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27. Dezember 2014
In der Lichtenberger Hauptstraße wird der gesprühte Schriftzug "Anti-Antifa" entdeckt.
Quelle: Anwohner_in

16. Dezember 2014
An einer von Funktionären der NPD organisierten Anti-Flüchtlingsdemonstration in Falkenberg nehmen etwa 100 Menschen teil, darunter David G. und Danny M. von der lokalen NPD und mehrere Aktivisten von "Pro Deutschland".
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

15. Dezember 2014
Bei einer Veranstaltung der Lichtenberger CDU in Falkenberg melden sich mehrere Anwohner_innen mit flüchtlingsfeindlichen Sprüchen zu Wort. Eine anwesende Gruppe Rechter hält während der Veranstaltung Schilder mit Parolen hoch.
Quelle: Teilnehmer_innen

15. Dezember 2014
In der vergangenen Nacht werden im Welsekiez Flugblätter für den rassistischen Aufmarsch am Dienstag in die Briefkasten gesteckt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

14. Dezember 2014
Am Wochenende werden an verschiedenen Stellen in Falkenberg Kreideparolen auf dem Gehweg angebracht und weitere rassistische Flugblätter verteilt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

12. Dezember 2014
In Falkenberg werden Flugblätter für den rassistischen Aufmarsch am Dienstag in Briefkästen gesteckt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

11. Dezember 2014
Die Lichtenberger NPD stellt in der BVV einen Antrag, der die Lichtenberger Flüchtlinge zum Thema hat.
Quelle: Lichtenberger Register

6. Dezember 2014
Die rechtspopulistische Kleinstpartei "Pro Deutschland" steckt in Wartenberg Flugblätter in die Anwohnerbriefkästen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

6. Dezember 2014
Die NPD hält im Rahmen einer Kundgebungstour eine Kundgebung in der Welsestraße (Falkenberg) ab. An der Kundgebung, die auf rassistische  Weise Flüchtlingsunterkünfte thematisiert, nehmen neben den Rednern Sebastian Schmidtke und Ronny Zasowk (Brandenburg) auch die Lichtenberger NPDler Danny M. und André G. Teil.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

2. Dezember 2014
In Falkenberg werden Flugblätter mit rassistischem Inhalt in Briefkästen gesteckt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

30. November 2014
Die Lichtenberger NPD veröffentlicht auf ihrer Facebook-Seite mehrere Artikel, die zu den rassistischen Demonstrationen in Marzahn mobilisieren. Zusätzlich wird ein Beitrag verfasst, der Toleranz gegenüber anderen Menschen als "Widernatürlich" bezeichnet.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

30. November 2014
Die Facebook-Seite des Kreisverbands von "Pro Deutschland" wird in diesen Monat mehrfach dazu genutzt, gegen Flüchtlinge und geplante Unterkünfte zu hetzen.
Quelle: Register Lichtenberg

28. November 2014
Im Umfeld des Prerower Platzes werden mehrere Flugblätter für eine "Bürgerversammlung" in Marzahn gefunden, die von "Pro Deutschland" im Rahmen der Anti-Flüchtlings-Proteste stattfindet.
Quelle: Anwohner_in

28. November 2014
Für eine von der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" einberufenen "Bürgerversammlung in Marzahn werden am frühen Morgen mehrere Flugblätter am S-Bhf. Lichtenberg verstreut.
Quelle: Lichtenberger Bündnis

21. November 2014
Im Weitlingkiez werden mehrere dutzend Aufkleber der Berliner JN ("Hauptstadtaktivisten") und des Dortmunder Internetportals widerstand.info gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg

16. November 2014
An den Wänden der Brücke in der Schlichtallee wird ein gesprühter Schriftzug "Anti-Antifa" gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

15. November 2014
Der Kreisverband von "Pro Deutschland" verteilt in Falkenberg Flugblätter gegen das geplante Containerlager für Flüchtlinge.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

13. November 2014
Während der Bürgerfragestunde der Bezirksverordnetenversammlung ergreift ein Falkenberger Anwohner das Wort und wendet sich gegen das geplante Containerlager. Er verwendet dabei teils verallgemeinernde Einschätzungen zu den ankommenden Flüchtlingen. Auf die Erwiederung des Bürgermeisters, dass es in Falkenberg glücklicherweise noch nicht zu Anti-Flüchtlings-Protesten gekommen sei, ruft die NPD-Verordnete Manuela Tönhardt, dass das sicher noch geschehen werde.Die NPD stellt in der selben BVV einen Antrag, Flüchtlinge "ehrenamtlich" zum Winterdienst in Berlin heranzuziehen. Die NPD ist zur Zeit des Antrags nicht mehr anwesend, er wird einstimmig abgewiesen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

31. Oktober 2014
Hauptthema der Lichteberger NPD auf ihrer Facebookseite ist in diesem Monat die Einrichtung des Containerlagers für Flüchtlinge in Falkenberg. Daneben werden weitere rassistische und gegen "Multikulti" gerichtete Beiträge gepostet.  
Quelle: Register Lichtenberg

30. Oktober 2014
Während der vom Bezirksamt eingerichteten Bürgersprechstunde zum geplanten Flüchtlingsheim in Falkenberg äußern Teile der anwesenden Bürger_innen rassistische Klischees über Migrant_innen und ihre Ablehnung gegen das geplante Containerlager.
Quelle: Register Lichtenberg

23. Oktober 2014
In den vergangenen Tagen werden in Falkenberg massiv Aufkleber und Plakate der NPD mit rassistischem Inhalt geklebt. Sie richten sich gegen ein geplantes Containerlager in dem Lichtenberger Bezirksteil.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

19. Oktober 2014
In der Straße Am Berl werden mehrere Aufkleber von "Pro Deutschland" verklebt.
Quelle: WB13

17. Oktober 2014
Der Kreisverband von "Pro Deutschland" startet in Lichtenberg eine populistische Flugblattkampagne "gegen Kriminalität". Die Flugblätter wurden in Falkenberg, Wartenberg und Malchow verteilt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

9. Oktober 2014
Im Weitlingkiez wird etwa ein dutzend Aufkleber der NPD, JN und der Partei "Der III. Weg" gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg

5. Oktober 2014
Der Lichtenberger Kreisverband von "Pro Deutschland" verteilt Flugblätter in Karlshorst und an der Frankfurter Allee, die sich gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

5. Oktober 2014
Mehrere Funktionäre von "Pro Deutschland" nutzen eine Gedenkaktion nach einem Brandanschlag auf die koptische Kirche in Lichtenberg, um einen Kontext zu Christenverfolgung in muslimisch geprägten Ländern herzustellen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

4. Oktober 2014
Auf die Koptische Kirche am Roedeliusplatz wird in den Morgenstunden ein Brandanschlag verübt. Entzündete Mülltonnen werden gegen den Eingangsbereich der Kirche geschoben. Eine Nachbarin alarmiert die Feuerwehr, die den Brand löscht. In der Kirche schlief zur gleichen Zeit ein Flüchtling, der in der Gemeinde arbeitet.  
Quelle: Presseticker der Polizei

29. September 2014
In der Ribnitzer Straße werden mehrere Aufkleber mit dem Spruch "Fuck Islam" und einer antimuslimischen Karikatur gefunden.
Quelle: Licht-Blicke

28. September 2014
Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" steckt in Lichtenberg Flugblätter, die sich gegen Flüchtlinge richten, in Briefkästen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

28. September 2014
Im Umfeld des Prerower Platzes werden mehrere Kreide-Schriftzüge angebracht, die auf ein verschwörungstheoretisches Internetvideo und eine von "Reichsbürgern" organisierte Demostration am 3. Oktober vor dem Reichstag verweisen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

23. September 2014
Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg werden etwa 10 Aufkleber mit rassistischen und NS-verherrlichenden Inhalten gefunden. Sie stammen von den Neonaziparteien NPD und "Der III. Weg".
Quelle: Register Friedrichshain

18. September 2014
In der vergangenen Nacht werden mehrere Farbeier auf ein Haus in der Lückstraße geworfen. In den Hauseingang wird schwarze Farbe gekippt. Die Bewohner_innen gehen davon aus, dass die Tat von Neonazis verübt wurde.
Quelle: Anwohner_in

15. September 2014
Mehrere Neonazis der Lichtenberger NPD verschaffen sich Zutritt zum neuen Flüchtlingsheim in der Herzbergstraße. Die NPD schreibt anschließend einen Hetz-Artikel auf ihrer Internetseite, in dem von "400 Asylbetrügern" und "Verwahrlosung" gesprochen wird.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen


12. September 2014
In der Herzbergstraße werden Postwurfsendungen von pro Deutschland "Asylmißbrauch stoppen" gefunden.
Quelle: Anwohner_in

10. September 2014
Mehrere Neonazis der Berliner JN verteilen vor der Stasi-Gedenkstätte in der Gensler Straße Flugblätter für einen Aufmarsch im sächsischen Döbeln an Jugendliche.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

7. September 2014
Zwei Rechtspopulisten halten an der Gürtelstraße Ecke Frankfurter Allee eine Kundgebung gegen Flüchtlinge ab, Anmelder ist der ehemalige Friedrichshainer "Pro Deutschland"-Aktivist Stephan B.. Die Kleinstkundgebung wird umringt von dutzenden Gegenprotestierer_innen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

2. September 2014
Ein 49-jähriger Mann wird gegen 16.20 Uhr in einer Tram in der Gehrenseestraße in Alt-Hohenschönhausen von einem 39-jährigen Mann antisemitisch beleidigt. Der 39-Jährige verwickelt den 49-Jährigen in eine Auseinandersetzung und versucht ihn zu schlagen.
Quelle: ReachOut

30. August 2014
Auf der Facebook-Seite der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" (Kreisverband Lichtenberg) werden die Mitglieder der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde als Islamisten beschimpft. In der dazugehörigen Kommentarspalte wird anschließend dazu aufgerufen, Muslime auszurotten und ihre Moscheen anzuzünden.
Quelle: Licht-Blicke

25. August 2014
Im Umfeld des S-Bhf. Hohenschönhausen werden mehrere NPD-Aufkleber mit antimuslimischen und antiziganistischen Inhalten gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain

25. August 2014
In der Lückstraße werden vereinzelt "ANB"-Schriftzüge, NPD- und "NW Berlin"-Aufkleber gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain

23. August 2014
An der Tramhaltestelle "Ribnitzer Straße" und Umgebung werden mehrere Aufkleber der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" gefunden.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

19. Juli 2014
Die rechtspopulistische Vereinigung "Bürgerbewegung PRO Deutschland" steckt in Lichtenberg - unter anderem südlich der Frankfurter Allee - Flugblätter in Briefkästen, die sich gegen Asylsuchende richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

18. Juli 2014
Im Rahmen einer Kampagne von Neonazis wurden bundesweit schwarze Kreuze für "deutsche Opfer von Ausländergewalt" aufgestellt. Eines davon wurde am U-Bhf. Tierpark gefunden und entfernt.  
Quelle: UJZ Karlshorst

18. Juli 2014
Ein Wohnungseigentümer stellt das Wasser einer Mieterin aus Rumänien ab und beleidigt sie wiederholt antiziganistisch.
Quelle: Amaro Foro e.V.

14. Juli 2014
Im Rahmen einer Kampagne von Neonazis wurden bundesweit schwarze Kreuze für "deutsche Opfer von Ausländergewalt" aufgestellt. Eines davon wurde in der Unterführung des S- und U-Bhf. Lichtenberg gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

13. Juli 2014
Die rechtspopulistische Vereinigung "Bürgerbewegung PRO Deutschland" steckt in Hohenschönhausen Flugblätter in Briefkästen, die sich gegen Asylsuchende richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

5. Juli 2014
In der Nacht zum Sams­tag, dem 5. Juli, hat ein 33-jäh­ri­ger Au­to­fah­rer in Lich­ten­berg zwei Li­ba­ne­sen aus ras­sis­ti­schen Mo­ti­ven mit einer Axt an­ge­grif­fen.Der Täter brems­te das Auto eines 27-jäh­ri­gen Li­ba­ne­sen auf der Frank­fur­ter Allee aus und nä­her­te sich ihm mit einer Axt. Der Li­ba­ne­se konn­te mit sei­nem Auto ent­kom­men. Nicht so glimpf­lich er­ging es einem 41-jäh­ri­gen Li­ba­ne­sen, des­sen Auto der Ras­sist an der nächs­ten Kreu­zung an­griff und be­schä­dig­te. Der Täter äu­ßer­te sich dabei mehr­fach ras­sis­tisch und konn­te erst durch die ein­tref­fen­de Po­li­zei von wei­te­ren At­ta­cken ab­ge­hal­ten wer­den.
Quelle: Presseticker der Polizei

2. Juli 2014
Die rechtspopulistische Vereinigung "Bürgerbewegung PRO Deutschland" steckt in Hohenschönhausen - unter anderem in der Gehrenseestraße - Flugblätter in Briefkästen, die sich gegen Asylsuchende richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

30. Juni 2014
Der Lichtenberger Fußballklub stellt sein neues Maskottchen vor. Es ist die comichaft überzeichnete Figur eines Schwarzen, namens Helmut, die rassistische Klischees über Schwarze bedient.
Quelle: Lichtenberger Register

30. Juni 2014
Auf verschiedenen Internetseiten und in sozialen Medien reagieren Fans des BFC Dynamo auf das Vereins-Maskottchen mit rassistischen Beschmipfungen.
Quelle: Lichtenberger Register

22. Juni 2014
Die rechtspopulistische Vereinigung "Bürgerbewegung PRO Deutschland" steckt in Hohenschönhausen-Nord - unter anderen in der Falkenberger Chaussee - Flugblätter in Briefkästen, die sich gegen Asylsuchende richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

22. Juni 2014
In der Ribnitzer Straße und Am Berl werden vereinzelt Aufkleber von "Pro Deutschland" und der NPD gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

19. Juni 2014
Die Lichtenberger NPD reicht einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung ein, der rassistisch und antiziganistisch ist. Er wird in Abwesenheit der NPD einstimmig abgelehnt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

17. Juni 2014
In der Umgebung des Flüchtlingsheims in der Max-Brunow-Straße werden mehrere "Nein zum Heim"-Aufkleber entdeckt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

15. Juni 2014
Zwischen dem Prerower Platz und dem S-Bhf. Wartenberg werden mehr als 40 Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt. Dabei handelt es sich um Aufkleber der NPD und "Nein zum Heim"- oder "Anti-Antifa"-Motive. Sie werden schwerpunktmäßig am alternativen Kulturprojekt WB13 und im Umfeld der Netzwerkstelle Licht-Blicke geklebt.
Quelle: Licht-Blicke, WB13, Antifa Hohenschönhausen

14. Juni 2014
Die rechtspopulistische Vereinigung "Bürgerbewegung PRO Deutschland" steckt in Hohenschönhausen-Nord - Wartenberg und Falkenberg - Flugblätter in Briefkästen, die sich gegen Asylsuchende richten.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

12. Juni 2014
Erneut werden in der Maximilianstraße, Münsterlandstraße, Leopoldstraße, Emanuelstraße und Lückstraße etwa ein dutzend Neonazi-Aufkleber gefunden. Es handelt sich um "Nein zum Heim"-Aufkleber und "NW-Berlin"-Motive.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

5. Juni 2014
In der Maximilianstraße, Leopoldstraße und Emanuelstraße werden etwa ein dutzend "Hess-Wochen"-Aufkleber gefunden. Diese wurden 2007 vom Berliner Neonazi-Netzwerk "NW-Berlin" und anderen Neonazigruppen produziert und bundesweit verteilt worden.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

29. Mai 2014
Gegen 21.20 Uhr wird eine 22-jährige Frau, die auf dem Vorplatz eines Supermarktes in der Vincent-van-Gogh-Straße sitzt, aufgrund ihrer politisch linken Aufschrift auf ihrer Jacke von einem 19-jährigen Mann angegriffen und geschlagen.
Quelle: Polizei Berlin, Reach Out

29. Mai 2014
Etwa 25 Neonazis versammeln sich am frühen Nachmittag am "Herrentag" vor dem Neonazitreffpunkt in der Lückstraße 58, trinken und pöbeln gegen die Teilnehmer_innen einer antifaschistischen Kundgebung. Es werden Fotos von den Teilnehmer_innen der antifaschistischen Kundgebung angefertigt. Es kommt zu mehreren Verhaftungen.  
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

29. Mai 2014
Am sogenannten Herrentag wird ein 24-jähriger Mann, der mit Freunden unterwegs ist, gegen 17.00 Uhr an der Frankfurter Allee Ecke Siegfriedstraße aus einer Gruppe von 10 Männern heraus rassistisch beleidigt. Der 24-Jährige wird von zwei Männern auf die Straße gestoßen und geschlagen. Die Polizei nimmt die Anzeige auf.
Quelle: ReachOut

25. Mai 2014
Ein 35-jähriger Imbissbesitzer wird gegen 4.30 Uhr in der Weitlingstraße von drei 25-, 33- und 30-jährigen Neonazis rassistisch beleidigt und beraubt. Zwei Kunden werden beleidigt, geschubst und geschlagen.
Quelle: Polizei Berlin, Reach Out

24. Mai 2014
Etwa 30 Neonazis halten sich am Abend vor dem Neonazitreffpunkt in der Lückstraße 58 auf. Dort findet eine Feier statt.  
Quelle: Anwohner_innen

20. Mai 2014
Die Berliner NPD hält mit etwa 10 Neonazis mehrere Kundgebungen im Bezirk ab. Sebastian Schmidtke hält jeweils eine kurze Rede bevor der nächste Ort angesteuert wird. In Nord-Hohenschönhausen hält die NPD am Prerower Platz.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

20. Mai 2014
Die Berliner NPD hält mit etwa 10 Neonazis mehrere Kundgebungen im Bezirk ab. Sebastian Schmidtke hält jeweils eine kurze Rede bevor der nächste Ort angesteuert wird. In Süd-Hohenschönhausen hält die NPD in der Nähe des Flüchtlingsheims in der Werneuchener Straße.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

20. Mai 2014
Die Berliner NPD hält mit etwa 10 Neonazis mehrere Kundgebungen im Bezirk ab. Sebastian Schmidtke hält jeweils eine kurze Rede bevor der nächste Ort angesteuert wird. In Lichtenberg Nord hält die NPD in der Landsberger Allee (nahe IKEA).
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

17. Mai 2014
Die Berliner NPD hält im Rahmen einer Wahlkampf-Tour eine Kundgebung am Prerower Platz ab. Mit dabei sind die Neonazis Sebastian Schmidtke und Josef G. Den 15 Neonazis stehen etwa doppelt so viele Gegendemonstrant_innen gegenüber.   
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

15. Mai 2014
Lichtenberger Neonazis bringen an einem Holzverschlag vor dem Neonazistützpunkt in der Lückstraße 58 etwa 20 Plakate mit der Aufschrift "L58 bleibt - Angriffe nehmen wir persönlich" an.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

10. Mai 2014
Die NPD führt einen Infostand im Rosenfelder Ring durch.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

28. April 2014

Die Lichtenberger "Nein zum Heim"-Facebookseite wird in den vergangenen fünf Tagen mehrfach dazu genutzt, um gegen die in Lichtenberg untergebrachten Flüchtlinge zu hetzen. Gerade in den Kommentarspalten kommt es immer wieder auch zu Mordfantasien.
Quelle: Licht-Blicke

26. April 2014
In den Abendstunden sammeln sich mehrere Neonazis in und vor dem Treffpunkt in der Lückstraße 58. Sie gröhlen lautstark Neonaziparolen, wie z.B. "Sieg Heil", bis sie von der Polizei kontrolliert werden.
Quelle: Polizeiticker, Anwohner_innen

26. April 2014
In der Weitlingstraße werden mehrere Plakate der JUSOS, die sich gegen Neonazis richten beschädigt und unter anderem mit Hakenkreuzen besprüht. In den Nebenstraßen werden Hakenkreuze entdeckt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

26. April 2014
Etwa 40 Neonazis nutzen den S-Bhf. Lichtenberg als Vortreffpunkt für den geplanten Neonaziaufmarsch in Mitte. Lichtenberger Neonazis, wie z.B. Oliver oeltze, koordinieren die ankommenden Neonazis.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

12. April 2014
Die rechtspopulistische Kleinstpartei "Pro Deutschland" hält mit fünf Teilnehmern eine Kundgebung in der Frankfurter Allee Ecke Gürtelstraße ab. Die Kundgebung richtet sich gegen ein Haus, in das kurz zuvor Flüchtlinge eingezogen sind.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

12. April 2014
Die NPD hängt im Umfeld des Prerower Platzes ihre Wahlplakate auf. Dabei kleben die Neonazis mehrfach NPD-Aufkleber auf Plakate der Partei "Die Linke.".
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

10. April 2014
Im Weitlingkiez werden etwa 15 Aufkleber der JN und der NPD gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain

9. April 2014
In der Zingster Str. werden an Tram-Haltestellen Flugblätter von der rechtspopulistischen Kleinstpartei "Pro Deutschland" gefunden und entfernt. Sie rufen zu einer Kundgebung in Lichtenberg auf.
Quelle: Anwohner_innen

7. April 2014
An der S-Bahnstation Hohenschönhausen wird ein Hakenkreuz entdeckt. Die Polizei wird informiert.
Quelle: Licht-Blicke

6. April 2014
Ein 27-jähriger Mann, der in Begleitung eines 26-Jährigen ist, wird gegen 4.40 Uhr wird von einem unbekannten Mann mit dem Fuß ins Gesicht getreten und verletzt. Der Täter ist in Begleitung eines anderen Mannes, der die beiden Männer angepöbelt hat, von sich behauptet „der rechten Szene anzugehören“ und die entsprechende Kleidung getragen hat.
Quelle: Polizeiticker/Reachout

6. April 2014
An der Tramhaltestelle Landsberger Allee/Weißenseer Weg wird ein Hakenkreuz auf einer Sitzfläche eingeritzt gefunden. Am Abfallbehälter klebt ein Aufkleber "Einmal Deutschland und zurück - NPD".
Quelle: Anwohner_innen
  
27. März 2014
In der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung stellt die NPD lediglich einen lokalpolitischen Antrag. Er wird von den demokratischen Parteien abgelehnt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

27. März 2014
Auf einem Sitz der Bushaltestelle am S-Bhf. Rummelsburg wird ein mit blauem Edding aufgetragener Schriftzug "Ausländer Raus" gefunden.
Quelle: Register Friedrichshain

24. März 2014
Im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde wird etwa ein dutzend Aufkleber verschiedener Organisationen (Ring Nationaler Frauen, NPD, „Freies Netz“, JN) gefunden und entfernt.
Quelle: Register Friedrichshain

8. März 2014
In den Abendstunden findet augenscheinlich eine Feier von Neonazis und Rockern in der Lückstraße 58 statt. Vor dem Ladengeschäft stehen zwischenzeitlich etwa 10 Neonazis auf dem Bürgersteig.
Quelle: Quelle: Anwohner_innen

2. März 2014
In Anlehnung an ähnliche NPD-gesteuerte Facebook-Seiten wird am 2. März 2014 auch eine "Nein zum Heim"-Seite für Lichtenberg eröffnet. Sie widmet sich thematisch einem geplanten Heim in der Lichtenberger Herzbergstraße, aber auch einer Ausstellung im Lichtenberger Rathaus. Verbunden werden die Artikel mit rassistischen Untertönen gegen Flüchtlinge und mit Hetze gegen die Lichtenberger Bezirkspolitik. In Kommentaren auf der Seite wird unter anderem zum Mord an der Lichtenberger Künstlerin und zu Gewalt gegen Flüchtlinge aufgerufen.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

28. Februar 2014
Auf den Gängen der Hochschule für Wirtschaft und Recht in der Straße Alt-Friedrichsfelde werden mehrere mit einem Stift aufgetragene seitenverkehrte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
Quelle: Polizei Berlin

20. Februar 2014
Bei der Februar-Bezirksverordnetenversammlung ist die NPD-Verordnete Manuela Tönhardt und fünf weitere Neonazis anwesend. Die NPD stellt einen Antrag mit rassistischem Inhalt, der von den demokratischen Parteien abgelehnt wird. Die Neonazis verlassen vorzeitig die BVV.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

13. Februar 2014
In der Eitelstraße, Leopoldstraße und Rupprechtstraße werden etwa 30 Aufkleber der NPD-Jugendorganisation JN gefunden und entfernt.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

8. Februar 2014
Zwei Männer werden um 0.45 Uhr von fünf bis sechs Neonazis angegriffen und verletzt, nachdem sie in der Lückstraße auf einen Naziparolen schreienden Mann mit linken Parolen reagiert hatten. Die Neonazis entkommen unerkannt in Richtung Emanuelstraße.
Quelle: Polizei Berlin

26. Januar 2014
In der Ribnitzer Straße, Am Berl und am S-Bhf. Wartenberg werden etwa ein dutzend Aufkleber der NPD und von Pro Deutschland gefunden.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen

25. Januar 2014
Am U-Bhf. Friedrichsfelde wird ein Kreideschriftzug "Kein vergessen - Dresden 1945" gefunden und entfernt.
Quelle: Anwohner_innen

23. Januar 2014
Während der Bezirksverordnetenversammlung stellt die NPD einen lokalpolitischen Antrag und einen Dringlichkeitsantrag, der rassistische Untertöne enthält. Der lokalpolitische Antrag wird abgelehnt, der rassistische Dringlichkeitsantrag auf die Februar-BVV verschoben.
Quelle: Antifa Hohenschönhausen
    
20. Januar 2014
In der Weitlingstraße und am S-Bhf. Lichtenberg werden Aufkleber der Neonazi-Truppe "Bewegung Neue Ordnung" gefunden.
Quelle: Register Friedrichshain

Hier findet sich eine Sammlung von Plakaten, die von uns und befreundeten bezirklichen Initiativen angefertigt und im Bezirk verbreitet wurden:

2001

"Naziaufmarsch verhindern" (Mai 2001)
(Mobilisierung gegen den Aufmarsch der Kameradschaft Germania in Lichtenberg)

 

 

 

 

 

 

"Antirassistisches Aktionswochenende" (Juli 2001)
(organisiert von der AH und anderen bezirklichen Organisationen)





 

2002

"Ausstellung Motiv.Rechts 1" (April 2002)
(Recherche-Wanderausstellung in Lichtenberg)

 

 

 

 

 

"Klingt zwar komisch, is aber so..." (Mai 2002)
(Infocafé-Tour in Lichtenberg)

 

 

 

 


2006

"Aktiv gegen rechts" (April 2006)
(Veranstaltungsreihe zur Veröffentlichung der zweiten Ausstellung der "Motiv.Rechts")

 

 

 

 

 

 

2007

"Rostock-Lichtenhagen - 15 Jahre später, eine Einschätzung" (August 2007)
(Veranstaltungsreihe zu den rassistischen Pogromen im Jahr 1992)

 

 

 

 

 

 

2008

"Befreiung" (Mai 2008)
(Veranstaltungsreihe zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus)

 

 

 

 

 2009

"Tschüssi statt Horrido" (Mai 2009)
Kundgebung gegen den neueröffneten Neonaziladen "Horrido"

 

 

 

 

 

 

"10 Jahre Geburtstagsgala" (November 2009)
(gemeinsame Party mit der Treptower Antifagruppe in der Linse)

 

 

 

 

 

 

2010

"Befreiung" (Mai 2010)
(Veranstaltungsreihe zum 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus)

 

 

 

 

 

 

2011

"Banalität des Bösen" (Juli 2011)
(Veranstaltungsreihe zum Jahrestag des Prozesses gegen Adolf Eichmann)

 

 

 

 

 

 

2013

"Rummelsburger Geschichte" (Juni 2013)
(Veranstaltungsreihe zur Geschichte des "Arbeitserziehungslagers Rummelsburg)

 

 

 

 

 

 

"Die Diskriminierung von Sinti & Roma" (September 2013)
(Veranstaltungsreihe zu Sinti & Roma allgemein und im bezirklichen Kontext)

 

 

 

 

 

 

"Morgen, am 14. Oktober, fliehen wir." (Oktober 2013)
(Veranstaltungsreihe zum Jahrestag des Aufstands im Vernichtungslager Sobibor)

Auf Antifa-Berlin.info ist eine ausführliche Auswertung des Neonazi-Aufmarschs in Lichtenberg am 21. September 2013 erschienen.



Dort heißt es unter anderem:
"Nach der kurzen Route verschwanden die Neonazis im U-Bhf. Friedrichsfelde und überließen den mehreren hundert Protestierenden wieder das Feld.Auf zwei Kundgebungen (am S-Bhf. Lichtenberg und am Münsterlandplatz) und immer wieder am Rande des Aufmarschs hatten Anwohner_innen, Lokalpolitiker_innen und Antifaschist_innen protestiert.In seinem Bericht schrieb Dreisch vom „rot verseuchten Weitlingkiez“, von Eierwürfen aus Wohnungen und von „roten Brigaden“, dem „roten Terrorproblem“ in Berlin und der „blutigen Politik der Linksextremisten“ die über Deutschland schwappt. 
Diese und andere Wahrnehmungsstörungen werden nun wohl öfter von der neugegründeten Partei erwarten können. Klar ist jetzt schon, dass die Neugründung von „Die Rechte Berlin“ zu einer Zerstückelung der Berliner Neonaziszene führen wird. Während am letzten Samstag in Lichtenberg 60 Neonazis durch die Straßen liefen, standen 30 Neonazis auf einer NPD-Kundgebung in Hellersdorf. Machtdemonstrationen sehen anders aus."

[Der gesamte Artikel]

22. Oktober 2013 - 18:30 Uhr
Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek (Frankfurter Allee 149/Ecke Rathausstraße, Nähe S-Bhf und U-Bhf Frankfurter Allee / Tram M13 und 16 bis "Frankfurter Allee")

„An diesem Abend trafen wir eine Entscheidung: Morgen, am 14. Oktober, fliehen wir.“ Zwei lapidare Sätze aus dem Tagebuch des sowjetischen Offiziers Alexander Pechersky. Sie dokumentieren das Signal für den Aufstand im KZ Sobibór. 
Im Mai 2013 veröffentlichte Franziska Bruder das Buch „Hunderte solcher Helden - Der Aufstand jüdischer Gefangener im NS-Vernichtungslager Sobibór“, das über die Akteure des Aufstandes berichtet.
Bei der Veranstaltung wird aus den Berichten zentraler Akteure des Aufstands gelesen und Filmausschnitte aus einem Interview von Claude Lanzmann mit einem von ihnen, Jehuda Lerner, gezeigt. Neben der Organisation und dem Ablauf des Aufstands spielen die Lebensgeschichten vor und auch nach dem Krieg eine Rolle, beispielsweise die Aussagen der überlebenden Akteure bei Kriegsverbrecherprozessen in der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland.

Aktuelle Ergänzung:
Steffen Haenschen vom Bildungswerk Stanislaw Hantz wird anwesend sein und etwas zur aktuellen Situation der Gedenkstätte und zur Erinnerungspolitik vom Bildungswerk berichten.


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Veranstaltungsreihe zum 70. Jahrestag des erfolgreichen Aufstandes im Vernichtungslager Sobibór
„Morgen, am 14. Oktober, fliehen wir.“

Am 14.Oktober 1943 gelang Häftlingen im SS-Vernichtungslager in Sobibór der erfolgreiche Aufstand und Ausbruch. Sobibór wurde von der SS als eines der zentralen NS-Todeslager betrieben. Etwa 250.000 Juden und Jüdinnen wurden hier ermordet. Ausbruchsversuche in Kleingruppen oder alleine gab es mehrere, einige davon auch mit Erfolg.
1943 wurden jedoch von einer Gruppe von Gefangenen Pläne zum kollektiven Aufstand erarbeitet, die schließlich in die Tat umgesetzt werden konnten, als jüdische Kriegsgefangene aus der Roten Armee eingeliefert wurden, die den notwendigen Umgang mit Waffen beherrschten. Ein großer Teil der insgesamt 600 Häftlinge in Sobibór konnte dabei entkommen. Nach diesem Aufstand nutzte die SS das Vernichtungslager nicht weiter, sondern ebnete es ein.

03. November 2004 
Ein arabischer Wissenschaftler ist am Donnerstagabend in Hohenschönhausen von drei Jugendlichen überfallen und brutal zusammengeschlagen worden. Der Politologe befand sich auf dem Weg zu einer Veranstaltung in einem evangelischen Gemeindezentrum an der Straße Am Berl, als er von den Tätern urplötzlich attackiert wurde. Die Täter konnten unerkannt flüchten.

25. September 2004 
Am späten Abend wurde ein alternativer Jugendlicher auf dem S-Bahnhof Lichtenberg Opfer eines Neonazi-Übergriffs. Er bekam während dieser Auseinandersetzung eine abgebrochene Bierflasche ins Gesicht gestochen. Die Neonazis wurden noch vor Ort von der Polizei festgenommen. Der Jugendliche wurde ins Krankenhaus gebracht und die Nacht durch operiert.

25. September 2004 
Am frühen Abend wurden alternative Jugendliche am Prerower Platz mehrfach von vorbeifahrenden Neonazis angeschrien und beleidigt. Die selben Neonazis beschimpften die Jugendlichen später erneut an der Straßenbahnhaltestelle Prerower Platz.

25. September 2004 
Am frühen Abend wurden im Kaisers am S-Bhf. "Friedrichsfelde Ost" drei alternative Jugendliche von 7 Neonazis angegriffen. Die gerufene Polizei verhinderte nicht, dass die Neonazis mit den Jugendlichen in die selbe Bahn einstiegen. In der vollbesetzten Bahn schlugen die Neonazis u.A. mit einer Bierflasche auf die Jugendlichen ein.
Auf dem Bahnhof Biesdorf, auf dem alle Beteiligten ausstiegen wurden die Jugendlichen festgehalten, geschlagen und fotografiert.

25.September 2004 
Anhänger der Kameradschaft Tor und des "Märkischen Heimatschutzes" sammelten sich trotz des Verbotes der NPD-Demo in Wedding am S-Bahnhof Storkower Straße. Sie wurden dort von der Polizei kontrolliert und mit Platzverweisen belegt.

19.September 2004
Am Abend des 19. September fand in Berlin-Lichtenberg eine spontane Demonstration der NPD statt, um den Einzug in den sächsischen Landtag zu feiern. Insgesamt nahmen etwa 70 Personen aus dem rechtsextremen Spektrum teil, darunter auch Mitglieder der Kameradschaft Tor und der Berliner Alternative Südost teil. Am Ende der Demonstration wurde die Deutschlandhymne mit allen drei Strophen gesungen.

September 2004 
Mehrere Jugendliche wurden im "Kaisers" im Lindencenter von Neonazis bedroht und herumgeschubst. Keiner der Umstehenden Kunden greift ein.

21. August 2004 
Gegen 22:30 stürmten Polizeikräfte das Lichtenberger Lokal "Zur Kute" in der Treskowallee. Dort hatte die Geburtstagfeier der rechtsextremen Rocker-Organisation "Vandalen" stattgefunden. Es wurden 88 Personen kontrolliert und die Feier aufgelöst.

21. August 2004 
Neonazis, die von dem Neonazi-Aufmarsch in Wunsiedel kamen und von dem Verbot der "Vandalen"-Feier erfuhren, veranstalten um 1:30 einen Sportan-Aufmarsch vom S-Bhf. Lichtenberg zum S-Bhf. Karlshorst. Die Polizei schrieb elf Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

27. Juli 2004 
Unbekannte warfen um ca. 22 Uhr mehrere Steine auf den Asia-Restaurant am S-Bahnhof Wartenberg. Zu dieser Zeit saßen noch Kunden, darunter eine Familie mit Kindern, auf den Bänken vor dem Restaurant. Nach dem Angriff flüchteten die Täter. Es wurde niemand verletzt.

23. Juni 2004 
Ein alternativer Jugendlicher und seine Mutter wurden am Lindencenter beim Überqueren der Falkenberger Chaussee von zwei Neonazis mit dem Hitler-Gruß und "Hey Kamerad" angesprochen. Als die Neonazis bemerkten, dass der Jugendliche äusserlich nicht rechts sei, drehten sie um, und versperrten den den beiden den Weg zur Haltestelle. Der eine Neonazis versuchte dabei, dem Jugendlichen ins Gesicht zu schlagen, währenddessen der andere seinen Bierkrug zerschlug und versuchte, mit dem zerbrochenen Glas dem Jugendlichen in den Oberkörper zu stechen. Durch den Einsatz eines CS-Verteidigungssprays konnten die beiden Täter zu Boden gebracht werden. Der Fahrer einer einfahrenden Straßenbahn rief die Polizei, die die Täter festnahm.

12.Juni 2004 
Gegen 22 Uhr wurde der 18-jährige Djamal auf der Straße Alt Friedrichsfelde, in der Nähe der Diskothek "Kalinka" von zwei Angreifern zu Boden gebracht. Danach wurde er mit Schlägen und Tritten traktiert und ausländerfeindlich beschimpft. Dabei wurden ihm mehrere Rippen gebrochen. Anschliessend schleppte er sich in einen Hausflur und brach bewusstlos zusammen. Er musste ambulant behandelt werden. (Quelle: Berliner Kurier)

11. Juni 2004 
Drei Neonazis zwischen 17-20 Jahren stiegen gegen 21 Uhr am Stadion Buschallee in den vorderen Wagen der Tram ein und liefen im Gleichschritt und mit erhobenen rechten Arm, begleitet mit den wiederholenden Rufen "Sieg Heil", bis zum Ende des vollbesetzten Wagens. An der nächsten Station (Feldtmannstr.) stiegen sie wieder aus. Keiner der Fahrgäste zeigte eine Reaktion.

5. Juni 2004 
Am 5. Juli gegen 23 Uhr griffen zwei organisierte Nazis an der Tramstation Möllendorfstraße eine Gruppe von Linken an. Diese waren am S- Bhf Frankfurter Allee eingestiegen. Die Nazis schlugen gezielt auf die beiden Jungs der linken Gruppe ein. Sie hatten sie Jugendlichen schon am S- Bhf Frankfurter Allee ins Auge gefasst.

5. Juni 2004 
Um ein Uhr nachts wurde auf dem S-Bahnhof Springpfuhl ein Schwarzafrikaner aus einer siebenköpfigen Gruppe heraus fremdenfeindlich beschimpft. Auf seinem Nachhauseweg wurde er in der Egon-Erwin-Kisch-Straße (Wartenberg) von einem Jugendlichen aus der selben Gruppe angegriffen, geschlagen und getreten. Er konnte sich wehren und sich leichtverletzt in seine Wohnung retten.

5. Juni 2004 
Auf dem Autowerkstattgelände des ehemaligen Berliner NPD-Vorsitzenden Albrecht Reither (Josef-Orlopp-Straße) fand eine Neonazi-Veranstaltung mit den Rednern Thorsten Heise und Eckardt Bräuninger statt. Danach spielten die Band "Spreegeschwader" und der "Landser"-Sänger Michael Regener. Gegen 23:00 wurde die Veranstaltung von der Polizei aufgelöst. Die 60 anwesenden Personen wurden kontrolliert. Es gab zwei Festnahmen.

21. Mai 2004 
Gegen 21 Uhr wurde auf dem S-Bahnhof Hohenschönhausen eine Gruppe alternativer Jugendlicher von zwei Neonazis angegriffen. Einer der beiden Neonazis trat mit seinen Springerstiefeln zwei der Jugendlichen auf Arme, Beine und ins Gesicht. Drei weitere Neonazis (darunter zwei Frauen), die zu den Angreifern gehörten, standen auf dem Bahnhof und zeigen den Hitlergruß. Im Anschluss warfen die Neonazis die Rucksäcke und Skateboards der Jugendlichen auf die Gleise.
Der Bahnmitarbeiter, der alarmiert wurde, sah wie die Neonazis flohen und erwiederte, dass er jetzt ja nicht mehr die Polizei rufen müsse. Die von den Jugendlichen selbst alarmierte Polizei kam fünf Minuten später. Zu diesem Zeitpunkt waren die Täter schon verschwunden.

20. Mai 2004 
Wie überall in der Stadt trafen sich auch in Lichtenberg Grüppchen von Neonazis, um den "Herrentag" zu feiern. So wurden unter anderem an der "Tipis Bierbar" in der Anna-Ebermann-Straße und am Kletterfelsen an der Ribnitzer Straße Neonazis gesichtet.

14. Mai 2004
In der Nacht zum 15. Mai wurde gegen 01:30 Uhr ein Jugendlicher vor dem "Video Inn" in der Egon-Erwin-Kisch-Straße (Falkenberg) von einer Gruppe Neonazis angepöbelt und unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Dabei wurde er an der Nase verletzt. Er konnte sich verteidigen und fliehen.

7. Mai 2004 
Gegen 23 Uhr wurde ein Dutzend alternativ aussehender Jugendlicher in der Straßenbahn 5 auf Höhe der Station Zingster Str./Ribnitzer Str. von zwei besoffenen Neonazis angepöbelt und angegriffen. Diese traten mehrmals auf einzelne Jugendliche ein. Eine ältere Frau in der Bahn, die die Situation verfolgt hatte rief: "... diese Scheiß Punks!". Die Jugendlichen verteidigten sich mit CS-Gas und flohen aus der Straßenbahn.

2. Mai 2004 
Während der letzten Wochen wurden im Bereich Konrad-Wolf-Str./Große-Leege-Str. massiv NPD-Europawahlkampf-Aufkleber, aber auch Aufkleber der Kameradschaft Reinickendorf und selbstgemachte Aufkleber gegen die Antifa Hohenschönhausen geklebt.
Sie wurden vollständig entfernt.

1. Mai 2004 
Ca. 2300 Neonazis der NPD und der "Freien Nationalisten" wollten am 1. Mai durch Lichtenberg und Friedrichshain marschieren. Aufgrund der unterschiedlichsten Gegenaktivitäten (Straßenblockaden, Kundgebungen an der Aufmarschstrecke, Barrikaden, Demonstrationen) und nicht zuletzt der großen Masse an Gegendemonstranten (laut Polizeiangaben 4500) mussten die Neonazis zuerst bei sengender Hitze 5 Stunden warten und konnten dann nur einen Bruchteil ihrer Route laufen, ehe der Aufmarsch von der Polizei aufgelöst wurde.
Mehrere Neonazis trafen sich während und nach dem Aufmarsch im naheliegenden "Berliner Fußball Café" von wo aus gezielt Gegendemonstranten angepöbelt wurden.

28. April 2004 
Während des Skaterfestes "Livin'n Concrete Pt.2" auf dem hinteren Teil des Prerower Platzes, das die Nazidominanz auf diesem Platz thematisierte, waren mehrere Grüppchen rechter Jugendlicher im Platzumfeld unterwegs. Sie versammelten sich zeitweise auf dem angrenzenden Brunnenplatz und vor dem dem Laden "Kategorie C".
Auch besuchten mehrere Anti-Antifa-Grüppchen das Fest um die Gäste zu fotografieren. Jeweils ein Grüppchen auch Lichtenberg, Strausberg und aus Hohenschönhausen wurden erkannt und freundlich des Platzes verwiesen.

24. April 2004 
Am Samstag den 24.04.04 hatte die NPD einen Infostand am Lindencenter in Hohenschönhausen angemeldet. Ab 11:00Uhr versammelten sich 5 Personen, die den Stand betreuten und die nationalistische, rassistische und antisemitische Weltanschauung verbreiten wollten.
Allerdings waren auch Jugendliche und Bürger anwesend, die ihren Unmut gegenüber den Neonazis zum Ausdruck brachten. Als diese das angebotene Infomaterial der NPD annahmen und sogleich wegwerfen wollten, kam es zu einem kleinen Gerangel zwischen den Neonazis und den antifaschistischen Bürgern. Einer der NPDler verstieß in diesem Zusammenhang gegen das Versammlungsgesetz, da er mit einem CS-Gas bewaffnet war.
Durch die Situation verunsichert, wurde der NPD-Stand abgebaut. Somit war dieser keine volle Stunde vor dem Lindencenter aufgebaut.

20. April 2004 
An mehreren Stellen im Bezirk Lichtenberg feierten Neonazis in kleineren Gruppen den Geburtstag Adolf Hitlers. Am Brunnen neben dem Cinemax Hohenschönhausen versammelten sich ca. 25 Neonazis. Unter ihnen war auch der wegen Raubes und Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Neonazis Dennis B.
In der Nähe des S-Bahnhofs Storkower Straße trafen sich zudem ca. 11 Neonazis auf einem Hinterhof. Dort grillten sie zu den Klängen von Blasmusik und Volksliedern. Nachdem sie um 23 Uhr "Sieg Heil" und "Heil Hitler" gerufen hatten, wurden sie von Zivilkräften der Polizei kontrolliert.
Eine andere Gruppe von vier Hohenschönhauser Neonazis feierte dieses Datum in der Weissenseer Kneipe "Zum Sparstrumpf". Diese war bereits in der Vergangenheit als Treffpunkt für Neonazis aufgefallen.

18.April 2004 
Um 20 Uhr wurde im Welse-Kiez ein Jugendlicher von 6 vermummten Neonazis angegriffen und mit Schlägen zu Boden gebracht. Danach wurde er von den Angreifern mit Springerstiefeln getreten. Er konnte sich wehren und fliehen. Er kam mit leichten Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper davon. Der Jugendliche gehört zum Freundeskreis eines Punks der vorigen September ebenfalls von Neonazis verprügelt wurde. Die Täter wurden Anfang April zu mehrjährigen Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt.

16. April 2004 
Eine Person wurde in der S-Bahn auf der Höhe des Bahnhofs Springpfuhl von vier Neonazis bedroht. Die Neonazis drohten nicht nur explizit ihm, sondern auch dem Opfer des Neonazi-Prozesses und seinen Freunden.

15. April 2004 
Gegen 22 Uhr fuhren zwei Jugendliche in einer S-Bahn in Hohenschönhausen als zwei Neonazis zustiegen. Einer der beiden drohte, ihnen "eins aufs Maul" zu geben. Dieser Vorfall steht wahrscheinlich mit dem Urteil im Neonazi-Prozess im Zusammenhang.

11. April 2004 
Bei einem Fußballspiel des BFC Dynamo Berlin gegen die deutsch-türkische Mannschaft SV Yesilfurt konnte man Fans des Lichtenberger Vereins bei mehreren und verschiedenen rassistischen Aktionen beobachten. So verkleideten sich die Fans, entsprechend rassistischer Stereotype, als Türken und bewarfen die türkischen Trainer und Spieler mit Dönerbroten. Es wurden Sprechchöre wie "Asylanten, Asylanten" laut, türkische Spieler wurden beschimpft und angepöbelt. Außerdem waren an der Werbebande rassistische Sprühereien und schwarz-weiß-rote Fahnen angebracht. Unter den Fans befanden sich auffallend viele Personen die offensichtlich der rechtsextremen Szene zugeordnet werden können.
Alle rassistischen und xenophoben Aktionen wurden durch die breite Masse der Fans mitgetragen, ohne dass eine Distanzierung stattgefunden hatte.
Nachtrag: Bei diesem Spiel waren mehrere Pankower Neonazis anwesend, so unter anderem Christopher Wilhelm und Paul Schneider.

10. April 2004 
In der Nacht vom 10ten April auf den 11ten April fand in NeuHohenschönhausen eine Nazi-Party statt, auf der sich zwischen 10 und 12 Personen aufhielten, die laut rechtsextreme Musik abspielten und zwischendurch Parolen gröhlten. Die Party, die in der AhrenshooperStr. vonstatten ging, wurde gegen 03:00 Uhr von der Polizei wegen Ruhestörung aufgelöst.

10. April 2004 
Am Rande des jährlich stattfindenden Osterfeuers am Hohenschönhausener Kletterfelsen sammelten sich kleinere Gruppen Neonazis, und nahmen ungestört an den Feierlichkeiten teil. Zu beobachten war hier, dass sich neben den üblichen Marken ("Lonsdale", "Troublemaker", "Pit Bull") auch die rechte Bekleidungsmarke "Thor Steinar" unter Neonazis etabliert.

9.-12. April 2004 
Mit einem viertägigen Fest versuchten die Betreiber des "Germanenhofs" auf die Eröffnung ihres Schmuckladens "Odin's Klinge" aufmerksam zu machen. Damit komplettieren sie ihre germanische Erlebniswelt, nach einem Restaurant, einem Nachtklub, einem Internetcafé jetzt mit einem Biergarten und einem Geschäft, in dem Schmuck, Bekleidung, und andere Utensilien mit Bezügen zu nordischer Mythologie erworben werden kann.
Zur Feier gab esgegrilltes Schwein, Met und "altertümliches Spektakel". Auch wurde an einem Stand das Angebot von "Odin's Klinge" präsentiert. Geschützt wurde die Veranstaltung von der Bikergruppe "Hells Angels". Unter dem Gästen waren neben Rockern und Anwohnern auch vereinzelt Neonazis.

7. April 2004 
An einer NPD-Kundgebung aus Anlass des Todes eines Marzahner Jugendlichen am S-Bhf. Marzahn nahmen auch Lichtenberger Neonazis aus der NPD teil. In der Umgebung der Kundgebung waren Fotografen der Kameradschaft Tor unterwegs.

5. April 2004 
Die Urteile gegen die fünf Neonazis, die im letzten Jahr in Nordhohenschönhausen einen Punk verprügelt hatten wurden verkündet. Die Angeklagten bekamen Strafen zwischen drei Jahre und vier Monaten Haft und einem Jahr und zwei Monaten auf Bewährung. 15 - 20 Neonazis, zum größten Teil aus Lichtenberg und Hohenschönhausen, nahmen als Zuschauer am Prozess teil.

1. April 2004 
Am zweiten Prozesstag nahmen drei Neonazis der Kameradschaft Tor als Zuschauer teil. Sie klebten im Vorfeld in der Umgebung des Gerichts Aufkleber.

29. März 2004 
Am ersten Prozesstag gegen die fünf Neonazis, die Ende letzten Jahres einen Punk in Nordhohenschönhausen brutal zusammenschlugen, legten diese umfangreiche Geständnisse ab. Es wurde aus ihren Zeugenaussagen klar, dass sie alle der Hohenschönhausener (bzw. Straußberger) Neonazisszene angehörten und in diesem Rahmen schon mehrere Staftaten begangen hatten. Auch hatten sie an unterschiedlichen rechtsextremen Aufmärschen teilgenommen.

25. März 2004 
Gegen 19:30 wurden aus einer Wohnung der Straße "Am Berl" Lieder des rechtsextremen Musikers Frank Rennicke und rechtsextreme Reden mit voller Lautstärke abgespielt. Die Polizei wurde informiert.

20.März 2004 
Gegen 20:45 Uhr wurden in Lichtenberg in der S75 Richtung "Zoologischer Garten" zwei Vietnamesen von einem Neonazi als "Abschaum", "Scheiß Kanacken" und "Niggerschweine" beschimpft. Die Vietnamesen waren von zwei weiteren Neonazis, bekleidet mit Bomberjacke, Springerstiefeln und rechtsradikalen Aufnähern umgeben. Es blieb jedoch bei Verbalitäten. Der pöbelnde Neonazi stieg am S-Bahnhof "Friedrichfelde Ost" mit seiner Freundin aus, die ihn beruhigte.

20. März 2004 
Erneut Übergriffe auf dem Rummel am Prerower Platz
Am Samstag, dem 20. März 2004 kam es auf dem Rummel vor dem Cinemax am Prerower Platz um circa 17 Uhr 30 zu einer Auseinandersetzung zwischen einer etwa 15 Personen starken Gruppe Neonazis und einer gleich starken Gruppe Spätaussiedlern. Beendet wurde diese durch anrückende Polizeikräfte. Innerhalb von anderthalb Stunden nach der verhinderten Massenschlägerei hatte sich die Zahl der Neonazis auf dem Rummel und in unmittelbarer Umgebung mehr als verdoppelt. Darunter waren auch 8 Mitglieder der "Kameradschaft Oder-Spree", die gegen 19 Uhr mit der S-Bahn anreisten. Die Polizei stationierte anschließend mehrere Einheiten, darunter auch zivile Kräfte am Rand des Rummels. Diese nahmen bei einer Kontrolle die Personalien der Kameradschaftler auf.
Das war nicht der erste Zwischenfall im Zusammenhang mit dem Rummel vor dem Cinemax. Im November letzten Jahres wurde ein jugendlicher Skater am Rande des Rummels von einem Dutzend Neonazis zu Boden geschubst und anschließend geschlagen und getreten. Er kam mit leichten Verletzungen davon.

03. März 2004 
Einbruch im Jugendklub "Aquarium"
Unbekannte drangen in der letzten Woche in die ehemaligen Räume des interkulturellen Jugendklubs "Aquarium" in der Hauptstraße 8 ein. Es wurden Einrichtungsgegestände zerstört und Wände mit Hakenkreuzen und anderen rechtsradikalen Symbolen besprüht.

März 2004 
Ein Jugendlicher wird um ca. 16 Uhr in der Tram zwischen der "Prendener Straße" und dem "S-Bahnhof Hohenschönhausen" von einer 15-köpfigen Gruppe Neonazis angegriffen, bespuckt und mit Bier überschüttet. Zu der Gruppe gehörten auch mehrere Frauen mit Kinderwagen. Die Tram war voll besetzt mit Fahrgästen von denen keiner einschritt.

23. Februar 2004 
Naziaktionen zum Todestag von Horst Wessel
In der Woche vor dem Todestag des NSDAP-Kaders und Mietschuldners Horst Wessel wurden in Lichtenberg massiv Plakate in Gedenken an den, von dem Rotfront-Kämpfer Ali Höhler erlegten Horst Wessel geklebt. Diese wurden nach ihrer Dokumentation wieder umweltgerecht der Abfalltonne zugeführt.
Am 23. Februar hatten sich, wie in den letzten Jahren, Neonazis vor dem Friedhof in Prenzlauer Berg auf dem Wessel liegt angekündigt. Die etwa 70 anwesenden AntifaschistInnen und ca. 10 PolizistInnen kriegten jedoch keinen einzigen Neonazi zu Gesicht. Ein kleineres Grüppchen Neonazis hielt während dessen eine Kundgebung am Krankenhaus Friedrichshain ab.

02. Februar 2004 
Rechter Übergriff am U-Bahnhof Tierpark
Ein Jugendlicher wird gegen 19 Uhr am U-Bahnhof Tierpark aus einer Gruppe von 12 Neonazis heraus beschimpft. Ein Freund des Opfers, der dazwischen geht und versucht, die Polizei per Handy zu alarmieren, wird beschimpft und geschlagen. Während seiner Flucht auf den Vorplatz des lokalen Einkaufzentrums wird er weiter attackiert. Der Rest der Gruppe ruft Parolen gegen "Ausländer" und "Antifa". Erst die eintreffende Polizei trennt die Angreifer von dem Jugendlichen und nimmt die Personalien der Neonazis auf.

19.Januar 2004 
Afrikaner geschlagen und beleidigt
Gegen 18 Uhr 10 wurden zwei 23-jährige Kameruner in der Werneuchener Straße von einen 51-jährigen Hohenschönhausener beleidigt. Bei einem anschließenden Gerangel wurde der Hohenschönhausener leicht am Auge verletzt. Sein 21-jähriger Sohn ging daraufhin auf die beiden Kameruner mit einem Teleskop-Schlagstock los und verletzte beide am Kopf. Vater und Sohn sind bereits polizeilich bekannt.

10.Januar 2004 
Naziaufmarsch in Lichtenberg
Neonazis, darunter AktivistInnen der Kameradschaft Tor, der Berliner Alternative Süd-Ost und des Märkischen Heimatschutzes führten einen von Christian Worch angemeldeten Aufmarsch in Lichtenberg durch. Thema des Aufmarsches war der Prozeß gegen die rechtsextreme Naziband "Landser".
Der Aufmarsch wurde von einem großen Aufgebot der Polizei beschützt. An mehreren Punkten an der Route protestierten AntifaschistInnen und Bürger gegen die Nazis. Bei einer versuchten Straßenblockade wurden willkürlich Menschen verhaftet. Kurz vor Ende des Aufmarsches wurde ein Nazi festgenommen, der versuchte einen Polizisten zu schlagen.