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Am 8. Mai 1945 kapitulierten nach sechs Jahren Krieg alle Teile der Armee des nationalsozialistischen Deutschen Reiches vor den Alliierten. Der Zweite Weltkrieg und die institutionelle Herrschaft der NS-Eliten waren damit beendet.

Wir möchten den Befreier*innen zu danken und den Opfern der 12-jährigen NS-Herrschaft gedenken. Auch heute ist es notwendig, sich gegen jede Form von neu aufkommenden Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus wenden. Wir sagen ausdrücklich Danke an alle, die die Befreiung ermöglicht haben.

Спасибо! Thank You! Merci! Danke!

 

 

kein bock auf nazis

Sowohl NPD als auch "Der III. Weg" haben den 1. Mai genutzt, um in Lichtenberg Neonazi-Propaganda zu verbreiten.
Während die NPD sich auf Hohenschönhausen (Kino Cinemotion) konzentrierte, klebte, plakatierte und verteilte "Der III. Weg" rund um den Tierpark und die Linkspartei-Zentrale in der Alfred-Kowalke-Straße.

antifa

Wir trauern um Kirill Jermak. Die Antifa Hohenschönhausen arbeitete viele Jahre mit ihm u.a. im Rahmen von verschiedenen Aktivitäten im Rahmen von ALKALIJ zusammen. Wir erinnern uns an viele spanndende Diskussionen und Aktionen mit ihm. Unsere Gedanken sind bei seinen Freund*innen und seiner Familie.

Die extrem rechten Morde und der Terrorakt in Halle bestätigen nur das, was Antifaschist*innen seit vielen Jahrzehnten kommunizieren: Rechter Terror ist Alltag in Deutschland: Seit Jahren schmieden Nazis Umsturzpläne, horten Waffen, legen Feindes- und Todeslisten an, hetzen im Netz, begehen Anschläge, verletzten und ermorden Menschen.Auch das Motiv des Antisemitismus ist nicht überraschend. Antisemitismus in seinen verschiedenen Formen ist alltäglich in Deutschland und ist ein Problem der Mehrheitsgesellschaft.

Kurt Schneider wurde in der Nacht vom 5. zum 6. Oktober 1999 von einer Gruppe Neonazis in der Nähe des Lichtenberger Rathauses ermordet! Wie auch bei so vielen anderen rechten Übergriffen, wurden beim Tod von Kurt Schneider die menschenverachtenden Motive der Täter*innen zunächst nicht beachtet und der Vorfall nicht als rechter Mord gelistet. Dank einer Studie der Wissenschaftler*innen des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, wurden er und 11 weitere Personen als Todesopfer rechter Gewalt nachgemeldet.
Wir wollen neben Kurt Schneider allen Opfern rechter Gewalt gedenken.Wir fordern eine solidarische Gesellschaft ohne soziale Ausgrenzung. Für eine Lichtenberg ohne Neonazis und ohne rechte Gewalt. Kommt zahlreich am 6. Oktober zur Kundgebung am ehemaligen Urnenfriedhof, Normannenstr./Rudolf-Reusch-Straße um 14.00! KEIN MENSCH
IST VERGESSEN!

Im Juli 2019 ist die neue Ausgabe der linken Stadtteilzeitschrift "Abuje" erschienen. Sie wird kostenlos an vielen Orten im Bezirk ausgelegt und enthält Artikel zur Situation in der Rummelsburger Bucht, zum geschichtspolitischen Bild der AfD und zu den revolutionären Kämpfen in Lichtenberg 1918.

Am Abend des 21. April 1945 begann die letzte Etappe auf dem Wege der Befreiung Berlins von der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus. Die ersten sowjetischen Einheiten der 5. Stoßarmee unter dem Befehl von Generaloberst Nikolai Erastowitsch Bersarin überschritten in der Nacht zum 22. April 1945 bei Marzahn die Stadtgrenze. Die Rote Armee kämpfte sich von allen Seiten ins Zentrum vor bis am 2. Mai 1945 Berlin endgültig kapitulierte. Mit der Befreiung der Hauptstadt war das Ende der Nazi-Diktatur nur noch eine Frage von Tagen.

Marcus Gutsche, seines Zeichens bis zum Verbot 2005 Mitglied der militanten und neonazistischen "Kameradschaft Tor" in Lichtenberg, und anschließend in Greifswald "Anti-Antifa"-Fotograf, ist seit letztem Monat Büromitarbeiter der lokalen AfD. Erneut zeigt sich, dass die AfD nicht nur absolut keine Berührungsängste mit Neonazis hat - selbst dann wenn diese Mitglieder in verbotenen Organisationen waren- sondern dass diese auch problemlos Mitglied in der AfD werden können. Der AfD-Kreisvorstand Vorpommern-Greifswald beschloss Ende 2018 trotz der bekannt gewordenen Umstände, einen Partei-Aufnahmeantrag von Gutsche positiv zu entscheiden.

Ende November 2018 wurde die Nazikneipe "Sturgis" durch militante Antifaschist_innen angegriffen. Die Kneipe ist seit vielen Jahren Treffpunkt der Berliner Naziszene im Weitlingkiez. Sie ist eines der letzten Überbleibsel von neonazistischer Infrastruktur in Lichtenberg. An dieser Stelle möchten wir den Artikel von indymedia dokumentieren.

Morgen findet die Fête de la Musique statt. Teilnehmen wird auch der Wartenberger Hof, dessen Besitzer die Vermietung an den extrem rechten Rand der AfD für einen demokratischen Grundsatz hält. Nur Druck von oben stoppt ihn. Für uns stellt sich die spannende Frage, wie sein Beitrag bei der Fête wäre, wenn er drucklos wäre. Hier vielleicht die Antwort...