen Bierkrug zerschlug und versuchte, mit dem zerbrochenen Glas dem Jugendlichen in den Oberkörper zu stechen. Durch den Einsatz eines CS-Verteidigungssprays konnten die beiden Täter zu Boden gebracht werden. Der Fahrer einer einfahrenden Straßenbahn rief die Polizei, die die Täter festnahm.

12.Juni 2004 
Gegen 22 Uhr wurde der 18-jährige Djamal auf der Straße Alt Friedrichsfelde, in der Nähe der Diskothek "Kalinka" von zwei Angreifern zu Boden gebracht. Danach wurde er mit Schlägen und Tritten traktiert und ausländerfeindlich beschimpft. Dabei wurden ihm mehrere Rippen gebrochen. Anschliessend schleppte er sich in einen Hausflur und brach bewusstlos zusammen. Er musste ambulant behandelt werden. (Quelle: Berliner Kurier)

11. Juni 2004 
Drei Neonazis zwischen 17-20 Jahren stiegen gegen 21 Uhr am Stadion Buschallee in den vorderen Wagen der Tram ein und liefen im Gleichschritt und mit erhobenen rechten Arm, begleitet mit den wiederholenden Rufen "Sieg Heil", bis zum Ende des vollbesetzten Wagens. An der nächsten Station (Feldtmannstr.) stiegen sie wieder aus. Keiner der Fahrgäste zeigte eine Reaktion.

5. Juni 2004 
Am 5. Juli gegen 23 Uhr griffen zwei organisierte Nazis an der Tramstation Möllendorfstraße eine Gruppe von Linken an. Diese waren am S- Bhf Frankfurter Allee eingestiegen. Die Nazis schlugen gezielt auf die beiden Jungs der linken Gruppe ein. Sie hatten sie Jugendlichen schon am S- Bhf Frankfurter Allee ins Auge gefasst.

5. Juni 2004 
Um ein Uhr nachts wurde auf dem S-Bahnhof Springpfuhl ein Schwarzafrikaner aus einer siebenköpfigen Gruppe heraus fremdenfeindlich beschimpft. Auf seinem Nachhauseweg wurde er in der Egon-Erwin-Kisch-Straße (Wartenberg) von einem Jugendlichen aus der selben Gruppe angegriffen, geschlagen und getreten. Er konnte sich wehren und sich leichtverletzt in seine Wohnung retten.

5. Juni 2004 
Auf dem Autowerkstattgelände des ehemaligen Berliner NPD-Vorsitzenden Albrecht Reither (Josef-Orlopp-Straße) fand eine Neonazi-Veranstaltung mit den Rednern Thorsten Heise und Eckardt Bräuninger statt. Danach spielten die Band "Spreegeschwader" und der "Landser"-Sänger Michael Regener. Gegen 23:00 wurde die Veranstaltung von der Polizei aufgelöst. Die 60 anwesenden Personen wurden kontrolliert. Es gab zwei Festnahmen.

21. Mai 2004 
Gegen 21 Uhr wurde auf dem S-Bahnhof Hohenschönhausen eine Gruppe alternativer Jugendlicher von zwei Neonazis angegriffen. Einer der beiden Neonazis trat mit seinen Springerstiefeln zwei der Jugendlichen auf Arme, Beine und ins Gesicht. Drei weitere Neonazis (darunter zwei Frauen), die zu den Angreifern gehörten, standen auf dem Bahnhof und zeigen den Hitlergruß. Im Anschluss warfen die Neonazis die Rucksäcke und Skateboards der Jugendlichen auf die Gleise.
Der Bahnmitarbeiter, der alarmiert wurde, sah wie die Neonazis flohen und erwiederte, dass er jetzt ja nicht mehr die Polizei rufen müsse. Die von den Jugendlichen selbst alarmierte Polizei kam fünf Minuten später. Zu diesem Zeitpunkt waren die Täter schon verschwunden.

20. Mai 2004 
Wie überall in der Stadt trafen sich auch in Lichtenberg Grüppchen von Neonazis, um den "Herrentag" zu feiern. So wurden unter anderem an der "Tipis Bierbar" in der Anna-Ebermann-Straße und am Kletterfelsen an der Ribnitzer Straße Neonazis gesichtet.

14. Mai 2004
In der Nacht zum 15. Mai wurde gegen 01:30 Uhr ein Jugendlicher vor dem "Video Inn" in der Egon-Erwin-Kisch-Straße (Falkenberg) von einer Gruppe Neonazis angepöbelt und unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Dabei wurde er an der Nase verletzt. Er konnte sich verteidigen und fliehen.

7. Mai 2004 
Gegen 23 Uhr wurde ein Dutzend alternativ aussehender Jugendlicher in der Straßenbahn 5 auf Höhe der Station Zingster Str./Ribnitzer Str. von zwei besoffenen Neonazis angepöbelt und angegriffen. Diese traten mehrmals auf einzelne Jugendliche ein. Eine ältere Frau in der Bahn, die die Situation verfolgt hatte rief: "... diese Scheiß Punks!". Die Jugendlichen verteidigten sich mit CS-Gas und flohen aus der Straßenbahn.

2. Mai 2004 
Während der letzten Wochen wurden im Bereich Konrad-Wolf-Str./Große-Leege-Str. massiv NPD-Europawahlkampf-Aufkleber, aber auch Aufkleber der Kameradschaft Reinickendorf und selbstgemachte Aufkleber gegen die Antifa Hohenschönhausen geklebt.
Sie wurden vollständig entfernt.

1. Mai 2004 
Ca. 2300 Neonazis der NPD und der "Freien Nationalisten" wollten am 1. Mai durch Lichtenberg und Friedrichshain marschieren. Aufgrund der unterschiedlichsten Gegenaktivitäten (Straßenblockaden, Kundgebungen an der Aufmarschstrecke, Barrikaden, Demonstrationen) und nicht zuletzt der großen Masse an Gegendemonstranten (laut Polizeiangaben 4500) mussten die Neonazis zuerst bei sengender Hitze 5 Stunden warten und konnten dann nur einen Bruchteil ihrer Route laufen, ehe der Aufmarsch von der Polizei aufgelöst wurde.
Mehrere Neonazis trafen sich während und nach dem Aufmarsch im naheliegenden "Berliner Fußball Café" von wo aus gezielt Gegendemonstranten angepöbelt wurden.

28. April 2004 
Während des Skaterfestes "Livin'n Concrete Pt.2" auf dem hinteren Teil des Prerower Platzes, das die Nazidominanz auf diesem Platz thematisierte, waren mehrere Grüppchen rechter Jugendlicher im Platzumfeld unterwegs. Sie versammelten sich zeitweise auf dem angrenzenden Brunnenplatz und vor dem dem Laden "Kategorie C".
Auch besuchten mehrere Anti-Antifa-Grüppchen das Fest um die Gäste zu fotografieren. Jeweils ein Grüppchen auch Lichtenberg, Strausberg und aus Hohenschönhausen wurden erkannt und freundlich des Platzes verwiesen.

24. April 2004 
Am Samstag den 24.04.04 hatte die NPD einen Infostand am Lindencenter in Hohenschönhausen angemeldet. Ab 11:00Uhr versammelten sich 5 Personen, die den Stand betreuten und die nationalistische, rassistische und antisemitische Weltanschauung verbreiten wollten.
Allerdings waren auch Jugendliche und Bürger anwesend, die ihren Unmut gegenüber den Neonazis zum Ausdruck brachten. Als diese das angebotene Infomaterial der NPD annahmen und sogleich wegwerfen wollten, kam es zu einem kleinen Gerangel zwischen den Neonazis und den antifaschistischen Bürgern. Einer der NPDler verstieß in diesem Zusammenhang gegen das Versammlungsgesetz, da er mit einem CS-Gas bewaffnet war.
Durch die Situation verunsichert, wurde der NPD-Stand abgebaut. Somit war dieser keine volle Stunde vor dem Lindencenter aufgebaut.

20. April 2004 
An mehreren Stellen im Bezirk Lichtenberg feierten Neonazis in kleineren Gruppen den Geburtstag Adolf Hitlers. Am Brunnen neben dem Cinemax Hohenschönhausen versammelten sich ca. 25 Neonazis. Unter ihnen war auch der wegen Raubes und Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Neonazis Dennis B.
In der Nähe des S-Bahnhofs Storkower Straße trafen sich zudem ca. 11 Neonazis auf einem Hinterhof. Dort grillten sie zu den Klängen von Blasmusik und Volksliedern. Nachdem sie um 23 Uhr "Sieg Heil" und "Heil Hitler" gerufen hatten, wurden sie von Zivilkräften der Polizei kontrolliert.
Eine andere Gruppe von vier Hohenschönhauser Neonazis feierte dieses Datum in der Weissenseer Kneipe "Zum Sparstrumpf". Diese war bereits in der Vergangenheit als Treffpunkt für Neonazis aufgefallen.

18.April 2004 
Um 20 Uhr wurde im Welse-Kiez ein Jugendlicher von 6 vermummten Neonazis angegriffen und mit Schlägen zu Boden gebracht. Danach wurde er von den Angreifern mit Springerstiefeln getreten. Er konnte sich wehren und fliehen. Er kam mit leichten Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper davon. Der Jugendliche gehört zum Freundeskreis eines Punks der vorigen September ebenfalls von Neonazis verprügelt wurde. Die Täter wurden Anfang April zu mehrjährigen Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt.

16. April 2004 
Eine Person wurde in der S-Bahn auf der Höhe des Bahnhofs Springpfuhl von vier Neonazis bedroht. Die Neonazis drohten nicht nur explizit ihm, sondern auch dem Opfer des Neonazi-Prozesses und seinen Freunden.

15. April 2004 
Gegen 22 Uhr fuhren zwei Jugendliche in einer S-Bahn in Hohenschönhausen als zwei Neonazis zustiegen. Einer der beiden drohte, ihnen "eins aufs Maul" zu geben. Dieser Vorfall steht wahrscheinlich mit dem Urteil im Neonazi-Prozess im Zusammenhang.

11. April 2004 
Bei einem Fußballspiel des BFC Dynamo Berlin gegen die deutsch-türkische Mannschaft SV Yesilfurt konnte man Fans des Lichtenberger Vereins bei mehreren und verschiedenen rassistischen Aktionen beobachten. So verkleideten sich die Fans, entsprechend rassistischer Stereotype, als Türken und bewarfen die türkischen Trainer und Spieler mit Dönerbroten. Es wurden Sprechchöre wie "Asylanten, Asylanten" laut, türkische Spieler wurden beschimpft und angepöbelt. Außerdem waren an der Werbebande rassistische Sprühereien und schwarz-weiß-rote Fahnen angebracht. Unter den Fans befanden sich auffallend viele Personen die offensichtlich der rechtsextremen Szene zugeordnet werden können.
Alle rassistischen und xenophoben Aktionen wurden durch die breite Masse der Fans mitgetragen, ohne dass eine Distanzierung stattgefunden hatte.
Nachtrag: Bei diesem Spiel waren mehrere Pankower Neonazis anwesend, so unter anderem Christopher Wilhelm und Paul Schneider.

10. April 2004 
In der Nacht vom 10ten April auf den 11ten April fand in NeuHohenschönhausen eine Nazi-Party statt, auf der sich zwischen 10 und 12 Personen aufhielten, die laut rechtsextreme Musik abspielten und zwischendurch Parolen gröhlten. Die Party, die in der AhrenshooperStr. vonstatten ging, wurde gegen 03:00 Uhr von der Polizei wegen Ruhestörung aufgelöst.

10. April 2004 
Am Rande des jährlich stattfindenden Osterfeuers am Hohenschönhausener Kletterfelsen sammelten sich kleinere Gruppen Neonazis, und nahmen ungestört an den Feierlichkeiten teil. Zu beobachten war hier, dass sich neben den üblichen Marken ("Lonsdale", "Troublemaker", "Pit Bull") auch die rechte Bekleidungsmarke "Thor Steinar" unter Neonazis etabliert.

9.-12. April 2004 
Mit einem viertägigen Fest versuchten die Betreiber des "Germanenhofs" auf die Eröffnung ihres Schmuckladens "Odin's Klinge" aufmerksam zu machen. Damit komplettieren sie ihre germanische Erlebniswelt, nach einem Restaurant, einem Nachtklub, einem Internetcafé jetzt mit einem Biergarten und einem Geschäft, in dem Schmuck, Bekleidung, und andere Utensilien mit Bezügen zu nordischer Mythologie erworben werden kann.
Zur Feier gab esgegrilltes Schwein, Met und "altertümliches Spektakel". Auch wurde an einem Stand das Angebot von "Odin's Klinge" präsentiert. Geschützt wurde die Veranstaltung von der Bikergruppe "Hells Angels". Unter dem Gästen waren neben Rockern und Anwohnern auch vereinzelt Neonazis.

7. April 2004 
An einer NPD-Kundgebung aus Anlass des Todes eines Marzahner Jugendlichen am S-Bhf. Marzahn nahmen auch Lichtenberger Neonazis aus der NPD teil. In der Umgebung der Kundgebung waren Fotografen der Kameradschaft Tor unterwegs.

5. April 2004 
Die Urteile gegen die fünf Neonazis, die im letzten Jahr in Nordhohenschönhausen einen Punk verprügelt hatten wurden verkündet. Die Angeklagten bekamen Strafen zwischen drei Jahre und vier Monaten Haft und einem Jahr und zwei Monaten auf Bewährung. 15 - 20 Neonazis, zum größten Teil aus Lichtenberg und Hohenschönhausen, nahmen als Zuschauer am Prozess teil.

1. April 2004 
Am zweiten Prozesstag nahmen drei Neonazis der Kameradschaft Tor als Zuschauer teil. Sie klebten im Vorfeld in der Umgebung des Gerichts Aufkleber.

29. März 2004 
Am ersten Prozesstag gegen die fünf Neonazis, die Ende letzten Jahres einen Punk in Nordhohenschönhausen brutal zusammenschlugen, legten diese umfangreiche Geständnisse ab. Es wurde aus ihren Zeugenaussagen klar, dass sie alle der Hohenschönhausener (bzw. Straußberger) Neonazisszene angehörten und in diesem Rahmen schon mehrere Staftaten begangen hatten. Auch hatten sie an unterschiedlichen rechtsextremen Aufmärschen teilgenommen.

25. März 2004 
Gegen 19:30 wurden aus einer Wohnung der Straße "Am Berl" Lieder des rechtsextremen Musikers Frank Rennicke und rechtsextreme Reden mit voller Lautstärke abgespielt. Die Polizei wurde informiert.

20.März 2004 
Gegen 20:45 Uhr wurden in Lichtenberg in der S75 Richtung "Zoologischer Garten" zwei Vietnamesen von einem Neonazi als "Abschaum", "Scheiß Kanacken" und "Niggerschweine" beschimpft. Die Vietnamesen waren von zwei weiteren Neonazis, bekleidet mit Bomberjacke, Springerstiefeln und rechtsradikalen Aufnähern umgeben. Es blieb jedoch bei Verbalitäten. Der pöbelnde Neonazi stieg am S-Bahnhof "Friedrichfelde Ost" mit seiner Freundin aus, die ihn beruhigte.

20. März 2004 
Erneut Übergriffe auf dem Rummel am Prerower Platz
Am Samstag, dem 20. März 2004 kam es auf dem Rummel vor dem Cinemax am Prerower Platz um circa 17 Uhr 30 zu einer Auseinandersetzung zwischen einer etwa 15 Personen starken Gruppe Neonazis und einer gleich starken Gruppe Spätaussiedlern. Beendet wurde diese durch anrückende Polizeikräfte. Innerhalb von anderthalb Stunden nach der verhinderten Massenschlägerei hatte sich die Zahl der Neonazis auf dem Rummel und in unmittelbarer Umgebung mehr als verdoppelt. Darunter waren auch 8 Mitglieder der "Kameradschaft Oder-Spree", die gegen 19 Uhr mit der S-Bahn anreisten. Die Polizei stationierte anschließend mehrere Einheiten, darunter auch zivile Kräfte am Rand des Rummels. Diese nahmen bei einer Kontrolle die Personalien der Kameradschaftler auf.
Das war nicht der erste Zwischenfall im Zusammenhang mit dem Rummel vor dem Cinemax. Im November letzten Jahres wurde ein jugendlicher Skater am Rande des Rummels von einem Dutzend Neonazis zu Boden geschubst und anschließend geschlagen und getreten. Er kam mit leichten Verletzungen davon.

03. März 2004 
Einbruch im Jugendklub "Aquarium"
Unbekannte drangen in der letzten Woche in die ehemaligen Räume des interkulturellen Jugendklubs "Aquarium" in der Hauptstraße 8 ein. Es wurden Einrichtungsgegestände zerstört und Wände mit Hakenkreuzen und anderen rechtsradikalen Symbolen besprüht.

März 2004 
Ein Jugendlicher wird um ca. 16 Uhr in der Tram zwischen der "Prendener Straße" und dem "S-Bahnhof Hohenschönhausen" von einer 15-köpfigen Gruppe Neonazis angegriffen, bespuckt und mit Bier überschüttet. Zu der Gruppe gehörten auch mehrere Frauen mit Kinderwagen. Die Tram war voll besetzt mit Fahrgästen von denen keiner einschritt.

23. Februar 2004 
Naziaktionen zum Todestag von Horst Wessel
In der Woche vor dem Todestag des NSDAP-Kaders und Mietschuldners Horst Wessel wurden in Lichtenberg massiv Plakate in Gedenken an den, von dem Rotfront-Kämpfer Ali Höhler erlegten Horst Wessel geklebt. Diese wurden nach ihrer Dokumentation wieder umweltgerecht der Abfalltonne zugeführt.
Am 23. Februar hatten sich, wie in den letzten Jahren, Neonazis vor dem Friedhof in Prenzlauer Berg auf dem Wessel liegt angekündigt. Die etwa 70 anwesenden AntifaschistInnen und ca. 10 PolizistInnen kriegten jedoch keinen einzigen Neonazi zu Gesicht. Ein kleineres Grüppchen Neonazis hielt während dessen eine Kundgebung am Krankenhaus Friedrichshain ab.

02. Februar 2004 
Rechter Übergriff am U-Bahnhof Tierpark
Ein Jugendlicher wird gegen 19 Uhr am U-Bahnhof Tierpark aus einer Gruppe von 12 Neonazis heraus beschimpft. Ein Freund des Opfers, der dazwischen geht und versucht, die Polizei per Handy zu alarmieren, wird beschimpft und geschlagen. Während seiner Flucht auf den Vorplatz des lokalen Einkaufzentrums wird er weiter attackiert. Der Rest der Gruppe ruft Parolen gegen "Ausländer" und "Antifa". Erst die eintreffende Polizei trennt die Angreifer von dem Jugendlichen und nimmt die Personalien der Neonazis auf.

19.Januar 2004 
Afrikaner geschlagen und beleidigt
Gegen 18 Uhr 10 wurden zwei 23-jährige Kameruner in der Werneuchener Straße von einen 51-jährigen Hohenschönhausener beleidigt. Bei einem anschließenden Gerangel wurde der Hohenschönhausener leicht am Auge verletzt. Sein 21-jähriger Sohn ging daraufhin auf die beiden Kameruner mit einem Teleskop-Schlagstock los und verletzte beide am Kopf. Vater und Sohn sind bereits polizeilich bekannt.

10.Januar 2004 
Naziaufmarsch in Lichtenberg
Neonazis, darunter AktivistInnen der Kameradschaft Tor, der Berliner Alternative Süd-Ost und des Märkischen Heimatschutzes führten einen von Christian Worch angemeldeten Aufmarsch in Lichtenberg durch. Thema des Aufmarsches war der Prozeß gegen die rechtsextreme Naziband "Landser".
Der Aufmarsch wurde von einem großen Aufgebot der Polizei beschützt. An mehreren Punkten an der Route protestierten AntifaschistInnen und Bürger gegen die Nazis. Bei einer versuchten Straßenblockade wurden willkürlich Menschen verhaftet. Kurz vor Ende des Aufmarsches wurde ein Nazi festgenommen, der versuchte einen Polizisten zu schlagen.

24. Dezember 2005
Erneut wird das Nicaracua-Wandbild an der Skandinavischen Straße 26 mit verfassungsfeindlichen Symbolen beschmiert.

15. Dezember 2005
Ca. acht schwarzgekleidete Nazis versuchen eine antifaschistische Veranstaltung in Karlhorst zu stören. Zwei Neonazis, die sich im Publikum befanden werden der Veranstaltung verwiesen. Der Rest der Gruppe hält sich vor dem Gebäude auf. Mit dem Eintreffen der Polizei verschwinden sie.

09. Dezember 2005
Vier schwarzgekleidete Nazis greifen am S-Bahnhof Hohenschönhausen einen alternativen Jugendlichen an, der zuerst zu Boden geht, dann aber fliehen kann.

09. Dezember 2005
Vier schwarzgekleidete Nazis dringen um 1 Uhr nachts ins WB13 ein. Zu der Zeit ist nur eine Person in den Räumen. Aufgrund ihres Outfits, hält er die Nazis für normale WB13-Gäste. Die Nazis zerstören Teile der Einrichtung und schlagen mit einem Schlagstock auf den Kopf der Person ein.

07. Dezember 2005
Neonazis zerstören in der Skandinavischen Straße die vier Gedenktafeln, die über die Geschichte des dortigen Wandgemäldes aufklären. Das Gemälde wurde schon während seiner Restaurierung mit Hakenkreuzen besprüht.

26. November 2005
Heute früh wurde ein alternativer Jugendlicher im S-Lichtenberg von Neonazis attackiert und hat eine offene Wunde davon getragen.

25. November 2005
Eine Gruppe alternativer Jugendlicher wird in der Wönnigstraße von mehreren vermummten Neonazis angegriffen, geschlagen und getreten. Die Angegriffenen können entkommen.

19. November 2005
Am Samstag zog die antifaschistische Silvio Meier Demo durch Lichtenberg. Im Lichtenberger NPD-Büro in der Siegfriedstraße sammelten sich mind. 5 Neonazis, darunter der neue Berliner NPD-Vorsitzende Eckart Bräuniger, und versuchten Demonstrationteilnehmer abzufilmen. In der Weitlingstraße sammelten sich ca. teil vermummte 30 Neonazis an der Kneipe „Kiste“ mit Transparenten. Die Polizei leitete daraufhin die Demonstration um. Die Neonazis hatten zu dieser Zeit im Bereich der Weitlingstraße Narrenfreiheit. So wurden zwei Antifaschisten in der Weitlingstraße angegriffen und eine Fahne entwendet. Die Betreiber der Neonaziseite der „Freien Kräfte Berlin“ rühmen sich mit der Tat. Im Vorfeld wurde an mehreren Stellen „Fuck Silvio M.“ bzw. "Fuck Silio" (Fehler im Original) gesprüht.

Am S-Bhf Friedrichsfelde Ost finden sich erneut Bedrohungen gegen einen alternativen Jugendlichen.

18. November 2005
Drei Alternative Jugendliche wurden im U-Bahn-Gang des Bahnhofs Lichtenberg von 4 Neonazis angeschrieen und verfolgt. Die Neonazis schrieen „Antifa, jetzt gibt's auf die Fresse!“ und schubsten die Jugendlichen. Sie ergriffen die Flucht. Kurz danach wurde eine alternatives Mädchen auf dem S-Bahnhof Lichtenberg von zwei Neonazis geschubst und an der Nase verletzt.

17. November 2005
Ein Radioreporter und zwei Jugendliche, die mir ihm ein Interview führten, wurden in der Weitlingstraße von drei Neonazis (Zwei Männer und eine Frau) verfolgt. Als der Reporter die Neonazis ansprach, bedrohten sie ihn verbal und versuchten ihn abzufotografieren. In den Nächten vor der Silvio Meier Demonstration sind im Weitlingkiez größtere Gruppen Neonazis unterwegs und verkleben Aufkleber.

16. November 2005
Am späten Abend (kurz vor 24:00 Uhr) des 16. Oktober wurde ein junger Mann (alternatives Aussehen) beim vorbeigehen an der „Kiste“, erst angepöbelt und als Zecke beschimpft. Der Mann ignorierte die Beschimpfungen und ging vorbei, drei Personen aus der Kiste begannen ihn zu verfolgen und rannten ihm hinterher. Der Mann ergriff die Flucht, und konnte sich mit Hilfe von Anwohnern der Weitlingstraße in ein Haus flüchten. Zwei der Verfolger warteten noch eine halbe Stunde vor dem Haus, bevor sie sich wieder in die „Kiste“ verzogen. Bei den Verfolgern handelte es sich um drei Männer.

10. November 2005
Kurz vor 18 Uhr versucht ein Dutzend Neonazis, vermummt und mit Schlagstöcken, Flaschen und CS-Gas bewaffnet einen Antifaschistischen Infostand am S-Bahnhof Lichtenberg anzugreifen. Aufgrund antifaschistischer Gegenwehr müssen die Nazis den Rückzug antreten. Mit dabei sind bekannte Schläger der verbotenen Kameradschaft Tor.

08. November 2005
Unbekannte sprühen an die Lichtenberger Brücke "Hitler was right".

07. November 2005
Am S-Bhf Friedrichsfelde werden Morddrohungen gegen einen alternativen Jugendlichen geschmiert.

03. November 2005
Unbekannte sprühen an das Gebäude des Ärzteseminars Berlin in der Frankfurter Allee einen antisemitischen Schriftzug. In der Gudrunstraße werden zwei Hakenkreuze gesprüht.

02. November 2005
Unbekannte sprühen auf den Gehweg am S-Bhf. Hohenschönhausen "Fight Jews".

30. Oktober 2005
Im Bereich des Bahnhofs Friedrichfelde Ost werden Drohungen gegen einen alternativen Jugendlichen auf Antifa-Aufkleber geschmiert.

17. Oktober 2005
Diverse Gedenktafeln und eine Mauer des städtischen Friedhofs „Gedenkstätte der Sozialisten“ an der Gudrunstraße werden mit weisser Farbe beschmiert.

13. Oktober 2005
Aus der Eckkneipe "Rheinischer Hof" kommt es zu einem Angriff von 2 augenscheinlichen Neonazis auf einen alternativen Jugendlichen mit Pfefferspray. Nachdem das Opfer die Flucht ergreift, kommt es zu einer kurzen Verfolgungsjagd, wobei die geschädigte Person fliehen konnte.
Quelle: Chronik-Karlshorst

12. Oktober 2005
In der Heiligenberger Straße, ungefähr auf der Höhe des Lotto Toto Ladens wird ein alternativer Jugendlicher von 2 glatzköpfigen Personen angepöbelt und beschimpft. Sie wurden von der betroffenen Person als Rechtsextremisten beschrieben. (Quelle: Chronik-Karlshorst)

11. Oktober 2005
Im Seepark, entlang der Ehrlichstraße sowie auf der Blockdammbrücke wurden Hakenkreuze, "Rotfront time to die.ANB", "ANB IS WATCHING YOU!" sowie "KILL ANTIFA_SCUM.ANB" gesprüht. Die Schmierereien wurden sofort enfernt. (Quelle: Chronik-Karlshorst)

23. September 2005
Um ca. 20.00 Uhr tauchten ungefähr 10 "Autonome Nationalisten" im Lettipark auf und stahlen einem alternativem Mädchen ihre Aufnäher. Danach zogen sie weiter zum Seepark, wo sie ca. 22:15 Uhr erschienen. Nun begannen sie systematisch den Seepark mit Hilfe von neu eintreffenden Nazis zu verriegeln. Bevor es zu einem Angriff auf die sich im Seepark befindelichen AntifaschInnen und alternativen Jugendlichen kam, der zu diesem Zeitunkt jede Sekunde hätte erfolgen können, konnten die AntifaschInnen und alternative Jugendliche durch verschiedene Schleichwege fliehen. Zwei Personen aus der Gruppe der Nazis wurden 100% wiedererkannt.
Quelle: Chronik-Karlshorst

21. September 2005
Anfang der Woche sprühten Unbekannte in die Unterführung des S-Bahnhofs Wartenberg "Winke, winke Wiesenthal".

20. September 2005
Entlang der Dönhoffstraße (Karlshorst) wurden massiv Aufkleber der NPD geklebt. Auf ihnen stand: "€U Abwählen" und "Hartz 5 vorbeugen". Sie konnten sofort beseitigt werden. (Quelle: Chronik-Karlshorst)

17. September 2005
In der Nacht auf den Sonnabend wurde auf ein großes nikaraguanisches Wandgemälde in der Skandinavischen Str. (nähe Bhf. Lichtenbg.) ein 6x6Meter großes Hakenkreuz und ein 2x6 Meter großes "SS 88" geschmiert. Die Schmiererei wurde mit einer Plane abgehängt.

17. September 2005
Gegen 22:30 stahlen Unbekannte ein Wahltransparent der PDS-Kandidatin Gesine Lötzsch von der Alt Friedrichsfelder Brücke, besprühten es mit dem Spuch "Wählt Liste 1: NSDAP" und hängten es an gleicher Stelle wieder auf. Es wurde um 23:00 von der Polizei entfernt.

17. September 2005
Gegen Mittag veranstaltete die NPD einen Infostand vor dem Lindencenter (Prerower Platz). Zusätzlich verteilten zwei Neonazis direkt am Eingang des Einkaufszentrums die NPD-Schulhof-CD.

16. September 2005
Am Freitag ist ein 16-Jähriger aus Kreuzberg Opfer von fünf Neonazis geworden. Gegen 5 Uhr 30 sollen die Angreifer den 16-Jährigen am Hegemeisterweg in Karlshorst mit Tritten in den Rücken und die Kniekehlen zu Boden gebracht haben. Anschließend wurde dem Jugendlichen sein Zopf mit einem Messer abgeschnitten. Vier der Angreifer hatten eine Glatze, der Fünfte kurze Haare. Alle trugen Bomberjacken und Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln. Der 16-Jährige erlitt leichte Verletzungen am Rücken und begibt sich gegebenenfalls selbstständig in ärztliche Behandlung.
Quelle: Polizeiticker

16. September 2005
An Haustüren von vermeintlichen AntifaschtInnen wurde "ANB IS WATCHING YOU!" geschmiert.
Quelle: Chronik-Karlshorst

10. September 2005
Am Mittag des 10. September 2005 wurde auf dem S- Bhf. Karlshorst auf einem Plakat der Berliner Wasserbetriebe eine Nazischmiererei entdeckt. Es stand dort "Sieg! Wir treten mit Mut und Verstand.". Des Weiteren waren auf den Knien der dort abgebildeten Fussball- Kids vier Hakenkreuze gemahlt. Die Schmiererei konnte von mehreren Antifaschisten unkenntlich gemacht werden.
Quelle: Chronik-Karlshorst

09. September 2005
Im Traberweg (Karlshorst) wurde ein alternativer Jugendlicher von ca. 17 Nazis angegriffen und zusammengeschlagen. Beim Opfer blieb es dank Glück bei kleineren Verletzungen.
Quelle: Chronik-Karlshorst

06. September 2005
Einem alternativen Jugendlichen werden Drohungen an seine Wohnung in Friedrichsfelde geschmiert.

03. September 2005
Ca. 80-100 Neonazis marschieren vom S-Bhf. Landsberger Allee durch Lichtenberg nach Marzahn. Die ursprüngliche Strecke zum S-Bhf. Friedrichsfelde Ost, musste aufgrund antifaschistischer Blockaden, an denen laut Polizeiangaben über 500 Menschen teilnahmen, mehrere Male verändert werden. So machten die Neonazis ihre Abschlusskundgebung letztendlich in Marzahn.
Ein größeres Grüppchen von ca. 20 Neonazis versuchte anschließend, am S-Bhf. Lichtenberg eine Spontandemonstration abzuhalten, was jedoch von der Polizei verhindert wurde. Dabei greift Björn W. (KS Tor/Freie Kräfte) einen Polizisten an. Der Neonazi Christian B. wird verhaftet, weil er versucht einen Polizisten mit einer Fahnenstange zu schlagen.
In der Lichtenberger Weitlingstraße findet das alljährliche Weitlingstraßenfest statt. Es gibt einen NPD-Stand. An mehreren weiteren Ständen werden offen Neonazi-Shirts verkauft.

01. September 2005
Zwei Plakatierer werden von vier Neonazis (u.a. Sebastian Glaser aus Treptow) am Bhf. Frankfurter Allee gejagt. Einige Zeit später werden sie wiederum von Glaser und einem anderen Neonazi in der Jessnerstr. mit Pfefferspray und einem Eisenrohr angegriffen und können sich erfolgreich wehren. Die Plakate, die sie klebten richteten sich gegen den Neonaziaufmarsch am 03.09.2005 in Berlin.

27. August 2005
Um ca. 1:00 Uhr nachts wurden zwei alternative Jugendliche von einem Neonazi im "Autonomen"-Look auf dem Bhf. Lichtenberg verfolgt und in der Bahn attackiert. Dabei schlug er einem der beiden ins Gesicht und flüchtete anschließend. Während der Flucht machte er noch den Hitler-Gruß.

23. August 2005
Um den 23. August herum wurden massiv Aufkleber der NPD im Hegemeisterweg und in den angrenzenden Seitenstraßen geklebt. Sie wurden umweltgerecht entsorgt.
Quelle: Chronik-Karlshorst

20. August 2005
Ca. 500 Neonazis führen eine Ersatzveranstaltung für den verbotenen Rudolf-Hess-Marsch in Wunsiedel durch. Sie sammeln sich am Alexanderplatz und marschieren über den S-Bhf. Landsberger Allee und die Möllendorfstraße zum S-Bhf. Lichtenberg. Während des Aufmarsches versuchen mehrmals Neonazis, Protestierer anzugreifen.
Mit dabei sind auch Mitglieder der verbotenen Lichtenberger Kameradschaft Tor und ihrer Mädelgruppe.

18. August 2005
Knapp 40 Neonazis versammelten sich am späten abend am S-Bhf. Frankfurter Allee, um anschließend zum S-Bhf. Lichtenberg zu laufen.

06. August 2005
Gegen 21:30 wurde Konzert einer rechtsgerichteten Dark Metal Rockband von Beamten des Landeskriminalamtes und einer Einsatzhundertschaft beendet. Das Konzert fand im "Club Asgard" statt. Gegen 21 Uhr 30 überprüften sie insgesamt 56 Personen, darunter auch mehrere der rechtsextremistischen Szene. Sie stießen dabei auf ein T-Shirt mit einer Odalrune, einem Sweatshirt mit dem verbotenen Runen-Label der Firma Thor-Steinar sowie auf CD's und Schallplatten mit Odalrunen. Darüber hinaus wurden drei Verstöße gegen das Waffengesetzt angezeigt. Um 22 Uhr 40 wurde das Konzert durch die Polizei aufgelöst.
Quelle: Polizeiticker

05. August 2005
Gegen 4 Uhr bemerkten Anwohner heute früh in der Emanuelstraße in Lichtenberg, dass unbekannte Täter im Hausflur ein Hakenkreuz von etwa 1 Meter Durchmesser auf einen aus Mosaiksteinen bestehenden Davidstern im Hausflur gesprüht hatten. Polizeibeamte entfernten die Schmiererei.
Quelle: Polizeiticker

02. August 2005
An mehreren Orten in Lichtenberg (unter anderem am S-Bhf. Wartenberg, am Nöldnerplatz und am Allee-Center) wurden Plakate und Sprühereien angebracht, die den Tod des NS-Kriegsverbrechers Rudolf Hess und den Neonazi-Aufmarsch in Wunsiedel zum Thema haben.

23. Juli 2005
Während eines Fußballspiels des BFC Dynamo gegen Lokomotive Leipzig wurden unter den Fans mehrere Neonazis gesichtet (unter anderem Gabriel Landgraf, der Betreiber eines Neonazi-Infoportals). Nach dem Spiel zogen ca. 100 Fans von Lokomotive Leipzig durch Lichtenberg und skandierten Nazi-Parolen. Vereinzelt versuchten sie, MigrantInnen und alternative Menschen anzugreifen. In der Konrad-Wolf-Straße wurden unterdessen Aufkleber der rechtsextremen NPD geklebt.
Quelle:Augenzeugenberichte

7. Juli 2005
Mehrere vermummte Neonazis dringen in die Anna-Seghers-Bibliothek ein, reissen Tafeln der Ausstellung "Motiv.Rechts 2" von den Wänden und versuchen sie zu zerstören. Anschließend sprühen sie "C18" an die Wand. Sie können unerkannt fliehen.

6. Juni 2005
Drei Neonazis spähen die Ausstellungsräume der "Motiv.Rechts 2" in der Anna-Seghers-Bibliothek aus. Als Angestellte aus sie aufmerksam werden, verlassen sie die Bibliothek. Die Angestellten stellen fest, dass eine der Ausstellungstafeln bereits abgehängt war. An anderen klebten Aufkleber der "Kameradschaft Nord Ost".

30. Juni 2005
Unbekannte haben vier Hakenkreuze, zwei ca. 70 mal 70 Zentimeter groß, eins ca. 50 mal 50 Zentimeter groß und eins ca. ein mal ein Meter groß, auf das sowjetische Ehrenmal in der Küstriner Straße Ecke Strausberger Straße in Alt-Hohenschönhausen geschmiert. Über dem Kopf einer dort befindlichen Figur sowie auf einer Wand wurden die Worte „Sieg Heil“, „PDK“, „FACKO“ und „SLAW“ geschrieben.
Quelle: polizeiticker

28. Juni 2005
Unbekannte stehlen das Gästebuch der Austellung "Motiv.Rechts 2".

27. Juni 2005
Auf mehreren Bahnhöfen der Linie U5 wurden Nazisprühereien angebracht.

26. Juni 2005
In der Nacht zum Sonntag wurden zwischen dem S-Bhf. Wartenberg und dem Lindencenter mehrere Nazispühereien hinterlassen. Gesprüht wurde unter anderem "Smash Antifa", "C18" und Hakenkreuze.

In der selben Nacht wird der Neonazi Christian B. in der Nähe des Lindencenters festgenommen weil er Plakate mit der Aufschrift "Immer mitten in die Fressen rein" klebte. Auf einem mitgeführten Foto-Apparat, hat er Bilder der in der selben Nacht gesprühten Nazisprüche.

24. Juni 2005
In der Nacht zum Freitag wurden zwischen dem S-Bahnhof Wartenberg, am Lindencenter vorbei bis zur Rüdickenstraße ca. 70 Plakate der "AGL - Freien Kräfte Berlin" geklebt. Auf diesen wird zur Gewalt gegen Linke aufgerufen. Die Plakate wurden unmittelbar danach entfernt.
Die selben Plakate waren an den Tagen davor bereits in Lichtenberg und Friedrichsfelde geklebt worden.

23. Juni 2005
In den letzten Wochen tauchten in Lichtenberg vermehrt Nazisprühereien auf. An mehreren Stellen, wie unter anderem dem S-Bhf. Lichtenberg und dem U-Bhf. Tiergarten wurden Parolen, wie unter anderem "Winke, winke Yorck69", "Antifa jagt", Hakenkreuze und "C18" gesprüht.

22. Juni 2005
Am 22.Juni 2005 gegen 20.55 Uhr kommt es zu einer Schlägerei im Seepark, wobei alternative Jugendliche angepöbelt wurden. In dessen Verlauf brüllten die Angreifer immer wieder "Sieg Heil" und "Heil Hitler". Nachdem es zu Beginn nur eine verbale Auseinandersetzung gab, schlug die Stimmung um und es wurden 2 alternative Personen von den Angreifern verletzt. Eine Person kam mit gebrochenen Fingern davon, die andere lag zeitweilig aufgrund eines Nasenbruches im Unfallkrankenhaus.
Die Polizei wurde eingeschalten und die Täter wurden erwischt.
Quelle: Chronik-Karlshorst

18. Juni 2005
Der Lichtenberger Neonazi Sebastian S. ist mit einem weiteren Neonazi beim "Rock für Links" in der Parkaue unterwegs und versucht, linke Stände auszuspähen.

10. Juni 2005
Unbekannte Täter warfen heute kurz nach Mitternacht mit zwei Pflastersteinen eine Fensterscheibe im Erdgeschoss eines Kulturvereins in der Sewanstraße in Friedrichsfelde ein. Sie stiegen in die Räume ein und rissen drei Informationstafeln über Rechtsextremismus von der Wand. Dabei wurde ein Alarm ausgelöst, worauf die Täter flüchteten. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizeiticker

09. Juni 2005
Unbekannte zogen nachts durch Nordhohenschönhausen und übersprühten mehrere Plakate der Antifa und von ALKALIJ. An der Eingangstür des Jugendklubs WB13 hinterließen sie ein gesprühtes Hakenkreuz
Quelle: Augenzeugenbericht

09. Juni 2005
An mehreren Schulen in Lichtenberg verteilten Neonazis eine selbstgemachte Schülerzeitung. Die Polizei wurde alarmiert und nahm die Personalien der Verteiler auf.
In der Anna-Seghers-Bibliothek werden ca. 50 Stück der Schülerzeitung ausgelegt, die von den Angestellten entfernt werden.
Quelle: Eigenbericht

26. Mai 2005
Am 26.Mai 2005 gegen 19.15 Uhr wurde ein 10jähriger Junge mit dunkler Hautfarbe von zwei Neonazis in der Ilsestraße am Kragen gepackt und nach mehrmaligem umsehen in die Liszstrasse zum Spielplatz gezerrt, wo die beiden Nazis den kleinen Jungen dann verprügelten. Anwohner wollen von dieser Tat nichts mitbekommen haben, obwohl der Spielplatz in einem Wohngebiet liegt und der Junge laut um Hilfe gebeten hat. Die Polizei wurde eingeschaltet.
Quelle: Chronik-Karlshorst

16. Mai 2005
Gegen ca. 1 Uhr wurden 2 alternative Jugendliche auf dem S-Bhf. Hohenschönhausen von zwei Neonazis beschimpft und dann angegriffen. Sie schlugen den beiden mehrmals ins Gesicht, bis einer der Geschlagenen anfing zu bluten. Die Täter flohen mit der S-Bahn.
Quelle: Augenzeugenbericht

14. Mai 2005
Neonazis klebten abends am S-Bhf. Lichtenberg und S-Bhf. Friedrichsfelde Plakate mit der Aufschrift "Dein Recht auf Arbeit" vom "Deutschen Schutzbund". Ähnliche Aufkleber waren im Vorfeld schon in Nordhohenschönhausen aufgetaucht.
Quelle: Augenzeugenbericht

07. Mai 2005
In den letzten Tagen traten vermehrt Aufkleber der NPD sowie deren Parteiorgan "Deutsche Stimme" in Karlshorst auf. Des Weiteren wurden NPD-Plakate (8.Mai-Plakate der NPD-Pankow) sowie Plakate der Unabhängigen Nachrichten aus Bochum plakatiert.
Quelle: Chronik-Karlshorst

06. Mai 2005
Auch am heutigen Tag "besuchten" wieder einige Nazis von den vorangegangenen Tagen den Seepark, um nach "Zecken" und Punks zu suchen. Anscheinend hatten sie diesmal keine Lust und die ca. 10 Mann starke Gruppe "verabschiedete" sich schon kurze Zeit später. Quelle: Chronik-Karlshorst

05. Mai 2005
Auch am 5. Mai, dem Herrentag, kam es im Seepark zu einer Hetzjagd auf einen Punk und 4 Alternative Jugendliche. Die Linken saßen auf den Bänken und unterhielten sich und tranken, bis eine ca. 20-25 Mann starke Nazi-Gruppe wieder mit Baseballschlägern und Springerstiefeln auf die 5 Linken losgehen wollten. Die Linken zogen sich schleunigst zurück und ca. 4 Nazis verfolgten einen Linken aufm Fahrrad. Wieder waren Teile der Nazis anwesend, die auch gestern versucht hatten, Antifas und Punks zusammen zu schlagen.
Quelle: Chronik-Karlshorst

04. Mai 2005
Gestern, den 4. Mai, wäre es fast wieder zu einem Überfall von ca. 10-15 Nazis auf linke Jugendliche und Antifas gekommen. Die ca. 10- 15 Mann starke Gruppe der Nazis (mehrere davon selbst aus Karlshorst) näherte sich mit Baseballschlägern und Springerstiefeln (weiße Schnürsenkel) dem Seepark, wo die Jugendlichen tranken und sich unterhielten. Dank eines aufmerksamen Antifas konnten alle gewahrnt werden und sich schleunigst vom Ort entfernen. Nach ihren eigenen Aussagen her, wollten sie ja "nur noch schnell nen Punker totschlagen", wobei sie dies des Öfteren laut schrien.
Quelle: Chronik-Karlshorst

23. April 2005
Heute wurden zwei linke Jugendliche, welche sich in der Nähe des Lettiparks aufhielten von ca. 6 Nazis gejagt. Beide Opfer konnten ohne große Mühe fliehen. (Quelle: Chronik-Karlshorst)
22.April 2005

Wiederholt wurde die Tafel "Kameradschaften in Lichtenberg" von Neonazis entwendet. Die vier Neonazis (3 Männer, 1 Frau) stammen aus dem Umfeld der "Kameradschaft Tor" bzw. "Kameradschaft Nord-Ost".

18. April 2005
Neonazis entwendeten am Abend des 18.04.2005 eine Tafel aus der Ausstellung „Motiv.Rechts II“ über die extreme Rechte in Lichtenberg.

17. April 2005
Nach einem Spiel der Hohenschönhausener Eishockeymannschaft "EHC Eisbären" verklebten Fans auf dem Nachhauseweg NPD-Aufkleber in der Straßenbahn M5 Höhe "Sandinostr.".

17. April 2005
Gegen 3:45 morgens wurden zwei alternative Jugendliche von einer 10-köpfigen Gruppe Neonazis zuerst angepöbelt und später von drei Personen dieser Gruppe angegriffen und verprügelt. Kurz darauf wurden weitere vier alternative Jugendliche ebenfalls Opfer dieser Gruppe. Eines der Opfer musste stationär behandelt werden.
Die Gewalttaten stehen wahrscheinlich in Verbindung mit einem Neonazikonzert der Band "Noie Werte" im "Rheinischen Hof" (Treskowallee/ Wandlitzstraße) mit circa 100 Teilnehmern
Quelle: Augenzeugenbericht

05. April 2005
Etwa 20 Neonazis aus BASO (Andreas Thürmann) und Märkischer Heimatschutz Umfeld griffen fünf Jugendliche vor dem Jugendclub Café in Köpenick mit Stöckern, Ketten und Pfeffergas an, weil diese zur Veranstaltung "Des Nazis neue Kleider" gehen wollten. Im Anschluss flüchteten die Nazis mit Autos und drangen in den Lichtenberger Jugendklub "Linse" ein. Sie gingen wieder, nachdem sie alle Antifa-Flyer zerrissen hatten.

März 2005
Im Bereich Wartenberg wurden Ende März massiv Aufkleber des NPD-Verlags "Deutsche Stimme" geklebt, auf denen gegen die Alliierten Armeen gehetzt wird. Die Aufkleber wurden inzwischen wieder vollständig entfernt.

19. März 2005
Etwa 30 Mitglieder der verbotenen Kameradschaften BASO und Tor beteiligten sich an einem Neonaziaufmarsch in Dresden. Bei der Abreise nach Berlin jagten sie mehrere linke Jugendliche durch den Dresdner Bahnhof und verletzten mind. drei schwer. In erster Reihe der Johannisthaler Andreas Thürmann und der Aktivist des Märkischen Heimatschutzes Sebastian Schmidtke. Im Zug Richtung Berlin schlugen sie weitere Nazigegner.

27. Februar 2005
Unbekannte brachten vermutlich in der Nacht zum 27. Februar antisemitische Schmierereien am Gedenkstein der ehemaligen Hohenschönhausener Synagoge an.

23. Februar 2005
In den Wochen um den Todestag des Nationalsozialisten Horst Wessel wurden in Lichtenberg hunderte Aufkleber und vereinzelt Plakate verschiedener Nazigruppen verklebt. Sie wurden nach kurzer Zeit wieder entfernt.

Februar 2005
Im Umfeld des Lindencenters und am S-Bhf. Wartenberg werden mehrere rechtsextreme Sprühereien angebracht, unter anderem "Smash Israel - AKWS" und "ALKALIJ vernichten". Dort und an weiteren Stellen im Bezirk tauchen Hetz-Aufkleber gegen das ALKALIJ-Bündnis auf.

30. Januar 2005
Der Lichtenberger Neonazi Peter Töpfer hält eine "Gegenkundgebung" zur Antifa-Demo am S-Bahnhof Lichtenberg ab. Er versucht diese durch Zwischenrufe zu stören.

30. Januar 2005
Im Vorfeld der Antifa-Demo in Lichtenberg werden entlang der Demostrecke Zettel einer "Initiative Schöner wohnen in Lichtenberg" aufgehängt. Auf diesen wird gegen die Antifa Hohenschönhausen, ALKALIJ und die Recherche-Ausstellung "Motiv.Rechts" gehetzt.

27.Januar 2005
Nach einer Veranstaltung von ALKALIJ zum Jahrestag der Befreiung Auschitz' werden Jugendliche an der Tramhaltestelle "Gounodstraße" aus einem Auto heraus als "Zecken" beschimpft.

27.Januar 2005
Unbekannte Täter haben gestern zwischen 9 Uhr 50 und 10 Uhr 20 ein Hakenkreuz in die Gedenktafel der Synagoge in der Konrad-Wolf-Straße in Hohenschönhausen gekratzt. Zwei Polizeibeamte, die dort wegen einer kurz darauf stattfindenden Gedenkfeier eingesetzt waren, entdeckten das etwa 10 mal 10 Zentimeter große Zeichen gegen 10 Uhr 20. Als die Beamten die Tafel eine halbe Stunde vorher vom Schnee befreit hatten, war sie noch unbeschädigt. Quelle: Polizeiticker

23. Januar 2005
In Nähe der Tramhaltestelle "Freienwalder Straße" werden um 2:30 Uhr nachts mehrere alternative Jugendliche von zwei Neonazis angepöbelt und bedroht. Als diese die Flucht ergreifen verfolgen die Neonazis sie eine Zeit lang.

21. Januar 2005
Drei Jugendliche werden an der Tramhaltestelle "Betriebshof Marzahn" von einem Neonazi bedroht und fotografiert. Dieser war mit 6 weiteren Neonazis in der Tram unterwegs.

19.Januar 2005
Mitglieder der "Berliner Sektion des Märkischen Heimatschutzes" verteilen ungestört in Lichtenberg Flugblätter gegen die "Agenda 2010".
Quelle: Bericht von einer rechtsextremen Internetseite

18 .Januar 2005
Am Morgen des 18. Januar wurden zwei Indonesier in einer Tram auf dem Weißenseer Weg von zwei Neonazis unvermittelt angegriffen und mit Reizgas besprüht. Die Täter flohen anschließend aus der Tram. Der alarmierte Tram-Fahrer benachrichtigte die Polizei. Die beiden Opfer mussten zur Untersuchung in eine Augenklinik.
Quelle: Berliner Zeitung

18. Januar 2005
Bei einer Razzia der Polizei gegen die "Kameradschaft Tor" wurden 10 Wohnungen, unter anderem in Lichtenberg, durchsucht. Dabei wurden Computer, Handys und Propaganda sichergestellt. Gegen die Mitglieder der Kameradschaft wird wegen "Volksverhetzung" ermittelt.
Quelle: Berliner Zeitung


14.Januar 2005
Eine Gruppe Jugendlicher werden nachts am Weißensee Weg Ecke Hohenschönhausener Straße von sechs Neonazis bedroht und als "Juden" bezeichnet. Die Neonazis drohen ihnen, sie anzugreifen.

27. Dezember 2006
Das Sowjetische Ehrenmal in der Küstriner Straße Ecke Strausberger Straße wird mit 4 verschieden großen Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: Polizeiticker

22. Dezember 2006
Gegen 1:30 griffen zwei Männer einen 29-Jährigen in der Wustrower Straße an. Sie beschimpften ihn als "Zecke" und schlugen ihn mit einer Glasflasche. Die Täter konnten unerkannt entkommen.
Quelle: Polizeiticker

18. Dezember 2006
Ein alternativer Jugendlicher wird um ca 23:00 auf dem Bahnhof Karlhorst von zwei Neonazis angepöbelt und mit einer Flasche beworfen. Die Neonazis verfolgen daraufhin den Jugendlichen, der aber fliehen kann.
Quelle: Augenzeugenbericht

17. Dezember 2006
Gegen 3:20 wurde ein 42-jähriger dunkelhäutiger Mann von einem 25-Jährigen in der Treskowallee mit einer Glasflasche angegriffen. Dieser konnte den Angriff jedoch abwehren. Die Polizei nahm den Angreifer anschießend fest.
Quelle: Polizeiticker

15. Dezember 2006
Eine vietnamesische Frau wird in der Weitlingstraße ohne ersichtlichen Grund von einem Mann angegriffen und zusammengeschlagen. Als ein Anwohner dazwischengeht, wird er von dem Angreifer bedroht.
Quelle: Augenzeugenbericht

12. Dezember 2006
An einer Mauer in der Nähe vom S-Bahnhof Karlshorst wurde ein gesprühtes "Anarchie ist Freiheit" in "NS ist Freiheit" umgewandelt.
Quelle: Chronik Karlshorst

07. Dezember 2006
Der Besitzer des Döner-Ladens neben der Nazikneipe "Kiste" wird zum wiederholten Mal von Neonazis angegriffen, kann allerdings die beiden Angreifer in die Flucht schlagen. Die Täter fliehen in die "Kiste".
Quelle: Polizeiticker & Zeitungsberichte

In der Treskowallee, in der Ehrlichstraße, im Traberweg und in der Liepnitzstraße wurden Dutzende von Aufklebern des "Freien Widerstandes" geklebt.
Quelle: Chronik Karlshorst

03. Dezember 2006
An die Eigangstür des neuen "Unabhängigen Jugendzentrums Karlshorst" wurde mit einer schwarzen Schablone "Good Night Left Side" gesprüht.
Quelle: Chronik Karlshorst

02. Dezember 2006
In der Marksburgstraße, Dönhoffstraße, Dorotheastraße sowie in angrenzenden Seitenanstraßen wurden dutzende Aufkleber des "Freien Widerstandes" von engagierten Personen entfernt.
Quelle: Antifaschistische Linke Karlshorst

27. November 2006
Im Traberweg wird von der Malercombo "131" ein Hakenkreuz gesprüht. Es konnte schnell unkenntlich gemacht werden.
Quelle: Antifaschistische Linke Karlshorst

26. November 2006
Am Lokal "Rheinischer Hof" wurde mit einer Schablone "Good Night, Left Side" gesprüht. Es konnte von engagierten Personen beseitigt werden.
Quelle: Antifaschistische Linke Karlshorst

26. November 2006
Der BVV-Abgeordnete der Linkspartei Kyrill Jermak wird am S-Bahnhof Lichtenberg von Neonazis als "Linksfaschist" beleidigt und mit einer Flasche niedergeschlagen. Die Täter können entkommen.

25. November 2006
Ca. 55 Neonazis veranstalteten heute einen Mini-Aufmarsch vom S-Bahnhof Lichtenberg zum U-Bhf Tierpark. Im Vorfeld wurden 3 Neonazis, darunter der Anmelder Sebastian Schm. festgenommen.
Am Abend versuchten 9 Neonazis direkt zur Antifa-Demo vorzudringen, wurden jedoch in der Magaretenstraße von Polizisten abgefangen und kontrolliert.

20. November 2006
Zwei "Autonome Nationalisten" warten in der Nähe des Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasiums auf ein Mädchen. Beide konnten einwandfrei erkannt und zugeordnet werden.
Quelle: Antifaschistische Linke Karlshorst

05. November 2006
Das Juniorenspiel von BFC Dynamo II gegen SG Anadoluspor musste abgebrochen werden. Nachdem die Spieler von Anadoluspor von Spielern vom BFC Dynamo und ihren Eltern rassistisch beleidigt wurden, eskalierte die Situation. Es kam zu Ausschreitungen auf und neben dem Platz.

03. November 2006
Gegen 18:45 greift eine 6-8-köpfige Gruppe Neonazis zwei alternative Jugendliche am U-Bhf Tierpark an. Dabei werden die beiden mit Schlägen und Tritten zu Boden gebracht und leicht verletzt. Anschließend fliehen die Täter.
Quelle: Polizei

02. November 2006
In der Nacht vom 1.Oktober zum 2. Oktober wurden mehrere Dutzend NPD Aufkleber in der Trautenauerstraße, Lipnitzstraße und dem Traberweg Karlshorst geklebt. Sie konnten vollständig entfernt werden.
Quelle: Antifaschistische Linke Karlshorst

21. Oktober 2006
Vor Beginn des Naziaufmarschs in Tegel wird der S-Bhf Lichtenberg als Treff- und Sammelpunkt für lichtenberger Neonazis genutzt.

16. Oktober 2006
Gegen morgen wird ein alternativer Jugendlicher in der Nähe des Nöldnerplatz von drei Nazis im Blackblock-Style gezielt angegriffen und zusammengeschlagen. Er wird am Oberkörper verletzt und muss im Krankenhaus behandelt werden. Die Täter können fliehen.

10. Oktober 2006
In der Nacht zum 11.Oktober kleben Unbekannte am Nöldnerplatz und in den den anliegenden Straßen Plakate für einen Neunaziaufmarsch in Göttingen.

26. September 2006
Entlang der Trautenauer Straße sowie im Seepark wurden zwei Mal im Laufe eines Tages Aufkleber der NPD von engagierten Personen entfernt.
Quelle: Antifaschistische Linke Karlshorst

24. September 2006
Unbekannte Täter griffen heute früh zwei 17-jährige Jugendliche in Lichtenberg an. Ohne ersichtlichen Grund rissen die drei Schläger ihre Opfer gegen 0 Uhr 45 in einer Parkanlage am Archibaldweg zu Boden und schlugen auf sie ein. Anschließend ergriff das Trio die Flucht. Die Jugendlichen wurden leicht verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge könnten die Täter aus der rechten Szene kommen. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizei

17. September 2006
Am Sonntag Abend sammeln sich mehr als ein Dutzend Neonazis vor der Kiste. Unter ihnen Sebastian Z., Stefanie P. und Marcel R.

16. September 2006
Im Umfeld des Antifa-Festivals in der Weitlingstraße sind mehrere Grüppchen von Neonazis unterwegs, die Linke provozieren und anzugreifen versuchen. Unter ihnen die Neonazis Sebastian Z., Stefanie P., Detlef M., Richie F., Oliver S. und Melanie W.
Die Nazikneipe Kiste wird den gesamten Tag über als Treff- und Sammelpunkt der Neonazis genutzt.

Eine Gruppe von Neonazis versucht in der Magaretenstraße Antifas anzugreifen und flieht anschließend in eine Privatwohnung.

15. September 2006
Neonazis dringen in den Dönerimbiss in der Weitlingstraße 46 neben der Nazikneipe Kiste ein, verstören einen Teil der Einrichtung und bedrohen den Angestellten massiv.

In der Weitlingstraße und anliegenden Straßen werden an Autoscheiben Neonazi-Flugblätter angebracht, auf denen der Neonazi Sebastian S. gegen das Antifa-Festival hetzt.

In der Nähe des Münsterlandplatzes tauchen Sprühereien mit dem Schriftzug "Good Night Left Side" auf.

09. September 2006
Im Vorfeld des Rundgangs auf dem Friedhof der Sozialisten wurden linke Plakate in der Umgebung von Unbekannten mit Hakenkreuzen beschmiert.

02. September 2006
Die NPD führt am Lindencenter einen Infostand durch. Unter anderem ist Eckart Bräuniger anwesend.

01. September 2006
Der Wirt der Nazikneipe "Kiste" Detlef Mirek versucht sich mit 2 weiteren Männern Zutritt zu einer Antifa-Veranstaltung zu verschaffen und wird abgewiesen. In der näheren Umgebung der Veranstaltung sind ca. 8 jängere Neonazis unterwegs, die anschließend in die "Kiste" gehen.

26. August 2006
In der Nacht zum 27. August wurde die Polizei wegen Lärmbelästigung in eine Wohnung in Lichtenberg gerufen. Sie fand dort ca. 40 rechtsextreme CDs und beschlagnahmte diese.

19. August 2006
Ein Neonazi beleidigt und bedroht in einem Dönerimbiss in der Konrad-Wolf-Straße einen Migranten. Er äussert sich dabei rassistisch. Der ebenfalls migrantische Imbissbetreiber bezieht Stellung für den Angriffenen, schafft es jedoch nicht den Neonazi seines Geschäftes zu verweisen.

18. August 2006
Während des linken Skatejams am Nöldnerplatz fährt ein NPD-Auto vor, in dem drei Neonazis sitzen darunter Sebastian Z. und Stefanie P.. Sie versuchen die Veranstaltungsteilnehmer zu fotografieren.

Eine Gruppe Jugendlicher wird nachts in Wartenberg von mehreren Neonazis zu Fuß und mit Autos bedrängt. Sie können sich in Sicherheit bringen. Die gerufene Polizei sieht keinen Anlass, aktiv zu werden.

11. August 2006
Der Neonazi Christian B. wird Woche inhaftiert. Die Polizei gab als Begründung die Beteiligung an Auseinandersetzungen mit der linken Szene und noch anstehende Verfahren wegen schweren Landfriedensbruchs, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoßes gegen das Waffengesetz, Sachbeschädigung und versuchten gefährlichen Körperverletzung an. Christian B. war Mitglied der verbotenen "Kameradschaft Tor" und deren Nachfolgeorganisation "Freie Kräfte Berlin". Er war zusammen mit Nicole S. ebenfalls "KS Tor" und "Freie Kräfte Berlin" als Anti-Antifa-Fotograf bei Neonazi-Aufmärschen unterwegs und fiel besonders durch eine Vielzahl gewalttätiger Angriffe auf.
Am Montag nach der Verhaftung fanden sich um 5:00 nachts circa 12 Neonazis, angeführt von Sebastian S., am LKA-Gebäude mit einem Transparent "gegen Gesinnungsjustiz" ein. Dank der frühen Stunde fanden sie keinerlei Beachtung.

10. August 2006
Gegen den Spatenstich für einen "Interkulturellen Garten" in Hohenschönhausen meldete die Berliner NPD eine Kundgebung an. An dieser beteiligten sich neben Torsten Meyer DVU nur 3 weitere Neonazis.
An den Tagen zuvor waren in dem Wohngebiet um die Liebenwalder Straße NPD-Flugblätter gesteckt worden.

29. Juli 2006
In der Nacht verkleben Neonazis im Weitlingkiez Rupprechtstraße, Leopoldstraße und in der nahe gelegenen Hauffstraße Plakate mit antisemitischen Texten und Karikaturen. Die Plakate, die mit "NSDAP" unterschrieben waren, wurden an Häuser, Baucontainer und Mülltonnen geklebt. In den Kleister hatten die Neonazis Glasscherben eingerührt, damit sich Menschen, die die Plakate entfernen, daran verletzen. Die Plakate wurden vollständig von der Polizei entfernt.

28. Juli 2006
Es wurden mehrere Dutzend neonazistische Aufkleber in der Dönhoffstraße, Marksburgstraße sowie Dorotheastraße geklebt. Thematisch bezogen sie sich auf den Hitlerstellvertreter und Kriegsverbrecher Rudolf Hess.
Quelle: Chronik Karlshorst

26. Juli 2006
In der Nacht sprühen unbekannte Neonazi-Parolen an den U-Bhf Friedrichsfelde.

22. Juli 2006
Während der Demonstration "Hol dir den Kiez zurück" in Lichtenberg sind Gruppen von Neonazis in der Nähe unterwegs und versuchen Linke anzugreifen. Mit dabei, die Neonazis Stefanie P., Lars W., Christian B.

21. Juli 2006
Abends sammeln sich ca. 20 Neonazis in der Nazikneipe "Kiste", darunter der Nazischläger Christian B. Zur selben Zeit findet eine antifaschistische Infoveranstaltung in Lichtenberg statt.
In der Nacht werden im Weitlingkiez Aufkleber mit der Aufschrift "ALB, AH, JAB - zu Gast bei Feinden - WHITElingkiez" und andere Motive verklebt.

20. Juli 2006
Neonazis verkleben und verteilen im Weitlingkiez Plakate, die gegen die antifaschistische Kampagne "Hol dir den Kiez zurück" hetzen. Verantwortlicher für die Plakate die der Neonazi Sebastian S.

19. Juli 2006
Unbekannte attackieren nachts den alternativen Jugendklub "Falkenburg" und zerstören mehrere Scheiben. Die Täter entkommen unerkannt.

18. Juli 2006
in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli kam es gegen 0:20 zu einem Überfall von über 12 schwarz angezogenen Neonazis auf vier Jugendliche. Nachdem die Opfer mit Sprüchen wie "Rotfront verrecke", "Linke Zeckenschweine" und "Juden abschlachten" beschimpft wurden, begannen die Angreifer eines der Opfer mit Pfefferspray ins Gesicht zu sprühen und die anderen drei mit Schlagwerkzeugen zu traktieren. Nach einem kurzen Moment der Schläge flüchteten die Nazis in Richtung der Trabrennbahn Karlshorst. Auf dem S-Bahnhof Karlshorst wurden Aufkleber der NPD von den Tätern dieses Überfalls geklebt.
Quelle: Chronik Karlshorst

14. Juli 2006
Entlang der Ehrlichstraße wurden Aufkleber der NPD, der Jungen Nationaldemokraten [JN] sowie diverser anderer Neonaziorganisationen geklebt.
Die fleißigen Kleber konnten eindeutig erkannt werden.
Quelle: Chronik Karlshorst

11. Juli 2006
Entlang der Marksburgstraße wurden neonazistiche Aufkleber entfernt, die sich thematisch mit dem Bushbesuch in Stralsund befassten.
Quelle: Chronik Karlshorst
Dieselben Aufkleber werden auch an unterschiedlichen Orten in Lichtenberg geklebt.

10. Juli 2006
5 Neonazis schleichen den ganzen Tag durch Karlshorst und kleben massig Aufkleber des "Freien Widerstandes". 3 von ihnen konnten identifiziert werden. Sie kommen teilweise aus Karlshorst und Umgebung.
Quelle: Chronik Karlshorst

05. Juli 2006
Vom 25. Juni bis zum 4.Juli fand in der Köpenickerstraße auf dem Gelände der Katholischen Fachhochschule in Karlshorst das 2. Camp der Initiative für ein Unabhängiges Jugendzentrum statt. Während dieses Zeitraumes erhielten die alternativen Jugendlichen bis zu vier Mal "Besuch" von einem aus vier Personen bestehenden Grüppchen selbsternannter "Autonomer Nationalisten". Die Nazis fotografierten Besucher und Teilnehmer des Camps und versuchten, Informationen zu erhalten. Die Veranstalter machten in allen vier Fällen von ihrem Hausrecht Gebrauch, woraufhin das Grüppchen Ewiggestriger floh.
Quelle: Chronik Karlshorst

04. Juli 2006
Wieder wurden in der Dorotheastraße Aufkleber des "Freien Widerstandes" von engagierten Personen entfernt.
Quelle: Chronik Karlshorst

02. Juli 2006
Überall in der Dorotheastraße wurden Aufkleber des "Freien Widerstandes" verklebt. Sie wurden zügig entfernt.
Quelle: Chronik Karlshorst

22.Juni 2006
Unter fremdenfeindlichen Beleidigungen haben gestern Nachmittag gegen 14 Uhr 30 in der Frankfurter Allee in Lichtenberg drei unbekannte Täter einen 14-jährigen Vietnamesen angegriffen. Sie Schlugen und traten ihr Opfer, das darauf zu Boden ging. Dann raubten die Täter die Geldbörse des Jugendlichen und flüchteten. Der 14-Jährige erlitt leichte Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt wurden. Bei den Tätern soll es sich um etwa 20 Jahre alte und 1 Meter 80 bis 1 Meter 90 große Deutsche handeln, von denen zwei eine Glatze haben.

20. Juni 2006
Den ganzen Tag über wurden mindestens 200 Aufkleber des "Freien Widerstandes" in Karlshorst geklebt. Auf ihnen war zu lesen: "NATIONAL SOZIALISTISCH REVOLUTIONÃR". Im späteren Verlauf des Tages tauchten die warscheinlichen Verursacher dieser Umweltverschmutzung bei der Jungen Gemeinde [JG] auf und versuchten, Informationen von den anwesenden Personen zu erhalten.
Quelle: Chronik Karlshorst

14. Juni 2006
Entlang der Ehrlichstraße wurden Aufkleber der NPD geklebt. Sie wurden wie gewohnt zügig entfernt.
Quelle: Chronik Karlshorst

13. Juni 2006
Die NPD veranstaltet gegen Mittag einen Wahlkampf-Stand am Lindencenter.

Am frühen Abend schleichen fünf Neonazis, unter ihnen Lars W., durch die Lichtenberger Parkaue und versuchen durch Gebüsche zum Jugendklub "Linse" zu gelangen. Der Versuch wird mangels Erfolg abgebrochen.

10.Juni 2006
Die NPD veranstaltet nacheinander Infostände am U-Bhf. Tierpark, S-Bhf Lichtenberg und am Lindencenter.

9. Juni 2006
Gegen 1:00 Uhr wurde eine Gruppe alternativer Jugendlicher von einer Gruppe "Autonomer Nationalisten" in der Umgebung des S-Bahnhofs beleidigt.

Gegen 0:30 Uhr wurden am S-Bahnhof Karlshorst drei Jugendliche beobachtet, zwischen 16-19 Jahre alt, die neonazistische Aufkleber verklebten. Dies geschah hauptsächlich in den Seitenstraßen um den S-Bahnhof.
Quelle: Chronik Karlshorst

08. Juni 2006
In dem Spätverkauf an der Dönhoffstraße wird ein Mann beobachtet, wie er den Besitzer des Ladens mit den Worten "SCHEISS KANACKE, KANNST FROH SEIN, DAS DU DEINEN LADEN HIER ERÖFFNEN KANNST", beleidigt. Damit zielte der Mann auf die türkischstämmigen Wurzeln des Inhabers ab. Um seinen Worten scheinbar Nachdruck zu verleihen, zerschlägt dieser eine Flasche Bier beim Ausgang des Geschäftes.
Quelle: Chronik Karlshorst

07. Juni 2006
Zum wiederholten Male wurden Aufkleber der [JN] entlang der Wantlitzstraße von aufmerksamen BürgerInnen entfernt.
Quelle: Chronik Karlshorst

02.Juni 2006
Zu Beginn einer Veranstaltung des ALKALIJ-Bündnisses in der Falkenburg versuchte eine Gruppe von 8 Neonazis zum Veranstaltungsort zu gelangen. Unter ihnen waren die JN-Funknktionärin Stefanie P. und Lars W. Freie Kräfte Berlin. Sie wurden von anwesenden Gästen daran gehindert.

28. Mai 2006
Zwei Jugendliche werden von acht Neonazis, die am S-Bhf Lichtenberg in ihre S-Bahn Richtung Ostkreuz zusteigen erst angepöbelt und im Anschluss geschlagen und getreten. Das Geschehen ereignet sich um 6:30.

26. Mai 2006
Während der antifaschistischen Demonstration im Weitlingkiez sind mehrere Grüppchen von Neonazis in der Gegend unterwegs. Sie werden relativ schnell von der Polizei abgedrängt. Daraufhin zieht sich ein Teil von ihnen in die Kneipe Piccolo zurück. In den Lokalitäten "Curry & Co", "Ostzone" und "Kiste" sind Neonazis und Rocker, die teilweise am Rand der Demo pöbeln.

24. Mai 2006
Ein 14-jähriger zeigte gegenüber einem Migranten in der Weitlingstraße den Hitler-Gruß. Er wurde von der Polizei festgenommen.

Während des von Schülern der Coppi-Schule organisierten antifaschistischen Konzerts "Coppi muggt auf" läuft eine Gruppe von 6 Nazis in der Umgebung umher und versucht, Teilnehmer zu provozieren.
Quelle: Chronik Karlshorst

20. Mai 2006
Der türkischstämmige Berliner Linkspartei-Politiker Giyasettin Sayan ist Opfer eines fremdenfeindlichen Überfalls geworden. Die beiden Täter beschimpften den 56-Jährigen am Freitagabend in Berlin-Lichtenberg als "Scheiß Ausländer, Scheiß Türke" und schlugen ihn mit einer Flasche nieder, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der migrationspolitische Sprecher der Linkspartei im Berliner Abgeordnetenhaus wurde mit einer Gehirnerschütterung und Prellungen ins Krankenhaus gebracht. Zu dem Überfall kam es, als Sayan aus seinem Auto stieg. Die Schläger konnten unerkannt entkommen. Quelle: N-TV

16. Mai 2006
In der Nacht werden die Scheiben des Coppi-Gymnasiums eingeworfen. SchülerInnen dieser Schule setzten die Tat in Verbindung mit dem am 24. Mai 2006 unter dem Motto "Coppi muggt auf" stattgefundenen antifaschistischen Konzert der Schule. Hinter der eingeworfenen Scheibe prangte ein für diesen Tag aufrufendes Plakat.
Quelle: Chronik Karlshorst

14. Mai 2006
In der Müritzstraße wurden Aufkleber der Jugendorganisation der NPD, Junge Nationaldemokraten [JN] geklebt. Sie wurden umweltgerecht entsorgt.
Quelle: Chronik Karlshorst

13. Mai 2006
Nach dem Spiel BFC Dynamo gegen 1.FC Union wird ein alternativer Jugendlicher im Lichtenberger Allee-Center von mehreren BFC-Fans beleidigt und geschlagen.

Mehrere Fans des BFC-Dynamo umstellen in der Tram auf der Möllendorfstraße zwei alternativ aussehende junge Frauen und beläßtigen sie sexuell. Als diese aussteigen werden sie von den Tätern verfolgt und beleidigt.

12. Mai 2006
Entlang der Ehrlichstraße, sowie im Traberweg und in der Trautenauer Straße wurden Nazisprühereien entdeckt. Unter anderem war zu lesen:"ANTIFA KH SIND KINDER_T.A.G.", "BETTER RUN ANTIFA SCUM", "HITLER HATTE RECHT", "SIEG HEIL" sowie einige Hakenkreuze.
Quelle: Chronik Karlshorst

10. Mai 2006
Dorotheastraße/ Treskowallee wurde mit schwarzer Farbe "RUSSEN RAUS" gesprüht. Unterschrieben war die Schmiererei mit einem Keltenkreuz.
Quelle: Chronik Karlshorst

08. Mai 2006
Eine Vierer-Gruppe Neonazis aus dem Kameradschaftssprektrum versucht eine Kundgebung am Haus der Befreiung in Karlshorst auszuspähen.

01. Mai 2006
Nachdem die Räumlichkeiten für die Veranstaltung "Tanz in den Mai" der rechtsextremen "Gemeinschaft deutscher Frauen" im südlichen Karlshorst nach antifaschistischer Intervention vom Vermieter gekündigt wurden, wichen sie wahrscheinlich auf eine Räumlichkeit in der Nähe des S-Bahnhofs Karlshorst aus.

30. April 2006
Ein alternativer Jugendlicher wird abends in der Tram M5 zwischen Hohenschönhauser Straße./Weisenseer Weg und Simon Bolivar Straße von Neonazis beleidigt und ins Gesicht geschlagen.

27. April 2006
Gegen Abend versammeln sich ca. 10 Neonazis aus dem Kameradschaftsspektrum in der Lichtenberger Kneipe "Piccolo". Zur selben Zeit findet in unmittelbarer Umgebung eine antifaschistische Infoveranstaltung statt.

25. April 2006
Während einer antifaschistischen Veranstaltung in der Lichtenberger KULT-Schule versammelt sich ca. ein Dutzend Neonazis in der Kneipe "Kiste". Wieder mit dabei: Christian B.

24. April 2006
Mehrere Gruppen Neonazis versuchen, eine antifaschistische Veranstaltung in der Anna-Seghers-Bibliothek auszuspähen. Mit dabei der verurteilte Schläger Christian B. Sie werden von AntifaschistInnen des Ortes verwiesen.

22. April 2006
Eine Dreiergruppe Neonazis aus dem Umfeld lokaler Kameradschaften versucht einer Antifa-Kundgebung am U-Bhf. Tierpark zu fotografieren. Sie werden von der Polizei kontrolliert und des Platzes verwiesen.

18. April 2006
Im gesamten Gebiet um den U-Bhf. Tierpark wurden massenhaft Aufkleber der NPD, AZO und anderer "Freier Kameradschaften" geklebt. Unter anderem war zu lesen: "DEUTSCHE KINDER BRAUCHT DAS LAND. KS PHÖNIX" und "HORST, DU BIST NICHT DEUTSCHLAND, DU BIST BRD". Sie konnten größtenteils entfernt werden.
Quelle: Chronik Karlshorst

15. April 2006
Ein Regal mit Blumentöpfen vor einem von Vietnamesen betriebenen Blumengeschäft in der Lichtenberger Weitlingstraße rissen heute kurz nach 8 Uhr vier mutmaßlich „rechte“ Jugendliche um. Als sie von Mitarbeitern der Stadtreinigung angesprochen wurden, rief einer der Täter: „Heil Hitler, das macht man so in Lichtenberg!“ Anschließend flüchteten die vier als etwa 20 Jahre alt beschriebenen Männer. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

10. April 2006
Um den 10. April wurden verschiedene Nazisprühereien entlang der Dönhoffstraße entdeckt. Unter anderem war sehr unleserlich geschmiert: "BERLIN BLEIBT DEUTSCH" und "DEUTSCHLAND DEN DEUTSCHEN".
Quelle: Chronik Karlshorst

13. April 2006
Im Fennpfuhl werden mehrere dutzend NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.

08. April 2006
Die Polizei löst in der Wönnigstraße ein Konzert der Bands "Spreegeschwader" und "Legion of Thor" auf. Es sind ca. 120 Neonazis anwesend.

04. April 2006
Im Gebiet des S-Bahnhof Lichtenberg tauchen Aufkleber der KS Phönix und des Schutzbund Deutschland auf, werden allerdings zeitnah wieder entfernt.

03. April 2006
Der S-Bahnhof Lichtenberg ist massiv mit Aufklebern der NPD zugeklebt. Die Aufkleber wurden vollständig entfernt.

01. April 2006
Wieder wurden Aufkleber der "Kameradschaft Phönix" geklebt. Die mit dem gleichen Slogan versehenen Aufkleber wurden entlang der gesamten Wantlitzstraße entfernt.
Quelle: Chronik Karlshorst

30. März 2006
Im Umfeld der Linse sind während des Rock für Links Konzerts Gruppen von Neonazis unterwegs.

In den späten Abendstunden fuhren 5 Nazis, teilweise mit Baseballschlägern bewaffnet, in einem PKW die Ehrlichstraße auf und ab. Als die Insassen einen langhaarigen Mann mit seiner Freundin erblickten, versuchten sie, diese anzugreifen. Beide Opfer konnten fliehen.
Quelle: Chronik Karlshorst

22. März 2006
Es wurden gegen 17:15Uhr zwei Personen die Ehrlichstraße entlanglaufend beobachtet, die Aufkleber der "KS PHÖNIX" geklebt haben. Auf ihnen war zu lesen: "GEBT GEISTIG BENACHTEILIGTEN EINE CHANCE, MEHR BILDUNG FÜR LINKE". Sie wurden zügig wieder entfernt.
Quelle: Chronik Karlshorst

04. März 2006
Gegen 3:30 morgens versammeln sich ca. 15-20 Neonazis vor dem Cinemaxx Hohenschönhausen und brüllen unter anderem "Sieg Heil".

24. Februar 2006
Der Aktivist der Verbotenen KS Tor Sebastian Z. klebt mit seiner Freundin um die Mittagszeit Wessel-Aufkleber der „Kameradschaft Phönix“ in der Möllendorffstr.

Um den Bahnhof Lichtenberg werden zwei dutzend Wessel-Aufkleber geklebt.

23. Februar 2006
In der Nacht zum 23. Februar plakatieren drei Neonazis in Friedrichsfelde Horst Wessel-Plakate der „Kameradschaft Phönix“. Im selben Zeitraum tauchen neue rechte Sprühereien in Friedrichsfelde auf.

22. Februar 2006
Am Bahnhof Friedrichsfelde Ost tauchen erneut Schmierereien gegen einen alternativen Jugendlichen auf.

21. Februar 2006
Unbekannt hängen ein Wessel-Transparent an der Brücke Alt Friedrichsfelde auf.

Am U-Bhf. Tierpark werden weitere Wessel-Aufkleber entdeckt.

An der Realschule Sewanstraße werden rechte Sprühereien entdeckt.

19. Februar 2006
Zwischen U Friedrichsfelde und S Lichtenberg werden mehr als 100 Aufkleber, meist thematisch Wessel, geklebt.

17. Februar 2006
In der Umgebung des S-Bahnhofs Karlshorst wurden verstärkt Aufkleber der Kameradschaft Nord-Ost gegen das alternative Lichtenberger Jugendbündnis alkalij und für Horst Wessel geklebt.

16. Februar 2006
Im Umfeld des S-Bhf Lichtenberg und U-Bhf Friedrichsfelde wurden dutzende Plakate, Flugblätter und Aufkleber für Horst Wessel verteilt und geklebt.

An die Hauswand eines alternativen Jugendlichen in Friedrichsfelde wird die Drohung "*** wir kriegen dich" gesprüht.

15. Februar 2006
Unbekannte haben in der vergangenen Nacht sämtliche Wände eines Schulhofs im Römerweg in Karlshorst mit Hakenkreuzen und Naziparolen besprüht. Der Hausmeister sorgte für die Entfernung der Schmierereien.

An den Briefkasten eines alternativen Jugendlichen in Friedrichsfelde werden Naziaufkleber und die Drohung "Du stehst auf der Liste" angebracht.

14.Februar 2006
Am Mühlengrund in Hohenschönhausen wurden etwa 60 Plakate für den Nationalsozialisten Horst Wessel geklebt. Die Plakate wurden vollständig entfernt.

13. Februar 2006
Unbekannte schmierten in Lichtenberg antisemitische Schriftzüge und Hakenkreuze an Hauswände und Stromkästen. Die Schmierereien wurden von der Polizei übermalt.

12. Februar 2006
Gegen 4:30 griffen drei Jugendliche aus Lichtenberg, Hohenschönhausen und Pankow in der U5 zuerst einen alternativen Jugendlichen und später auf dem U-Bhf Friedrichsfelde zu Hilfe eilende Passanten, darunter einen Polizisten an.
Die drei Angreifer konnten kurz danach festgenommen werden.

11. Februar 2006
Am S-Bahnhof Lichtenberg trafen sich ca. 50 Neonazis, um gemeinsam mit einem Reisebus zu dem Neonaziaufmarsch nach Dresden zu reisen.

Gegen 22:30 Uhr stiegen 3 AntifaschistInnen aus der Regionalbahn aus Dresden kommend, am Bahnhof Karlshorst aus. Mit ihnen ebenfalls 20 Personen der rechten Szene. Als der Zug den Bahnhof verlassen hatte, rannten sogleich die 20 Nazis auf die AntifaschInnen zu. Diese konnten über die Gleise und mehrere Zäune erfolgreich fliehen. Während dieser ganzen Zeit waren vermutlich 2 Zivilbeamte der Polizei auf dem Bahnhof anwesend, die es nicht für nötig erachteten, einzugreifen.

04. Februar 2006
Im Bereich des U-Bahnhofs Lichtenberg werden hunderte Flugblätter der NPD gefunden und entfernt.

02. Februar 2006
In der Schottstraße sowie in der Gotlindestraße, Siegfriedstraße und der Ruschestraße entdeckten AnwohnerInnen antisemitische Schriftzüge.

01. Februar 2006
In der Umgebung des S-Bahnhof Lichtenberg werden ca. 20 neonazistische Sprühereien entdeckt und entfernt.

01. Februar 2006
Ein alternativer Jugendlicher wird am frühen Abend in der U-Bahn U5 in Richtung Friedrichshain fahrend von drei Neonazis angegriffen und verletzt.

29. Januar 2006
In den frühen Morgenstunden wird eine Gruppe von 3 alternativen Jugendlichen am S-Bahnhof Karlshorst von einem der rechten Szene angehörenden Mann mit einem Messer bedroht. Die drei können fliehen.

11. Januar 2006
In den Morgenstunden werden die Wohnungen mehrerer Lichtenberger Neonazis von Polizeibeamten durchsucht. Grund ist der Verdacht, eine verbotene Organisation die "Kameradschaft Tor" unter dem Namen "Freie Kräfte Berlin" weitergeführt zu haben. Unter anderem kriegen die Lichtenberger Neonazis Björn W., Hedrikje H., Nicole S., Sebastian Z., Sebastian G. und Sebastian S. Besuch.

Am Abend des 11. Januar findet im Weitlingkiez ein spontaner Naziaufmarsch als Reaktion auf die Durchsuchungen statt. An dem Aufmarsch nehmen ca. 100 Neonazis teil, darunter die Betroffenen der Dursuchungen. Anmelder ist Sebastian S.

07. Januar 2006
In der Nacht zum 7. Januar sprühen Unbekannte ein Hakenkreuz an die UNDINE.

06. Januar 2006
Eine Gruppe von ca. 20 Neonazis, darunter mehrere Mitglieder der verbotenen Kameradschaft Tor, versuchen, eine ALKALIJ-Veranstaltung im soziokulturellen Zentrum UNDINE anzugreifen. Sie attacktieren dabei zweimal die vor der UNDINE stehenden Jugendlichen mit Flaschen, Stahlruten und Steien. Nur durch eine beherzte Verteidigung können die Neonazis vertrieben werden.

4. Januar 2006
In Karlshorst werden Aufkleber der Autonomen Nationalisten Pankow, Lichtenberg und Hohenschönhausen entdeckt und entfernt.

24. November 2007
Der Lichtenberger Neonazi Alexander Basil veranstaltet eine Kundgebung vor seiner Wohnung in der Magaretenstraße gegen die Silvio-Meier-Demonstration. Es beteiligen sich 46 Neonazis aus dem Kameradschaftsspektrum. Am Rande der Kundgebung halten sich kurzzeitig auch die Neonazis Stefanie Piehl und Sebastian Zehlecke auf.

24. November 2007
Opfer eines fremdenfeindlichen Übergriffes wurde heute früh eine 20-Jährige in Karlshorst. Die junge Frau geriet gegen 3 Uhr 10 auf der Treskowallee in einem Wagen der Straßenbahnline M 17 in eine verbale Auseinandersetzung mit einer Gruppe von etwa zehn jungen kurzhaarigen Männern. Offenbar gefiel einigen nicht, dass sie von der 20-Jährigen angesehen wurden und beschimpften sie. Im Verlauf der Auseinandersetzung warf die Frau einen Kasten Bier der Täter zu Boden. Daraufhin traten ihr zwei der Unbekannten gegen die Knie und beleidigten die Farbige aufgrund ihrer Hautfarbe. An der Haltestelle Traberweg verließen die Täter unerkannt den Waggon. Die 20-jährige Frau blieb unverletzt.

22. November 2007
Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Karlshorst drei in den Gehweg eingelassene Gedenksteine mit schwarzer und weißer Flüssigkeit beschädigt. Die sogenannten „Stolpersteine“ erinnern an zwei Familien, die während der Nazi-Zeit ermordet wurden. Eine Passantin stellte die Sachbeschädigungen heute Vormittag gegen 10 Uhr 30 in der Waldowallee fest und alarmierte die Polizei.

21. November 2007
Während eines Antifa-Infostandes am U-Bhf Karlshorst wurden die Standbetreiber_innen von einem Passanten antisemitisch beleidigt.

20. November 2007
Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Karlshorst zwei in den Gehweg eingelassene Gedenksteine, so genannte „Stolpersteine“, die an eine während der Nazi-Zeit ermordete Familie erinnern, mit einer grauen Flüssigkeit beschädigt. Ein Passant stellte die Sachbeschädigung heute früh gegen 9 Uhr in der Waldowallee fest und alarmierte die Polizei.

17. November 2007
Etwa 100 Neonazis versammeln sich am Deutsch-Russischen Museum, um eine NPD-Kundgebung zur sog. "Volkstrauertag" abzuhalten. Drei Lichtenberger Neonazis versuchen an der antifaschistischen Gegenkundgebung teilzunehmen, werden jedoch der Veranstaltung verwiesen.

31. Oktober 2007
Vier Neonazis, unter ihnen Alexander Basil, verschaffen sich Zugang zu der Veranstaltung "Was tun gegen Rechte im Weitlingkiez?" im interkulturellen Begegnungszentrum in der Münsterlandstraße. Sie werden kurz darauf des Veranstaltungsortes verwiesen. Dabei skandieren sie Parolen.

24. Oktober 2007
Ein Unbekannter hat gestern Abend in Lichtenberg eine Frau und ihren 18 Monate alten Sohn angepöbelt.
Die 23-Jährige war gegen 19 Uhr 30 zu Fuß mit ihrem Jungen im Kinderwagen in der Weitlingstraße unterwegs, als ein offensichtlich Angetrunkener abfällige Bemerkungen über das dunkelhäutige Kleinkind machte. Die Frau ergriff die Flucht. Verletzt wurde niemand. Hinweise auf den Täter, der schwarze Kleidung und Stiefel trug und dem Äußeren nach der rechten Szene zuzuordnen ist, liegen bislang nicht vor.

23. Oktober 2007
An der Alexander Puschkin Oberschule in Lichtenberg wird die NPD-Zeitung "Der Stachel" verteilt.

22. Oktober 2007
Secht Neonazis versuchen um die Mittagszeit an der Coppi Oberschule die NPD-Zeitung "Der Stachel" zu verteilen. Sie werden von Lehrern und engagierten Schülern daran gehindert, das Schulgelände zu betreten.

13. Oktober 2007
Die Neonazis Sebastian Zehlecke, Nicole Stenzel, Lars Wünsche und Alexander Basil sind in der Nähe des "Stadtrundgangs gegen Nazischmierereien" im Weitlingkiez unterwegs, beobachten das Geschehen und pöbeln vereinzelt Teilnehmer an.

Um ca. 15 Uhr verlassen zwei Männer eine Kneipe am S-Bhf Lichtenberg. Als sie zwei, sich auf polnisch unterhaltende, Männer bemerken beginnen sie den Hitler-Gruß zu machen und machen Anstalten, die Männer anzugreifen. Diese entfernen sich jedoch rechtzeitig vom Geschehen.

12. Oktober 2007
In der Nacht zum 12. Oktober (also nach einer Veranstaltung zum neuen Erscheinungsbild der Neonazis) wurde von Unbekannten das Schloss des interkulturellen Bürgercafés in der Lichtenberger Münsterlandstraße verklebt.

27. September 2007
In der Nacht zum 27. September bekleben Neonazis den Bus und das Gebäude des Jugendklubs "Linse" in Lichtenberg mit Neonazi-Plakaten. Die Schäden werden sofort nachdem sie entdeckt werden wieder beseitigt.

25. September 2007
An der Rückseite der Lichtenberger KULTschule werden in der Nacht zum 25. September mehrere Nazi-Parolen und Symbole gesprüht (Hakenkreuze; "Sturm 5 reriert" (Schreibfehler im Original); "Horst Wessel"; "FAP"; "Nur 8"; "88"). Die Parolen wurden bereits am Morgen des 25. in Zusammenarbeit mit Malerlehrlingen des OSZ am Nöldnerplatz unkenntlich gemacht. Die Polizei ermittelt.

19. September 2007
In der Nacht zum 19. September werden am Interkulturellen Bildungszentrum und Bürgercafé in der Münsterlandstraße die Türschlösser von Unbekannten verklebt.

14. September 2007
Drei Neonazis, unter ihnen Alexander Basil, sind im Umfeld des "antifaschistischen Kiezpicknicks" in Karlshorst auf Fahrrädern unterwegs und bedrohen vereinzelt alternative Jugendliche.
Am frühen Abend tauchen im Umfeld des U-Bhf Tierpark mehrere Plakate und Aufkleber für einen in Haft sitzenden Nazischläger auf. Sie werden umgehend entfernt.

12. September 2007
Alexander Basil und ein weiterer Neonazi besuchen die KULTschule (in der sich derzeit die Ausstellungen "Bilder gegen rechts" & "Von Menschen, Ansichten und Gesetzen - Rostock-Lichtenhagen" befinden) und versuchen, in verschiedene verschlossene Räume einzudringen und Fluchtwege auszuspähen. Als sie daraufhin von einem Mitarbeiter zur Rede gestellt werden, beleidigen und bedrohen sie diesen.

 11. September 2007
Der Neonazi Sebastian Zehlecke versucht eine Informations-Veranstaltung im Bürgercafé in der Münsterlandstraße auszuspähen. Er wird von den anwesenden Veranstaltungsgästen des Raumes verwiesen.

08. September 2007
Eine Gruppe von 20-30 Neonazis und Hooligans bedrohen im Anschluss an das Skatefest am Hohenschönhausener Lindencenter ein Gruppe alternativer Jugendlicher auf dem S-Bhf Hohenschönhausen. Diese können sich in eine S-Bahn retten. Die Angreifer treten und schlagen von aussen an die Scheiben der Bahn.

05. September 2007
Drei Neonazis, unter ihnen Alexander Basil, versuchen, die Eröffnung der antifaschsistischen Ausstellung "Von Menschen, Ansichten und Gesetzen. Rostock-Lichtenhagen" in der Lichtenberger KULTschule zu stören. Sie werden vom Veranstalter der Räumlichkeiten verwiesen.

29. August 2007
Weil ein 27-Jähriger laute Musik mit volksverhetzendem Inhalt abspielte, alarmierten heute früh Anwohner die Polizei zu einer Wohnung in der Dönhoffstraße in Karlshorst. Als die Beamten gegen 0 Uhr 30 am Einsatzort eintrafen, konnten sie den Liedtext deutlich hören. An der Wohnungstür bedrohte der alkoholisierte Mann die Polizisten mit einer Schusswaffe, konnte aber kurz danach vorläufig festgenommen werden. Zuvor hatten die Beamten ihrerseits einen Schusswaffengebrauch angedroht, worauf der Mann die Pistole durch die leicht geöffnete Tür geworfen hatte. Es stellte sich heraus, dass die Waffe nur ein Nachbau war. Nach einer Blutentnahme wurde der 27-Jährige entlassen. Die Beamten beschlagnahmten mehrere CDs und DVDs mit „rechtem“ Inhalt und fertigten eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung. (Quelle: polizeipresse)

17. August 2007
Zwei Mädchen (15 & 16 Jahre) und zwei junge Männer (18 & 20 Jahre) wurden in der Nacht zum Sonnabend kurzzeitig festgenommen, nachdem sie in einer Parkanlage in der Nähe der Marzahner Chaussee Nazi-Parolen, wie u.a. "Sieg Heil" gegrölt haben.

16. August 2007
Ein halbes Dutzend Neonazis, unter ihnen die Brüder Sebastian und Sascha Zehlecke, zeigten vor verschiedenen Bahnhöfen in Lichtenberg Transparente für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess. Vor dem S-Bhf Friedrichsfelde Ost wurde die Aktion schließlich von Polizisten beendet, die zwei der Neonazis festnahmen.

15. August 2007
In der letzten Nacht wurden in der Umgebung des S-Bhf Friedrichsfelde Plakate für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess und gegen Repression geklebt. Sie waren mit "Freie Kräfte Berlin" unterschrieben. Die Plakate wurden vollständig entfernt.

14. August 2007
In der Rhinstraße wird ein gesprühter Schriftzug für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess entdeckt und entfernt.

13. August 2007
In der letzten Nacht wurden rund um den Nöldnerplatz Plakate und Aufkleber für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess geklebt. Sie wurden vollständig entfernt. Bereits in den Nächten davor wurden im Bereich Sewanstraße Plakate selben Inhalts geklebt.

12. August 2007
Auf der Konrad Wolf Straße in Hohenschönhausen werden ca 200 Aufkleber mit dem Spruch "Rache für Hess" entdeckt und entfernt.

04. August 2007
Am frühen Nachmittag bedrohen und beleidigen vier Neonazis einen Sat1-Kameramann, sowie den Besitzer eines Dönerimbisses. Die Neonazis u.A. Lars Wünsche und Alexander Basil fuhren dabei vermummt durch die Weitlingstraße machten Fotos, schlugen gegen den Dönerimbiss und verschanzten sich letztendlich in der Nazikneipe Kiste.

01. August 2007
An mehreren Stellen im Bezirk, schwerpunktmäßig im Weitlingkiez sind Etikettenaufkleber mit dem Slogan "Alle müssen raus" von einer "Soligruppe Lichtenberg" aufgetaucht. Sie beziehen sich auf einen Angriff meherer Neonazis auf alternative Jugendliche nach der Demonstration der IPABH am 11. Juli in Pankow. Im Zuge des Angriffs wurden 15 Neonazis festgenommen, von denen 3 noch in Untersuchungshaft sitzen. An dieser Demonstration hatte unter anderem Björn Wild teilgenommen.

30. Juli 2007
In der Nacht zum 30. Juli wurden in der S-Bahn am S-Bhf Lichtenberg drei alternative Jugendliche von einer Gruppe von 15 Neonazis bedroht. Die Jugendlichen erkannten unter anderem Sebastian Zehlecke in der Gruppe. Sie konnten an der nächsten Station aussteigen und so schlimmeres verhindern.

22. Juli 2007
Am früheren Abend wurde ein Neonazi-Transparent auf den Gleisen des S-Bhf Lichtenberg entdeckt. Die alarmierte Polizei veranlasste die Entfernung. Der Treptower Neonazi Andreas Thürmann sowie einige Lichtenberger Neonazis befanden sich in direkter Umgebung des Transparents und dokumentierten die Handlungen der Polizei.

22. Juli 2007
Ein 20-jähriger Kenianer wurde heute früh gegen 2 Uhr auf der Demminer Straße in Hohenschönhausen von einem unbekannten Mann aus einer zehnköpfigen Gruppe heraus zunächst als „Neger“ beleidigt. Außerdem versuchte der Unbekannte, seinem Opfer mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Der Angegriffene konnte dem Schlag ausweichen, flüchten und sich bis zum Eintreffen der von ihm alarmierten Polizei in einer Grünanlage verbergen.
Quelle: Polizeiticker

20. Juli 2007
Ein der rechten Szene zugehöriger 32-Jähriger aus Lichtenberg hatte gegen 20 Uhr 30 einen Imbiss in der Weitlingstraße in Lichtenberg betreten, die 19-Jährige nach deren Chef gefragt und war hinter den Tresen des Imbiss getreten. Als die verängstigte Frau die Polizei alarmierte, verließ er das Geschäft. Auf der Straße trat er gegen das Fahrrad des zufällig vorbei kommenden Ukrainers und versuchte den Mann zu schlagen, der aber ausweichen konnte. Als der Betrunkene von den eintreffenden Polizisten festgenommen wurde, beleidigte er die Beamten und leistete Widerstand, so dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Bei der Blutentnahme beschimpfte er schließlich auch den Arzt in rassistischer Weise. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde gegen den aggressiven Mann ein Anschlussgewahrsam bis heute früh 8 Uhr angeordnet.
Quelle: Polizeiticker

14.Juli.2007
Am 14.07.2007, gegen 3 Uhr 30 , wird ein vermeintlicher linker Jugendlicher von 3 offenbar angetrunkenen Neonazis in der U-Bahn Richtung Honöw angepöbelt. Als die U-Bahn aus dem Bahnhof ausffährt zeigen 2 der Personen den "Hitlergruß".

6. Juli 2007
Zwei alternative Jugendliche werden vor Kaiser's am Tierpark von ca. 15 Personen mit "White Power" angepöbelt. (Quelle: chronik-karlshorst.de.vu)

5. Juli 2007
Am Tierpark sowie in der Umgebung der FHTW werden verschiedene Aufkleber des "Freien Widerstandes" entfernt. (Quelle: chronik-karlshorst.de.vu)

3. Juli 2007
In der Nähe des S-Bahnhofs Karlshorst wurden zwei Hakenkreuze geschmiert. Sie konnten unkenntlich gemacht werden. (Quelle: chronik-karlshorst.de.vu)

2. Juli 2007
An der Coppischule wurde mit grünen und pinken Dosen unter anderem: "[Hakenkreuz] statt Köpi", "Horst Wessel- im stillen Gedenken" gesprüht. Die Schule veranlasste die sofortige Säuberung. (Quelle: chronik-karlshorst.de.vu)

20.Juni 2007
An der Ringbahntrasse in Lichtenberg werden zwei Transparente mit den den Sprüchen "Sturm 5 regiert" und "Horst Wessel Stadt" entdeckt und umgehend entfernt und entsorgt.

20. Juni 2007
In der letzten Nach spühten Neonazis Slogans gegen die "Falken" an die alternative Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung "Falkenburg" in Friedrichsfelde.

18. Juni 2007
Auf der Blockdammbrücke wurde der Schriftzug: "Rotfaschisten bekämpfen mdG [mit deutschem Gruß]" geschmiert.
Quelle: chronik-karlshorst.de.vu

17. Juni 2007
An mehreren Stellen in Lichtenberg brachten Neonazis Schmierereien zum Jahrestag der Unruhen in der DDR vor 54 Jahren an. So wurde ein Schriftzug mit Kreide am U-Bhf Tierpark und ein Transparent an der Lichtenberger Füßgängerbrücke entdeckt und entfernt.

13. Juni 2007
Zwei bekannte Neonazis aus dem Lichtenberger Kameradschaftsspektrum versuchten heute, während der Konstituierungsveranstaltung der Initiative "Bilder gegen Rechts" in die Kult-Schule einzudringen.
Sie wurden auf Hinweis der Veranstalter durch die Polizei des Geländes verwiesen.

09. Juni 2007
Gegen 12 Uhr baute die NPD Lichtenberg einen Infostand am EXTRA in der Weitlingstraße auf. Betreut wurde dieser von Manuela Tönhardt und Torsten Meyer, die sich von ca. 8 weiteren Neonazis schützen ließen.
Im Umfeld des Standes versuchten die Neonazis Stefanie Piehl und Sebastian Zehlecke Störer auszuspähen.

08. Juni 2007
Gegen Abend belagerten mehr als 20 Neonazis die Nazikneipe "Kiste" und den dazugehörigen Fußweg in der Weitlingstraße. Unter ihnen waren auch bekannte Kameradschaftler aus Lichtenberg. Die Polizei war deshalb in der Gegend mit mehreren Einsatzfahrzeugen unterwegs.

06. Juni 2007
Heute Nachmittag beleidigte ein 33-Jähriger Mann in einem Jugendclub in Hohenschönhausen eine dunkelhäutige 13-Jährige mit rassistischen Äußerungen. Gegen 17 Uhr 30 alarmierte eine Zeugin die Polizei. Die Beamten nahmen den Mann fest. Bei ihm fanden sie Pfefferspray und Reizgas, mit dem er die Zeugin zuvor bedroht hatte. Nach einer Blutentnahme und Anzeigenerstattung wurde der 33-Jährige entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
Quelle: Polizei

05. Juni 2007
Heute Abend gegen 20 Uhr wurde ein 14-jähriger Junge in der Landsberger Allee in Hohenschönhausen von einem alkoholisierten Mann zuerst ausländerfeindlich beleidigt und dann mit einem Messer bedroht. Der 14-Jährige lief mit zwei Freunden die Landsberger Allee entlang als sie plötzlich von dem 60-jährigen Mann aus Lichtenberg, der auf einer Bank saß, beschimpft wurden. Nachdem sie nicht sofort weitergingen, holte der Mann ein Messer hervor und hielt es dem 14-Jährigen vor die Brust. Daraufhin flüchteten der Jugendliche und seine beiden elf- und neunjährigen Begleiter und suchten Schutz bei einem Passanten. Dieser rief die Polizei, die den Mann zur Blutentnahme mitnahm.
Quelle: Polizeiticker

02.-03. Juni 2007
In der Nacht vom 2.6. zum 3.6.2007 werden um die Große-Leege-Straße (Höhe Pestalozzi-Gymnasium) eine große Anzahl von Aufkleber (mehr als 100) geklebt. Zum Teil sind es Aufkleber vom Freien Widerstand und HNG. Auf größeren Aufklebern wird für für ein "Großdeutsches Reich" mobilisiert.

02. Juni 2007
Wieder war der S-Bhf Lichtenberg Bustreffpunkt sowohl für Lichtenberger Kameradschaftler, als auch für die Berliner NPD. Zwei Busse fuhren von hier in Richtung des verbotenen NPD-Aufmarsches in Schwerin.

24. Mai 2007
An der Eröffnungskunggebung der heutigen Bürgerdemonstration gegen den geplanten offenen Vollzug in Lichtenberg nahmen neben etwa 75 Bürgern auch etwa 5 Neonazis aus dem Lichtenberger Kameradschaftsspektrum teil. Als sich die Demonstration in Bewegung setzte, wurden die Neonazis von der Polizei abgedrängt und kontrolliert.

23. Mai 2007
In der Nacht zum 23.Mai wurde der Briefkasten der Falkenburg in Friedrichsfelde beschädigt und Flugblätter für einen Naziaufmarsch in Schwerin angebracht.
Auch im Weitlingkiez wurden Plakate für den Naziaufmarsch in Schwerin geklebt. Gleichzeitig wurden massiv Naziaufkleber geklebt.

19. Mai 2007
Die NPD veranstaltete drei Infostände in Lichtenberg. Am Lindencenter, am Tierpark und in der Weitlingstraße. Sie wurden von Manuela Tönhardt und von Aktivisten des Pankower NPD-Verbandes betreut.

15. Mai 2007
In der Nacht vom 15.5. zum 16.5.2007 werden im Gensinger Kiez (Friedrichsfelde) diverse neonazistische Schriftzüge gesprüht ("Smash Israel", "Köpi räumen" und Keltenkreuze).

14. Mai 2007
In der Nacht vom 14.5. zum 15.5.2007 werden um den U-Bhf Friedrichsfelde etwa 20 Sprühereien mit Sprühschablonen hergestellt. Dargestellt ist "Wir werden den Weg bis zum Ende gehen." mit einer "Freien-Nationalisten-Fahne".

13. Mai 2007
Zwei Nazis greifen an der Kreuzung Falkenberger Chaussee / Prendener Straße zwei alternative Jugendliche an. Schlagen den einen zu Boden und treten auf ihn ein. Das Opfer bleibt unverletzt.

10. Mai 2007
Eine Gruppe Neonazis beschimpft und bedroht alternative Jugendliche vor dem Kino am S-Bhf Hohenschönhausen.

08. Mai 2007
Im Vorfeld des achten Mai brachten Neonazis Kreidemalereien gegen das Gedenken an die Befreiung vom Nationalsozialismus am Nöldnerplatz an und warfen Schnipsel mit gleichem Inhalt am U-Bhf Tierpark und am Nöldnerplatz. Der kurz darauf einsetzende Regen verhinderte, dass diese Aktion von Anwohnern wahrgenommen werden konnte. Sowohl Zettel als auch Malereien verschwanden im Valhalla.

07. Mai 2007
Vermutlich in der letzten Nacht wurde das sowjetische Ehrenmal in der Küstriner- Ecke Reichenberger Straße mit Hakenkreuzen und SS-Runen beschmiert. Die Zeichen wurden inzwischen wieder entfernt.

05. Mai 2007
Zwischen 8:00 und 11:00 führte die NPD einen Stand auf der Treskowallee am S-Bhf Karlshorst durch. Er wurde unter anderem von Manuela Tönhardt betreut, die sich von einem halben dutzend Neonazis bewachen ließ.

03. Mai 2007
An der Demonstration gegen den geplanten offenen Vollzug im Storkower Kiez nahmen vereinzelt lokale Neonazis teil.

23. April 2007
Wahrscheinlich in der letzten Nacht wurden im Lichtenberger Kaskelkiez Plakate für den Naziaufmarsch in Neubrandenburg geklebt. Im Lichtenberger Weitlingkiez klebten Unbekannte massiv Aufkleber der NPD. Beides wurde nach kurzer Zeit wieder entfernt.
Während der Antifa-Demo versammelten sich 5 Kameradschaftsnazis auf einem Balkon in der Magaretenstraße, filmten die Demonstration und warfen mit Eiern. Am Bahnhof Lichtenberg wurde ein Mann festgenommen, der den Hitlergruß zeigte.

20. bis 22. April 2007
Erneut war das "Blütenfest" am S-Bhf Hohenschönhausen Treffpunkt für Neonazis aus Hohenschönhausen und darüber hinaus. Während des Eröffnungsfeuerwerks am 20.04. (Geburtstag Adolf Hitlers) versammelten sich mehr als 30 Neonazis dort und dominierten klar den Platz. Am Sonntag war unter anderem einer der Neonazis vor Ort, die am 5.April 2004 einen jungen Punk in Hohenschönhausen verprügelten.

22.April 2007
In der Nacht zum Sonntag griffen etwa 6 Neonazis, unter ihnen Andreas Thomä, David Jäckel und Lars Wünsche, drei alternative Jugendliche in der S-Bahn an. Als die Bahn in den S-Bahnhof Lichtenberg einfuhr, begannen die Neonazis auf ihre Opfer einzutreten. Bevor sie flohen, versprühten sie im Abteil Reizgas. Die Opfer erlitten Verletzungen im Gesicht und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Täter flohen in Richtung Weitlingkiez.

20.April 2007
Gegen 11:20 griffen zwei Neonazis einen alternativen Jugendlichen auf dem S-Bahnhof Storkower Straße an. Nachdem sie ihn beleidigt hatten, bewarfen sie ihn mit Bierflaschen, zerrten ihn von seinem Fahrrad und traten ihm in den Bauch und ins Gesicht. Anschließend flohen sie mit der S-Bahn.

17.April 2007
Wahrscheinlich in der letzten Nacht verklebten Unbekannte um den S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost Plakate für den Aufmarsch in Neubrandenburg. Sie wurden zeitnah wieder entfernt.

14.April 2007
Die NPD veranstaltet vormittags am EXTRA-Markt in der Lichtenberger Weitlingstraße einen Infostand. Dieser Tag wurde von rechtsextremen Kreisen als G8-Aktionstag beworben.

11. April 2007
In der Nacht zum Mittwoch in der Wandlitz-, Üdersee-, Ehrlich- und Liepnitzstraße an mehreren Autos Hakenkreuze und Schriftzüge hinterlassen.

25. März 2007
An Häuserwänden in der Rheinsteinstraße in Lichtenberg werden verschiedene antisemitische und nationalsozialistische Symbole entdeckt und von der Polizei entfernt.

22.März 2007
Gestern Nacht gegen 23 Uhr 40 griff ein 20-jähriger Mann aus Lichtenberg einen 26-Jährigen und seine 22-jährige Begleiterin in der Straßenbahn der Linie M17 an. Die beiden, die nach ihrem äußeren Erscheinungsbild der linken Szene zuzurechnen sind, waren in der Straßenbahn in der Straße Am Tierpark unterwegs als sie von dem Mann zunächst verbal belästigt wurden. Sie ignorierten ihn zunächst. Deshalb übergoss der Mann sie mit Bier. Der 26-Jährige ging daraufhin mit seiner Freundin in den vorderen Bereich der Straßenbahn. Der alkoholisierte 20-Jährige folgte den beiden und trat nach dem Mann. Beim Versuch den Angreifer abzuwehren, erhielt der Mann einen starken Schlag mit einer Bierflasche auf den Kopf. In der Gefangenensammelstelle leistete der 20-Jährige Widerstand und beleidigte die Polizeibeamten.
Quelle: Polizeiticker

07. März 2007
Unbekannte drangen letzte Nacht auf das Gelände der Gedenkstätte der Sozialisten in Lichtenberg-Friedrichsfelde ein und beschädigten die Flammenschale und einen Schriftzug. Der Schaden wurde heute früh von Mitarbeitern des Friedhofs bemerkt. Die beschädigten Gegenstände wurden auf dem Friedhof vorgefunden. In unmittelbarer Nähe klebten in der selben Nacht Aktivisten einer Nachfolgeorganisation der verbotenen "Kameradschaft Tor" Plakate für den SA-Sturmführer Horst Wessel. Der in einer Auseinandersetzung getötete Wessel wird seit mehreren Jahren durch Rechtsextremisten zum Märtyrer stilisiert. Die mit "Freie Kräfte Berlin" unterschriebenen Plakate befanden sich in anliegenden Straßen des Friedhofs. Ein direkter Zusammenhang zwischen den beiden Taten ist nicht auszuschließen.

06. März 2007
Ein 47-jähriger Lichtenberger hat in der vergangenen Nacht einen Angestellten eines türkischen Schnellrestaurants in der Weitlingstraße ausländerfeindlich beleidigt. Der alkoholisierte Mann belästigte zunächst anwesende Gäste. Als er von dem 37-jährigen Mitarbeiter aufgefordert wurde, diese in Ruhe zu lassen, beschimpfte und beleidigte er ihn mehrfach. Aufgrund der fremdenfeindlichen Motivation ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.
Quelle: Polizeiticker

04. März 2007
Zu ausländerfeindlichen Beschimpfungen kam es heute früh, als ein türkischer Taxifahrer mit vier Fahrgästen in eine Auseinandersetzung über den Fahrtweg geriet.
Gegen 2 Uhr waren die Fahrgäste, zwei Männer im Alter von 20 und 22 Jahren, sowie ein 45-jähriger Berliner Polizeibeamter und dessen 40-jährige Ehefrau – alle aus Lichtenberg – in das Fahrzeug des 35-jährigen Taxifahrers aus demselben Bezirk gestiegen. Wegen der relativ kurzen Fahrstrecke bis zur Hansastraße in Hohenschönhausen kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf der Taxifahrer ausländerfeindlich beschimpft wurde. Als er den Taxifunk informierte und kurz danach zwei weitere ebenfalls türkische Taxifahrer erschienen, wurden auch diese fremdenfeindlich beleidigt. Während der Anzeigenaufnahme durch die alarmierte Polizei nahm der aggressive 45-Jährige erneut eine drohende Haltung gegenüber dem Taxifahrer ein.
Quelle: Polizeiticker

03. März 2007
Zwei 21 und zwei 26 Jahre alte Italiener wurde heute früh Opfer eines fremdenfeindlichen Angriffs in Lichtenberg. Die drei Touristen, die einen 21-jährigen in Berlin lebenden Landsmann besuchen, wurden gegen 5 Uhr 20 beim Verlassen des U-Bahnhofs Tierpark an einer Straßenbahnhaltestelle von sechs bis acht offensichtlich „rechten“ deutschen, etwa 20 Jahre alten Männern fremdenfeindlich angepöbelt und geschlagen. Dabei erlitten zwei der Angegriffenen leichte Verletzungen, die aber nicht ärztlich behandelt werden mussten. Einem Dritten wurde eine Bierflasche in den Rücken geworfen, blieb aber Dank seiner dicken Winterjacke unverletzt. Nach der Tat flüchteten die Angreifer in Richtung Franz-Mett-Straße.
Quelle: Polizeiticker

26. Februar 2007
Die NPD hält im Lichtenberger Rathaus eine Veranstaltung ab Neben den Abgeordneten Jörg Hähnel und Manuela Tönhardt sind ca. 50 weitere Neonazis anwesend, darunter auch etwa ein Dutzend Kameradschaftler aus Lichtenberg. Die Polizei hindert AntifaschistInnen am Betreten des Rathauses. Vor dem Rathaus hält sich unter anderem Phillip Bornemann auf.

24. Februar 2007
Eine Gruppe von sieben offenbar alkoholisierten Männern randalierte heute früh in einem Lokal in der Skandinavischen Straße in Lichtenberg. Die Männer grölten herum und suchten offenbar gezielt Streit mit anderen Gästen. Als sie das Lokal schließlich verließen, zerstörten sie mehrere Tische und Stühle, die auf dem Gehweg standen. Eine Holzbank warfen sie durch die geöffnete Tür nach dem 45-jährigen Wirt, der gerade noch rechtzeitig zurück wich. Auch einer geworfenen leeren Bierflasche konnte er ausweichen. Die Gäste des Lokals vernahmen zudem „Heil Hitler“ Rufe von einem der Männer. Nach dem Vorfall flüchteten die Randalierer.
Zeugen konnten kurz darauf eintreffenden Polizisten genaue Angaben zu den Tätern machen, dadurch gelang es Beamten einer Zivil- und einer Gruppenstreife zwei Tatverdächtige an der Freia- Ecke Siegfriedstraße festzunehmen.
Die beiden 22-jährigen Männer wurden in einen Polizeigewahrsam gebracht, wo sie ihre Fingerabdrücke und eine Blutprobe abgeben mussten. Einer der Festgenommenen ist der Polizei bereits als Anhänger der „rechten“ Szene bekannt.
Quelle: Polizeiticker

22. Februar 2007
Etwa neun Neonazis begleiten die BVV als Zuhörer. Die NPD reicht mehrere Anträge ein, die allesamt abgelehnt werden.

13. Februar 2007
Der S-Bhf Lichtenberg war erneut Treffpunkt für Berliner Neonazis, die zum Neonaziaufmarsch nach Dresden fuhren. So trafen sich sowohl Kameradschaftler als auch NPDler, um mit zwei Bussen aufzubrechen. Unter ihnen war auch der Lichtenberger NPD-Abgeordnete Jörg Hähnel.

10. Februar 2007
Neonazis aus dem Spektrum der "Freien Kräfte Berlin" warfen in verschiedenen Einkaufszentren, unter anderem im Ringcenter Schnipsel durch die Gegend, die für den Naziaufmarsch in Dresden warben. Die Schnipsel wurden nach kürzester Zeit vom Reinigungspersonal entfernt.

01. Februar 2007
An der ausserordentlichen BVV-Sitzung nehmen ein halbes Dutzend Neonazis als Zuhörer teil. Unter ihnen Dietmar Tönhardt und Sascha Kari (beide DVU) sowie mehrere Neonazis des Pankower NPD-Verbandes.

27. Januar 2007
Ein 16-jähriger Jugendlicher ist heute früh gegen 4 Uhr in der Falkenberger Straße in Hohenschönhausen von vier Unbekannten angegriffen und verletzt worden.
Ohne erkennbaren Anlass versetzte ihm einer der Angreifer einen Schlag auf den Hinterkopf, hielt seinen Kopf fest und versetzte ihm einen Kniestoß ins Gesicht. Nachdem die Täter den Jugendlichen in ein Gebüsch gestoßen hatten, flüchteten sie in unbekannte Richtung. Der 16-Jährige erlitt einen Nasenbeinbruch und ein Stück eines Schneidezahns splitterte ab, er musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.
Die Angreifer beschrieb er als ca. 20 bis 30 Jahre alt, drei von Ihnen sollen mit Lederjacken bekleidet gewesen sein. Einer von Ihnen hatte eine Glatze und einen zu zwei Zöpfen geflochtenen Bart. Nach seinen Angaben trugen alle vier „Springerstiefel“. Der Staatsschutz hat sich in die Ermittlungen eingeschaltet, bislang konnte ein politischer Hintergrund jedoch noch nicht festgestellt werden.
Quelle: Polizeiticker

25. Januar 2007
Der Lichtenberger NPD-Abgeordnete Jörg Hähnel rechtfertigt während der BVV-Sitzung die NS-Justiz, indem er das Todesurteil gegen den Antifaschisten Erwin Nöldner entschuldigt. Im Publikum befinden sich wiederum fünf Neonazis, unter ihnen der DVUler Dietmar Tönhardt.

23. Januar 2007
Unter den Zuhörern des Lichtenberger Jugendhilfeausschusses im Rathaus Lichtenberg befinden sich neben Jörg Hähnel und Manuela Tönhardt auch vier Nazis der Lichtenberger Kameradschaftszene. Sie notieren die Namen und Funktionen der Fürsprecher des "Alternativen Jugendzentrum Lichtenberg". Im Umfeld des Rathauses ist zudem Björn Wild unterwegs.

21. Januar 2007
Gegen 6 Uhr morgens stand ein alternativer Jugendlicher an einer Tramhaltestelle in der Treskowallee, als er von 3-4 Neonazis (17 und 18 Jahre alt) als "Zecke" beschimpft wurde. Die Gruppe griff ihn anschließend mit Schlägen und Tritten an. Der Jugendliche flüchtete in eine Tram, wo ihm drei Zeugen halfen, die Täter festzuhalten und der Polizei zu übergeben.

20. Januar 2007
Vor dem LIDL an der Falkenberger Chaussee Ecke Prendener Straße wurden gegen 16 Uhr zwei alternative Jugendliche von zwei Neonazis mit Flaschen beworfen. Die Nazigruppe wuchs auf vier Leute an und die Jugendlichen wurden angepöbelt und geschlagen. Die Täter flohen anschließend in eine naheliegende Kneipe.

14. Januar 2007
Ein 47-jähriger Lichtenberger verübt einen Sprengstoffanschlag auf die jähliche LiebknechtLuxemburg-Demonstration. Er und sein 50-jähriger Bruder werden kurz darauf festgenommen.
Im Umfeld der Demonstration sind Gruppen von Neonazis unterwegs. Unter ihnen Stefanie P. und Sebastian Z.. Sie beobachten von der Lichtenberger Brücke aus, die Demonstration.

12. Januar 2007
15 Neonazis, darunter die Lichtenberger NPD-Abgeordneten Jörn Hähnel und Manuela Tönhardt besuchen die "Nacht der Politik" im Lichtenberger Rathaus und nehmen an einer Veranstaltung der CDU teil. Diese hält es nicht für nötig, die NPD der Räume zu verweisen.

01. Januar 2007
In der Silvesternacht wird eine Gruppe von alternativen Jugendlichen von zwei Nazihools Ehrlichstraße/ Ecke Treskowalle angegriffen und geschlagen.
Quelle: Chronik Karlshorst

18. Dezember 2008     
Die NPD meldet sich in der Lichtenberger BVV zur Wort und hetzte gegen die Blockierer des Naziaufmarschs vom 6. Dezember. Die NPD-Fraktion reichte ausserdem einen Antrag „für Ausländerrückführung“ ein, der in der BVV auf grundlegende Ablehnung stieß.
 
18. Dezember 2008     
Unbekannte übermalen das Wandbild "Vielfalt tut gut" an der Lichtenberger Brücke vollständig mit blauer Farbe.
 
13. Dezember 2008     
Die NPD verteilt in Karlshorst Flugblätter gegen eine geplante Koranschule.
 
06. Dezember 2008     
Am Samstag fand in Karlshorst und Lichtenberg-Mitte ein Neonazi-Aufmarsch mit etwa 550 Teilnehmern statt. Am Rande des Aufmarschs kam es zu Auseinandersetzungen mit GegendemonstrantInnen. Die Neonazis liefen vom S-Bhf Karlshorst über die Treskowstraße, Sewanstraße und dann abgekürzt über Volkradstraße, Rummelsburger Straße, Alfred Kowalke Straße, Am Tierpark, Rhinstraße zum S-Bhf Friedrichsfelde Ost.

Vom Aufmarsch entfernten sich schon zu Anfang mehrere Neonazi-Grüppchen. Eine 10er Gruppe um die Hellersdorfer NPD-Vorsitzende Gesine Hennrich verbrachte den restlichen Tag in der Nazikneipe "Jägerheim" und bedrohte von dort aus AntifaschistInnen.

Aus dem Haus in der Weitlingstraße 118 versammelten sich 3 vermummte Neonazis, unter ihnen Alexander Basil, und fotografierten die antifaschistische Demonstration, die durch die Weitlingstraße zog.
 
05. Dezember 2008     
Ein alternativer Jugendlicher wird in der Tram am Prerower Platz von drei Neonazis beleidigt und mit einer Flasche beworfen.
 
05. Dezember 2008     
Die Lichtenberger NPD führte am Freitag im Rathaus Lichtenberg eine Weihnachtsfeier durch. Als Verantwortlicher trat nach aussen Dietmar Tönhardt (DVU) auf.
 
04. Dezember 2008     
Eine Gruppe von Neonazis zieht in den Abendstunden durch die Weitlingstraße, entfernt antifaschistische Plakate und klebt dutzende Aufkleber für den Naziaufmarsch am Wochenende.
 
3. Dezember 2008     
Unbekannte entwenden in der Nacht zum 3.12. dutzende Plakate gegen den Naziaufmarsch, die am Vortag an den Laternenpfälen angebracht worden waren. Sie werden wieder ersetzt.
 
2. Dezember 2008     
Drei Lichtenberger Neonazis, darunter Phillip Bornemann und David Gudra, beleidigen gegen Mittag die BetreiberInnen eines antifaschistischen Infostandes am S-Bhf Lichtenberg rassistisch.

Am späten Nachmittag werden die Neonazis Andreas Thomä, David Gudra und eine weitere Person von der Polizei festgesetzt, weil sie versuchten, Plakate gegen den Naziaufmarsch zu stehlen.
 
29. November 2008     
Am 29.11.08 fand in der Gaststätte „Jägerheim“ (Alt-Friedrichsfelde 127),unter Duldung des Wirts, eine Neonazi-Infoveranstaltung zum Aufmarsch am 6.12.08 in Berlin-Lichtenberg statt. Als Redner sprach Thomas „Steiner“ Wulff. An der Veranstaltung nahmen ca. 30 Neonazis teil. Die Polizei war vor Ort.
 
22. November 2008     
Die NPD-Organisation "Ring nationaler Frauen" führt in der Nazikneipe "Jägerheim" eine Veranstaltung durch, an der ca. 50 Personen teilnehmen. Die Polizei nimmt dabei eine Person fest, die Symbole verbotener Organisationen trägt.
 
22. November 2008     
Am Rande der Silvio Meier Demonstration nimmt die Polizei im Haus in der Weitligstraße 118 eine Gruppe Neonazis fest. Diese warteten mit Knüppeln bewaffnet auf die Antifa-Demonstration.
 
16. November 2008     
Die Berliner NPD hält auf einem Lichtenberger Friedhof ein sogenanntes Heldengedenken ab. Die gedenkt dabei in revisionister Weise der deutschen Wehrmacht. Anwesend sind die Lichtenberger NPD-Verordneten Manuela Tönhardt und Jörg Hähnel.

Am Karlshorster Jugendzentrum „Rainbow“ werden Schriftzüge entdeckt, die sich gegen linke Jugendliche richten.
 
12. November 2008     
Ein Wandbild an der Lichtenberger Brücke, dass sich gegen Intoleranz richtet wird von Neonazis mit dem Schriftzug „C4 for reds“ übersprüht (C4 steht für Sprengstoff). Das Logo „Vielfalt tut gut“ wurde mit dem Spruch „Hitler tut gut“ verunstaltet.
 
11. November 2008     
Ein antifaschistischer Informationsstand am S-Bhf Karlshorst wird von fünf Neonazis angegriffen und umgeworfen. Anschließend fliehen die Täter.
 
8. November 2008     
Die NPD führt gegen Mittag in der Weitlingstraße einen Informationsstand durch. Nach etwa einer dreiviertel Stunde wird der Stand wieder abgebaut.
 
26. Oktober 2008     
In der vergangenen Nacht sprühten Neonazis entlang der Falkenberger Chaussee Hakenkreuze, rechte Slogans und Schriftzüge der Stuttgarter Hooligan-Gruppe "Ultras 97".
 
23. Oktober 2008     
Die Fraktion der NPD in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung fällt erneut durch Wortbeiträge gegen Toleranzprogramme des Bezirksamts auf.
 
15. Oktober 2008     
Im Umfeld eines Kindergartens in Wartenberg werden 16 Plakate für einen Naziaufmarsch in Marzahn geklebt.
Die selben Plakate werden vereinzelt in Friedrichsfelde gefunden und entfernt.
 
7. Oktober 2008     
Eine 22-jährige Vietnamesin wurde heute in Lichtenberg angegriffen und beleidigt. Die Frau befand sich gegen 13 Uhr in einem Hausflur eines Wohnhauses, als sie plötzlich und grundlos von einem Mann mit der Hand an den Kopf geschlagen und fremdenfeindlich beleidigt wurde. Die 22-Jährige wandte sich an einen Zeugen, der die Polizei alarmierte. Die Beamten nahmen den alkoholisierten 28-jährigen Angreifer fest.
 
1. Oktober 2008     
Mitarbeiter des Bezirksamtes Lichtenberg stellten heute antisemitische Schmierereinen fest und alarmierten gegen 13 Uhr die Polizei. Unbekannte hatten mit Farbe einen Davidstern auf den Gehweg der Hauffstraße in Rummelsburg und daneben antisemitische Parolen gemalt. Das Tiefbauamt wird die Farbe beseitigen.
 
28. September 2008     
Ein Bewohner eines Plattenbaus in der Schulze-Boysen-Straße in Lichtenberg ruf aus seiner Wohnung mit Lautsprechern zur Wahl der NPD auf.
 
14. September 2008     
Ein 15-Jähriger ist in Berlin-Lichtenberg rassistisch beleidigt und angegriffen worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der Jugendliche mit einem gleichaltrigen Freund am Morgen gegen 03.00 Uhr am U-Bahnhof Tierpark unterwegs, als ein 29-Jähriger auf ihn zukam und ihn zunächst beschimpfte. Anschließend schlug der Angreifer dem dunkelhäutigen Opfer eine Bierflasche ins Gesicht. Als der Begleiter seinem Freund zu Hilfe kommen wollte, griff ein Komplize des Täters ein und presste den Jungen gegen einen Pfeiler. Alarmierte Polizisten konnten die beiden Angreifer festnehmen.

Nach Informationen der Antifa Hohenschönhausen trugen die angreifenden Neonazis Anzüge. Einer der Angreifer trug zudem eine Kette mit einem "Schwarze Sonne"-Anhänger. Als zwei PassantInnen in den Konflikt eingriffen, wurden auch sie von den Neonazis angegriffen.
 
12. September 2008     
Eine Jugendliche hat heute Abend gegen 19 Uhr 30 in Lichtenberg eine 26-Jährige fremdenfeindlich beleidigt. Die Frau hatte die 17-Jährige zuvor in der Landsberger Allee gegenüber ihres Geschäftes dabei beobachtet, wie sie sich mit zwei Begleiterinnen an einem dort abgestellten Fahrrad zu schaffen machte. Weil sie wusste, wem das Fahrrad gehört, sprach sie das Trio an. Die Jugendlichen ließen zwar von dem Fahrrad ab, die 17-Jährige beleidigte dafür aber die Geschäftsinhaberin in Anspielung auf ihre dunkle Hautfarbe. Die Täterin alarmierte selbst die Polizei zum Ort, da sie während des Vorfalles von der 26-Jährigen am Jackenkragen gepackt und dadurch am Hals gekratzt wurde.
 
7. September 2008     
In Wartenberg werden ca 50 Aufkleber des Wikingerversands bemerkt und entfernt.
 
4. September 2008     
In der Nacht zum 4. September wurde der Jugendklub Linse mit Nazi-Parolen besprüht. Sie wurden umgehend entfernt.
 
3. September 2008     
In Wartenberg werden erneut Aufkleber der NPD geklebt und "Good Night Left Side"-Sprühschablonen entdeckt und entfernt.
 
27. August 2008     
In den frühen Morgenstunden werden in Wartenberg knapp 50 Plakate mit der Aufschrift "Antifagruppen zerschlagen" und mehrere Anti-Moschee-Plakate gefunden und restlos entfernt.
 
13. August 2008     
In der Nacht zum 13. August wurden in Wartenberg mehrere Neonazi-Plakate gegen Moscheen und Aufkleber der JN angebracht. SIe wurden restlos entfernt.
 
2. August 2008     
Ein Neonazi-Stand für einen Aufmarsch im Dezember findet in Lichtenberg statt.
 
Anfang August     
In Wartenberg werden unzählige Aufkleber der JN und des Wikingerversands geklebt. Ausserdem wurde an mehreren Stellen der Spruch "Good Night Left Side" mit Sprühschablonen angebracht. Sie werden unkenntlich gemacht.
 
12. Juli 2008     
Gegen 0:30 bemerkten Augenzeugen einen etwa 25-Jährigen Migranten, der in der Treskowallee/Marksburgstraße aus einem Linienbus gestoßen wurde und bewusstlos liegen blieb. Ihm folgten acht vermummte Neonazis, die sofort begannen, eine Gruppe alternativer Jugendlicher an der Haltestelle zu beleidigen und zu bedrohen.
Sie ließen erst von ihnen ab, als ein Notarzt am Ort eintraf und flüchteten ins Wohngebiet. Der inzwischen wieder zu sich gekommene Migrant berichtete, dass er im Bus geschlagen worden sei. Er wurde vom Arzt versorgt. Die Neonazis entkamen.
 
20. Juni 2008     
Eine Gruppe Jugendlicher wird gegen 21:30 von einem dutzend Lichtenberger Neonazis angepöbelt. Die Neonazis ziehen anschließend zum Bhf Karlshorst weiter.
 
08. Juni 2008     
Anwohner alarmierten heute kurz nach Mitternacht die Polizei zu einer Wohnung in der Biesenbrower Straße nach Hohenschönhausen, weil ein 36-Jähriger laute Musik mit rechtsextremen Inhalten abspielte sowie ein Besucher den Hitlergruß zeigte.
Als die Polizisten eintrafen, öffnete der Wohnungsinhaber die Tür, händigte den Beamten seinen Personalausweis und die CD aus. Polizisten nahmen die Personalien der acht Gäste auf und beendeten die Feier.
 
06. Juni 2008     
Zwei Jugendliche werden in der Konrad Wolf Straße von drei Neonazis bedroht und verfolgt. Sie können fliehen.
 
03. Juni 2008     
Mehrere bekannte NPD-Aktivisten, unter ihnen Jörg Hähnel, nehmen an einer Veranstaltung zur Bildungspolitik in der Hohenschönhausener Adrenne-Schule teil. Sie werden von den Veranstaltern nicht des Saales verwiesen.
 
31. Mai 2008     
In der Nacht zum 31. Mai werden zahlreiche Scheiben des Jugendklubs Rainbow und der Coppi-Schule in Karlshorst zerstört und Neonazi-Slogans hinterlassen.
 
31. Mai 2008     
In Lichtenberg wird die NPD-Zeitung „Weiterdenken“ verteilt. Die NPD wird dabei maßgeblich von Kameradschaftsaktivisten unterstützt.
 
27. Mai 2008     
Am Dienstag dem 27.5.08 hat ein junges Paar um ca. 16 uhr auf dem Bahnhof Friedrichsfelde Ost eine Iranerin angegriffen. Die Frau war mit einer Bekannten auf dem Weg zur S-bahn. Als sie den Bahnhof betraten, kam ihnen ein junges Paar entgegen, und als diese bemerkten dass sich die Iranerinnen auf persisch unterhielten, attackierte der junge Mann die Frau mit einem Ellenbogenschlag auf die Brust. Sie schlug aus Reflex zurück und wurde daraufhin beschimpft. Als ein verbaler Schlagabtausch folgte wollte der Mann zurück kommen, ließ dann aber ab und ging mit seiner Freundin Richtung Straßenbahnhaltstelle Friedrichsfelde Ost.
 
26. Mai 2008     
In der Ehrlichstraße (Karlshorst) werden Aufkleber einer "Aktionsgruppe Marzahn-Hellersdorf" entfernt.
 
22. Mai 2008     
In der Umgebung des S-Bahnhofs Friedrichsfelde Ost werden Plakate der Freien Kräfte Berlin geklebt.
 
17. Mai 2008     
Ein vermeintlicher Antifa wird beim Anbringen von Hinweisschildern, die auf die heute stattfindende Veranstaltung hinweisen, von einem Auto heraus von Unbekannten abgefilmt. Gleichzeitig pöbelt eine Gruppe von ca. sechs schwarz gekleideten Nazis an der Straßenbahnhaltestelle Karlshorst vermeintliche Antifas und Alternative an.

Neben dem massiven Entfernen von linken Aufklebern und Plakaten wurde der Briefkasten eines vermuteten Antifa mit Aufklebern der “Freien Kräfte Berlin” verklebt. Gleichzeitig sind in der Umgebung des “Rainbow” Alexander Basil, Philipp Bornemann und zwei weitere Nazis unterwegs.
 
16. Mai 2008     
Auf dem S-Bhf. Karlshorst wird ein vermeintlicher Antifa von Alexander Basil angegriffen. Basil versucht den Angegriffenen mit einem Kopfstoß zu verletzen. Diesem gelingt aber die Flucht.

Am selben Tag wird ein vermeintlicher Antifa von einem Vermummten Neonazi mit Teleskopschlagstock in Karlshorst verfolgt.

Um 2:30 dringen drei Neonazis in den Jugendklub Rainbow ein. Sie versuchen mit Latten bewaffnet Besucher des Jugendklubs anzugreifen, werden jedoch vertrieben.
 
12. Mai 2008     
Ein kleines Mädchen ist am 12. Mai von einer 30-jährigen Frau in Hohenschönhausen geschlagen worden. Ersten Ermittlungen zufolge war es gegen 19 Uhr 30 auf einem Spielplatz in der Vincent-van-Gogh-Straße zu einem Streit unter Kindern gekommen. Die 30-Jährige schlug in dessen Verlauf zweimal mit der Faust gegen den Kopf des zehnjährigen Mädchens. Außerdem beleidigte sie das Kind auf Grund seiner Hautfarbe.
 
08. Mai 2008     
Zum Tag der Befreiung in Karlshorst schmierten Nazis mit Kreide "8.Mai- Tag der Niederlage" bzw. "8.Mai- Wir feiern nicht!" mit Kreide an mehreren Stellen der Rheinsteinstraße auf den Boden zum Deutsch-Russischen Museum.
Die Provokation wurde umgehend von Antifaschist_Innen aus dem öffentlichen Stadtbild entfernt.
 
3. Mai 2008     
Gegen 20:10 pöbeln zwei BFC-Dynamo-Fans einen Migranten auf dem S-Bhf Lichtenberg an. Sie verlassen den S-Bbhf Richtung U-Bahngleis unter weiterem Gegröle und einem "Sieg Heil"-Ruf.
 
27. April 2008     
Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt seit heute früh wegen einer gefährlichen Körperverletzung, bei der zwei Männer im Alter von 22 und 24 Jahren in Lichtenberg angegriffen und leicht verletzt wurden. Gegen 1 Uhr 30 waren die Beiden auf der Falkenberger Chaussee unterwegs, als sich sechs bis sieben Unbekannte auf sie stürzten. Während der Attacke wurden beide Männer geschlagen. Die Täter flüchteten in Richtung der Egon-Erwin-Kisch-Straße. Beide Männer erlitten leichte Verletzungen, lehnten eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Nach ihren Angaben sollen die Angreifer der rechten Szene zuzuordnen sein. Eine sofortige Absuche der Umgebung nach den Tätern blieb ergebnislos.
Quelle: Polizeiticker
 
25. April 2008     
Die NPD führt im Rathaus Lichtenberg eine Veranstaltung mit Liedermachern durch.
 
25-30. April 2008     
In Karlshorst tauchen an etlichen Stellen Aufkleber des "Freien Widerstandes", der Jungen Nationaldemokraten und der "Freien Kräfte Berlin" auf, die von engagierten Personen zügig wieder entfernt wurden.
 
24. April 2008     
Einige Nazis der "Freien Kräfte Berlin" versammeln sich im Lettipark zu einer sogenannten "nationalen Umweltkampagne" und sammeln für ihre Fotokamera und Homepage einige Zigarettenstümmel auf und nerven die Anwohner_Innen mit dilettantisch verfassten Flugblättern.
 
16. April 2008     
Drei Lichtenberger Neonazis bedrohen in der Lückstraße eine Seniorin, weil sie Naziaufkleber entfernt. In ihrer Anwesenheit kleben die drei weitere Aufkleber. Sie verständigt die Polizei, die Neonazis fliehen.
 
16. April 2008     
Eine Gruppe Neonazis versucht um ca 16:00, mit Knüppeln bewaffnet zum "Zug der Erinnerung" auf dem Bhf Lichtenberg zu gelangen. Sie werden auf dem Bahnhof von der Polizei gestoppt.
Um 17:00 sammelt sich eine weitere Gruppe Neonazis in einem Internetcafé am Bahnhof, um von dort aus eine Antifa-Kundgebung zu fotografieren. Als sie sich der Antifa-Kundgebung nähern, kommt es zu einer Auseinandersetzung, die von der Polizei getrennt wird.
 
15. April 2008     
In der Weitlingstraße und den Nebenstraßen werden dutzende Aufkleber und Schriftzüge des "Nationalen Widerstand Berlin" gefunden und entfernt.
 
10. April 2008     
Die NPD hält mit 10 Personen eine Kundgebung gegen eine SPD-Veranstaltung in der Kiezspinne (Schulze Boysen Straße) ab. Mit dabei sind Jörg Hähnel, Udo Voigt, Manuela Tönhardt, Dietmar Tönhardt, Robert Scheffler und Jan Sturm.
 
2. April 2008     
Das  "Infomobil" der NPD wird in der Nähe des Lindencenters in Hohenschönhausen gesehen.
 
29. März 2008     
Zwei Männer im Alter von 22 und 23 Jahren hatten gegen 7 Uhr 35 vor dem Geschäft in der Weitlingstraße Naziparolen gebrüllt. Außerdem beschmierte der Ältere der beiden das ausgestellte Obst und Gemüse mit tierischen Exkrementen, welches er von der Straße aufgenommen hatte und urinierte auf die Ware. Beide Männer stahlen diverse Lebensmittel aus dem Ladeninneren und entfernten sich mit zwei weiteren Personen in Richtung U-Bahnhof Lichtenberg, wurde jedoch kurz danach festgenommen.
 
27. März 2008     
Ein 37-Jähriger und sein unbekannter Begleiter beschimpften gegen 12 Uhr in der Weitlingstraße vor dem S-Bahnhof Lichtenberg einen Mann daraufhin mit rassistischen Worten und bezeichneten sich selbst als „Nazis“. Als sie den 52-Jährigen bedrohten, stellte sich ein 57-jähriger Taxifahrer, der den Vorfall aus seinem Fahrzeug beobachtet hatte, beherzt dazwischen. Der 37-Jährige wird dabei festgenommen.    
 
26. März 2008     
Am Vormittag ist das "Infomobil" der NPD in Lichtenberg, u.A. am S-Bhf Friedrichsfelde unterwegs.
 
17. März 2008     
Circa 50 Neonazis versammeln sich im Rathaus Lichtenberg zu einer NPD-Veranstaltung. An der Veranstaltung nehmen neben den Lichtenberger NPD-Verordneten auch der NPD-Vorsitzende Udo Voigt und der Berliner NPD-Vorsitzende Eckart Bräuniger teil. Vor dem Rathaus posieren sich u.A. die Lichtenberger Kameradschaftler Alexander Basil, David Jäckel und Phillip Bornemann. Jäckel und Basil bedrohen während des Abends mehrere Male vermeintliche politische Gegner im Umfeld der Veranstaltung.
 
16. März 2008     
Eine fünfköpfige Personengruppe wirft gegen 20 Uhr 15 Plastikstühle gegen die Schaufensterscheibe eines Cafes in der Möllendorffstraße in Lichtenberg. Die Fünf, die sich vor dem Bistro aufgehalten, greifen sich die Stühle und attackieren das Geschäft. Ein 23-jähriger türkischer Angestellter, der die Gruppe an ihrem Vorhaben hindern will, wird fremdenfeindlich beschimpft. Anschließend flüchten die Angreifer unerkannt in Richtung Frankfurter Allee. Verletzt wird niemand.
Quelle: Polizeiticker
 
16. März 2008     
Ein alternativer Jugendlicher wird gegen Abend von drei Neonazis in der Konrad Wolf Straße gejagt. Die mit einer Eisenstange bewaffneten Neonazis rufen dabei "Hasta la vista, antifascista". Er kann sich in einen Hausflur retten.    
 
28. Februar 2008     
In Karlshorst, Rummelsburg und im Weitlingkiez werden von den Freien Kräften Berlin Plakate und Sprühereien für den Nazi-"Märtyrer" Horst Wessel angebracht.
 
2. Februarwoche 2008     
Neonazis sprühen mit Sprühschablonen "Dresden 1945 - Massenmord" um den U-Bhf Friedrichsfelde.
 
1. Februarwoche 2008     
Neonazis sprühen in den Eingang des U-Bahn-Hofes Friedrichsfelde "29.2. - Freiheit für Luni". Gemeint ist Michael "Lunikoff" Regener (Sänger der verbotenen Neonaziband Landser), der momentan im Gefängnis wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung sitzt.
 
15./16. Februar 2008     
An verschiedenen Punkten Karlshorsts tauchen Aufkleber der "Vereinten Nationalisten Nordost" [VNNO] auf, welche von engagierten Personen entfernt wurden.
 
11.-16.Februar 2008     
Während der Aktionswoche der Nazis zur Bombardierung Dresdens tauchen an der FHTW, am U-Bhf. Tierpark sowie am S-Bhf. Karlshorst "Autonome Nationalisten" auf, schmieren mit Kreide Parolen auf den Boden, verteilen Flugblätter über den angeblichen "Bombenholocaust", zeigen ein Transparent und lassen sich dabei fotografieren.
 
9. Februar 2008     
Im Bereich Weitlingkiez wurde ein kopiertes 8-seitiges Heft namens "Berliner Bote - Ausgabe 1" in die Briefkästen verteilt. Es enthält unter anderem rassistische und antisemitische Hetze. Verantwortlich für das Heft zeichnet sich der Neonazi Sebastian Schmidtke.
 
8. Februar 2008     
Im Umfeld des S-Bhf Nöldnerplatz sowie in der Lückstraße werden mehrere Neonazi-Schriftzüge an Bushaltestellen und Plakatwänden entdeckt.
 
29. Januar 2008     
Um 13 Uhr 30 wird ein Antifaschist von zwei bekannten Lichtenberger Neonazis am S-Bahnhof Lichtenberg verfolgt, beleidigt und bedroht.
Quelle: ReachOut
 
29. Januar 2008     
In der Lückstraße, Weitlingstraße und Umgebung werden Aufkleber der NPD und des "Freien Widerstandes" geklebt. Im Umfeld des S-Bhf Lichtenberg tauchen mehrere rechte Schriftzüge auf.
 
29. Januar 2008     
Im Bereich Weitlingkiez verteilen Neonazis der Freien Kräfte Berlin Flugblätter in die Briefkästen von Anwohnern.
 
18. Januar 2008     
Etwa ein dutzend Neonazis versammelten sich während der „Nacht der Politik“ im Rathaus Lichtenberg, fotografierten und bedrohten Politiker der Linkspartei und Vertreter von Infoständen.

01. Januar 2008     
In der Silvesternacht griffen in der Weitlingstraße in Berlin Lichtenberg eine 15-köpfige Neonazigruppe mit ausländerfeindlichen Parolen eine afghanische Familie an. Diese schaffte es noch in ihre Wohnung zu fliehen, woraufhin die Angreifer die Fenster einwarfen und versuchten, durch die Tür in das Haus einzudringen.

26. Dezember 2009     
In der Ahrenshooper Straße werden Aufkleber des "Nationalen Widerstands Berlin" gefunden und entfernt.
Quelle: eigener Bericht
 
17. Dezember 2009     
Während der BVV fällt die NPD wiederholt durch antidemokratische Wortmeldungen auf. Jörg Hähnel fordert die Absetzung der Bezirksbürgermeisterin aufgrund ihres antifaschistischen Engagements.
Quelle: NIP Berlin
 
14. Dezember 2009     
Im Umfeld des Prerower Platzes werden Aufkleber des "Nationalen Widerstands Berlin" mit dem Slogan "Berlin bleibt deutsch" gefunden und entfernt.
Quelle: eigener Bericht
 
7. Dezember 2009     
In der Ahrenshooper und Zingster Straße werden vereinzelt Aufkleber der NPD ("Ein Herz für Deutschland") und von "NW Berlin" gefunden. Sie werden entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
22. November 2009     
Im Umfeld des Prerower Platzes werden Aufkleber der "Freien Nationalisten Siegerland" gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
20. November 2009     
In Wartenberg werden verschiedene Aufleber des "Resistore" gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
18. November 2009     
Auf der Internetseite "NW Berlin" veröffentlichen Neonazis eine "Chronik", in der mehrere vermeintliche AntifaschistInnen mit vollem Namen genannt werden.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
17. November 2009     
Der Neonazi Christian Bentz beobachtet und begleitet einen Stolpersteinrundgang mit anschließender Stein-Verlegung im Weitlingkiez. Er versuchte außerdem an einer anschließenden Veranstaltung im "Piekfeinen Laden" in der Wönnichstraße teilzunehmen, wurde aber der Räume verwiesen.
Quelle: AnwohnerInnen
 
2. November 2009     
Im Weitlingkiez werden werden Plakate der Freien Kräfte Berlin geklebt. Die Plakate wurden in den Tagen danach vollständig entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
16. Oktober 2009     
Eine Gruppe von 10 Neonazis trifft sich am S-Bhf Lichtenberg, um gemeinsam zu einem Prozess in Moabit zu fahren. Der Angeklagte David Gudra wird von den Lichtenbergern Sebastian Zehlecke, Phillip Bornemann, Stephan Alex und weiteren Neonazis aus Hellerdorf, Schöneweide und Rudow begleitet.
Quelle: Antifa
 
10. Oktober 2009     
Der S-Bhf Lichtenberg ist für mehrere Gruppen von Neonazis Anlauf- und Sammelpunkt für die gemeinsame Fahrt zum Aufmarsch in Mitte.
Quelle: Antifa
 
19. September 2009     
Mehrere Träger der Marke "Thor Steinar" werden im Laufe des Festes "Livin' n Concrete" hinter dem Linden-Center des Platzes verwiesen. Dabei kommt es zu einer leichten Auseinandersetzung.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
18. September 2009     
Der Neonazi Christian Bentz versucht die OrganisatorInnen der U18-Wahlparty am Nöldnerplatz auszuspähen.
Quelle: Anwohner
 
13. September 2009     
Um das Ritz Center in Hohenschönhausen werden mehrere NPD-Aufkleber geklebt.
Quelle: Antifa Jugend Hohenschönhausen
 
6. September 2009     
Etwa 35 Neonazis der Kameradschaft "Frontbann 24" halten am S-Bhf Lichtenberg von 8:00 bis 10:30 eine Kundgebung gegen einen neu eröffneten Hanfladen ab. Die von der Polizei abgeschirmte Kundgebung wird von mehr als 70 Protestierenden begleitet. Im Umfeld sind die Neonazis David Gudra und Christian Bentz unterwegs.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
18. August 2009     
In Wartenberg werden mehrere dutzend Aufkleber der NPD zum Todestag des Hitlerstellvertreters Rudolf Hess gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
17. August 2009     
In Rummelsburg werden am späten Abend Plakate für einen Aufmarsch in Dortmund (zum "nationalen Antikriegstag") entdeckt und entfernt.
Quelle: Anwohner
 
14. August 2009     
Im Weitlingkiez werden Plakate der NPD mit den Aufschriften "Heimreise statt Einreise", "Vaterland Muttersprache Kinderglück" und "Arbeit zuerst für Deutsche" an Stromkästen und Wände plakatiert. Sie werden umgehend entfernt.
Quelle: Anwohner
 
5. August 2009     
In der Nacht auf Mittwoch, den 5. August malten Rechtsextremisten erneut neo-nazistische Symbole an die Kinder- und Jugendeinrichtung „Falkenburg“ im Bezirk Lichtenberg im Gensinger Viertel. Sie hinterließen den Spruch „Wir brechen den Falken die Flügel “.
Quelle: Falkenburg
 
1. August 2009     
In Neu Hohenschönhausen, Wartenberg und Richtung Arensfelde werden etliche NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie werden in den folgenden Tagen mehrmals erneuert.
Quelle: Anwohner und Antifaschistische Jugend Hohenschönhausen
 
1. August 2009     
In der Umgebung der Volkradstraße stecken Unbekannte das Faltblatt "Berliner Bote" in Anwohnerbriefkästen.
Quelle: Anwohner
 
31. Juli 2009     
Im Wohngebiet östlich des Fennpfuhls wird das Faltblatt "Berliner Bote" (3. Ausgabe 2009) in Anwohnerbriefkästen verteilt.
Quelle: Anwohner
 
30. Juli 2009     
An der Hohenschönhausener Brücke und am Lindencenter werden mehrere Kameradschafts-Aufkleber "gegen Kapitalismus" gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
28. Juli 2009     
In der Konrad-Wolf-Straße werden Aufkleber der NPD "gegen Kinderschänder" gefunden und entfernt.
Quelle: Anwohnerin
 
10. Juli 2009     
Zwei Aktivisten der Kameradschaft "Frontbann 24", darunter Gesine Hennrich, besuchen in Uniformierung das Sommerfest des Lichtenberger "Eastsideclubs" in der Volkradstraße.
Sie werden nicht des Festes verwiesen.
Quelle: AnwohnerInnen
 
2. Juli 2009     
Am Ringcenter und Umgebung werden Aufkleber der NPD geklebt.
Quelle: Antifa Jugend Hohenschönhausen
 
29. Juni 2009     
Am Hansa-Center in Hohenschönhausen greifen vier Neonazis zwei alternative Jugendliche an und verletzen diese.
Quelle: Antifa Jugend Hohenschönhausen
 
27. Juni 2009     
In der Einbeckerstraße, Wönnichstraße, Weitlingstraße und Magaretenstraße werden noch vereinzelt Aufkleber des NW Berlin zum 17.Juni gefunden und entfernt. Im Bereich des Bahnhofs Lichtenberg werden kleine Aufkleber mit der Aufschrift "Vermisst: Deutsche Zukunft" gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
27. Juni 2009     
Die Lichtenberger NPD führt drei Infostände, darunter einen in Karlshorst und einen in der Weitlingstraße, durch. Sie werden von 8 Neonazis bewacht.
Quelle: Anwohner
 
27. Juni 2009     
Eine Gruppe von Neonazis versammelt sich an der Kneipe "Krise" in Hohenschönhausen.
Quelle: Antifa Jugend Hohenschönhausen
 
26. Juni 2009     
Ein Neonazi bedroht eine Gruppe Jugendlicher am Prerower Platz mit einem Messer.
Vor dem Lindencenter standiert eine Gruppe Jugendlicher "Sieg Heil" und "BFC Dynamo".
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
25. Juni 2009     
In einer Bushaltestelle in der Straße "Alt Friedrichsfelde" werden die Schriftzüge "Türken raus, Islam raus, alle Türken raus" entdeckt.
Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
 
20. Juni 2009     
In der Weitlingstraße, sowie Münsterlandstraße, Eitelstraße und Sophienstraße werden Plakate und Aufkleber des NW Berlin zum Thema 17. Juni gefunden und unkenntlich gemacht.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
19. Juni 2009     
Ein 33-Jähriger und seine 29-jährige Gattin wurden am Abend in Lichtenberg fremdenfeindlich beleidigt. Die 29-Jährige hatte den Unbekannten gegen 19 Uhr 50 angesprochen, weil er vor einem Bistro in der Hauptstraße gespuckt hatte. Der Mann beleidigte daraufhin die 29-Jährige und ihren Ehemann lautstark. Hinzukommende Zeugen konnten weitere Auseinandersetzungen verhindern.
Quelle: Polizeiticker
 
19. Juni 2009     
Ein Ehepaar (29 und 33 Jahre) wird gegen 19:30 von einem Unbekannten rassistisch belieidigt. Passanten verhindern eine Auseinanderseitzung.
Quelle: Polizeiticker
 
2. Juni 2009     
Auf den Briefkasten des Linke-Wahlkreisbüros Hohenschönhausen werden Aufkleber der JN geklebt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
9. Mai 2009     
Am zweiten Tag der Eröffnung des Naziladens "Horrido" in Lichtenberg wurde der Laden von ca vier Neonazis bewacht. Im Umfeld des Ladens war Alexander Basil mit zwei weiteren Neonazis unterwegs, um antifaschistischen Protest auszuspähen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
9. Mai 2009     
In den Seitenstraßen des Weitlingkiezes (Magaretenstraße, Zachertstraße, Archibaldstraße, Wönnichstraße) werden dutzende 8.Mai-Aufkleber und kopierte Plakate ("8.Mai - wir feiern nicht" und "Die fabelhafte Welt des nationalen Widerstands") von "NW Berlin" gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
9. Mai 2009     
Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht drei Männer in Friedrichsfelde vorübergehend fest. Zeugen hatten gegen 23 Uhr 15 die Polizei wegen ruhestörenden Lärms in die Straße Alt-Friedrichsfelde gerufen. Als die Beamten eintrafen, hörten sie laute Musik und beobachteten durch die Fenster der entsprechenden Wohnung die den rechten Arm zum „Deutschen Gruß“ erhoben und dabei „Sieg Heil“ riefen. Die drei Männer im Alter von 21, 23 und 32 Jahren wurden vorübergehend festgenommen und nach Identitätsfeststellung wieder auf freien Fuß gesetzt.
Quelle: Polizeiticker
 
8. Mai 2009     
In der Straße Alt Friedrichsfelde 98 eröffnet ein Neonazi-Geschaft mit dem Namen "Horrido", in dem die Marken "Eric & Sons" und "Kategorie C" verkauft werden. Am Tag der Eröffnung wurde der Laden von mind. 6 Neonazis bewacht.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
8. Mai 2009     
In der Weitlingstraße werden mehrere dutzend "NW Berlin"-Aufkleber zum 8.Mai gefunden und restlos entfernt.
Quelle: Augenzeugen
 
6. Mai 2009     
In der Gegend um den Bhf Lichtenberg und in der Frankfurter Allee (Höhe Gudrunstraße) werden Aufkleber und Plakate des "Nationalen Widerstands Berlin" gegen den 8. Mai als "Tag der Befreiung" gefunden und entfernt.
Quelle: Augenzeuge
 
5. Mai 2009     
Oberhalb des Bahnhofs Lichtenberg und in Richtung Friedhof Friedrichsfelde werden "Nationaler Widerstand"-Plakate zum 8.Mai gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
3. Mai 2009     
In der Straße Alt Friedrichsfelde werden ca 20 Aufkleber vom "Nationalen Widerstand" zum 8.Mai gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
29. April 2009     
Im Umfeld des S-Bhf Lichtenberg werden mehrere Aufkleber des Internetversands „resistore“ gefunden und entfernt. Sie enthalten Slogans gegen MigrantInnen, gegen Antifa-Gruppen und rufen zum „nationalen Widerstand“ auf.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
 
25. April 2009     
Ein Anwohner äußert sich gegenüber den Künstlern, die das „Vielfalt tut gut“-Wandbild an der Lichtenberger Brücke erneuern, rassistisch.
Quelle: Augenzeugen
 
23. April 2009     
Die Verordneten der NPD nutzen die Sitzung der Lichtenberger BVV, um gegen die Imam-Schule in Karlshorst zu hetzen.
Quelle: NIP Berlin
 
31. März 2009     
In Karlshorst (Bahnhof und Dorotheastraße) werden 17 Aufkleber der NPD gefunden. Ihre Aufschrift ist: "Haßprediger? Ausgebildet in Karlshorst? Weg mit der Koran-Schule!" (Fehler im Original)
 
30. März 2009     
In den Räumen der Verwaltungsakademie Friedrichsfelde werden an den Wänden Hakenkreuze und andere Nazisymbole entdeckt. Die Symbole, die wahrscheinlich während einer Party am vergangenen Wochenende angebracht wurden, wurden umgehend entfernt.
 
25. März 2009     
In Karlshorst und Wartenberg werden jeweils 1-2 dutzend Aufkleber des Wikingersands (u.A. "Todesstrafe für Kinderschänder") gefunden und entfernt.
 
23. März 2009     
Die NPD postierte sich mit ihrem "Bürgermobil" am Linden-Center in Hohenschönhausen und verteilte die NPD-Zeitung "Weiterdenken". An der Aktion nahmen neben Jörg Hähnel und Manuela Tönhardt vier weitere Neonazis teil.
 
7. März 2009     
Die NPD hatte für den Samstag drei Stände in Lichtenberg angemeldet. Aufgrund von Protesten konnte sie nur einen am S-Bhf Friedrichsfelde durchführen. Anwesend waren Jörg Hähnel, Manuela und Dietmar Tönhardt, Stefan Lux, André Groth und 10 weitere Neonazis. Auf die angemeldeten Stände am Lindencenter und in der Weitlingstraße verzichteten sie.
Quelle: Augenzeugen
 
7. März 2009     
In der Rhinstraße am S-Bhf Friedrichsfelde Ost, sowie in der Einbeckerstraße wurden mehrere NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: eigener Bericht
 
6. März 2009     
In der Eitelstraße werden Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Quelle: eigener Bericht
 
6. März 2009     
Ein Neonazi beleidigte gegen Mittag einen Mann, der in der Dolgenseestraße Naziaufkleber entfernte und versuchte anschließend diesen anzugreifen. Dem Mann gelang die Flucht.
Quelle: Augenzeugenbericht
 
5. März 2009     
In den Bushaltestellen vor der Barnim-Oberschule werden mehrere Schmierereien (u.a. "Juden raus", "SS", "Sieg Heil" und 10 Hakenkreuze) entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeuge
 
2. März 2009     
Zwischen dem U-Bhf Friedrichsfelde und der Rhinstraße wurden 60-80 Aufkleber (unter anderem zu Horst Wessel) entdeckt und entfernt.
Quelle: eigener Bericht
 
1. März 2009     
Sachbeschädigungen an ihren Fahrzeugen stellten mehrere Autobesitzer in Alt-Hohenschönhausen zwischen 8 Uhr 45 und 16 Uhr 45 fest. Insgesamt haben unbekannte Täter 22 Pkw zerkratzt, die auf Parkplätzen in der Landsberger Allee und Altenhofer Straße abgestellt waren. An sechs dieser Fahrzeuge wurden Hakenkreuze eingeritzt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizeiticker
 
27. Februar 2009     
Ein jugendlicher Lichtenberger kontaktiert die Polizei und gibt an, vor kurzem aus einer rechtsextremen Struktur ausgestiegen zu sein und seitdem bedroht und erpresst zu werden. Die Polizei nimmt mehrere Neonazis fest.
Quelle: Polizeiticker
 
26. Februar 2009     
Die Fraktion der NPD stellt in der BVV einen Antrag zur Ausschilderung der Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof in der Konrad Wolf Straße. Sie macht damit wiederholt ihren positiven Bezug auf den Nationalsozialismus deutlich.
Quelle: NIP Berlin
 
24. Februar 2009     
In der Lichtenberger Sewanstraße und Volkradstraße werden ca 30 Plakate des "Nationalen Widerstands Berlin" gefunden, auf denen der Tod des SA-Nazis Horst Wessel thematisiert wird. Sie werden entfernt.
Quelle: eigener Bericht
 
21. Februar 2009     
Die Polizei löst am späten Abend im Clubhaus Walhalla92 (Hauptstraße 16-18) ein Konzert der Band "Preussenstolz" auf und nimmt vier Menschen fest. Besucher des Konzerts versuchen währenddessen, Pressefotografen anzugreifen.
Quelle: Polizei-Ticker, Presse
 
16. Februar 2009     
Vier Neonazis verteilen Flugblätter am S-Bhf Friedrichsfelde Ost.
Quelle: Augenzeuge
 
12. Februar 2009     
Fünf Neonazis verteilen nachmittags Flugblätter am S-Bahnhof Lichtenberg und sammeln Unterschriften.
Quelle: Augenzeuge
 
11. Februar 2009     
Im Umfeld des S-Bhf Karlshorst werden Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten entdeckt und entfernt. (Inhalt: Kampf dem Kapital / Keine Solidarität mit Israel)
Quelle: Augenzeuge
 
7. Februar 2009     
In den Abendstunden fährt eine größere Gruppe von rund 20 Neonazis mit der U5 von Lichtenberg nach Friedrichshain. In der Bahn bepöbeln und belästigen ein farbiges Pärchen. Der Neonazi-Aktivist Alexander Basil war Teil dieser Gruppe.
Quelle: Augenzeugen
 
6. Februar 2009     
Gegen 22 Uhr wurde eine aeltere Vietnamesin mit zwei Kindern am Ausgang des U-Bahnhof Magdalenenstrasse in Berlin angegriffen. Der Angreifer stiess die Frau vor sich her und holte zum Tritt aus. PassantInnen gingen dazwischen. Der Angreifer und seine Begleiterin entfernten sich in Richtung Alfredstraße.
Quelle: Indymedia
 
22. Januar 2009     
Die NPD stellt eine Anfrage, die die Proteste gegen den Naziaufmarsch am 6.12. als kriminell darstellt. Besonders die Bürgermeisterin und die Mitarbeiter des Bezirksamts werden krimineller Handlungen bezichtigt.
Quelle: Licht-Blitze
 
16. Januar 2009     
Wie schon im letzten Jahr besuchte eine große Anzahl von Neonazis die "Lange Nacht der Politik" am 16. Januar 2009 im Rathaus Lichtenberg. Anlaufpunkt für die 35-40 Neonazis war das geöffnete Büro der NPD-Fraktion, das von Manuela und Dietmar Tönhardt betreut wurde. Auch die bei den anderen Mitglieder der Lichtenberger NPD-Fraktion Jörg Hähnel und Torsten Meyer, sowie die Hellersdorfer NPD-Vorsitzende Gesine Hennrich waren anwesend.
Für die jüngeren Neonazis, allen voran Björn Wild, Phillip Bornemann, David Gudra, Alexander Basil, Andreas Thomä und die "Aussteiger"-Nazis Stefanie Piehl und Sebastian Zehlecke, sowie Sascha Kari war der gemeinsame Stand der "Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus" und "Licht-Blicke" Ziel ihrer Aktionen. Die Neonazis versuchten die Standbetreuer zu fotografieren und bedrohten sie verbal.
Weder Polizei noch Politik sahen sich genötigt, gegen die Neonazis vorzugehen.
Quelle: Augenzeuge