sunset1aklein.jpgsunset1klein.jpgsunset2aklein.jpgsunset2klein.jpgsunset3aklein.jpgsunset3klein.jpg

Nachdem am 11. September 2017 der letzte Versuch von Bärgida in Lichtenberg aufzumarschieren, vollständig gefloppt ist, steht am 18. September 2017 erneut ein Anlauf an. Erneut wollen Rassist_innen, Nazi-Hooligans und andere Flüchtlingsfeinde einen Aufmarsch durchführen.

 Mal sehen, ob Karsten Woldeit von der AfD wieder nicht bei Bärgida teilnehmt. Diese könnte die Frage für den morgigen Aufmarsch von Bärgida sein. Denn am Montag abend kommen die Bärgida-Neonazis mal wieder nach Lichtenberg. Mit dabei werden sicher auch wieder Mitglieder der AfD wie der Lichtenberger Heribert Eisenhardt sein.

Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie organisiert ab 19.00 Uhr eine Gegenkundgebung vor dem S-Bhf Lichtenberg. Beteiligt euch. Zeigt den Neonazis, dass sie hier nichts zu suchen haben.

Rückblick: Am 17. August 1987 beging der inhaftierte Nazifunktionär Rudolf Hess im Westberliner Kriegsverbrechergefängnis mit einem Verlängerungskabel Suizid. Rudolf Heß war Hitler-Stellvertreter und Mitinitiator der Nürnberger Rassengesetze.

Aktuell jährt sich der 30. Todestag des Naziverbrechers. In den letzten Wochen häuften sich deshalb neonazistische Sprühereien und Aufkleber in Lichtenberg und anderen Berliner Bezirken. Dabei wird die Verschwörungstheorie - Hess wäre ermordet worden - mit Sprüchen wie "Rache für Hess" bekräftigt. Nachdem Hess bereit in den früheren Jahrzehnten mindestens vier Selbstmordversuche durchgeführt hatte, passt der finale erfolgreiche Versuch nicht in das Geschichtsbild der heutigen Nazis.

Die NPD in Lichtenberg hat es so verdammt schwer. Nachdem der vor Jahren verkündete Kampf um die Straße seit vielen Monaten  schon am Boden lag oder von NPD-Funktionär Jens Irgang mit lächerlichen Kleinstkundgebungen zu Grabe getragen wurde, lahmt nun auch der Kampf um die Parlamente. Wie bereits seit ein paar Tagen bekannt, darf die NPD aus formalen Gründen in Berlin nicht mit einer Landesliste zur Bundestagswahl antreten. Der Wahlvorschlag der NPD entsprach nicht den gesetzlichen Anforderungen, weil Fristen für die parteiinterne Kandidatenaufstellung nicht eingehalten worden seien.

Für den heutigen Montag hatte der Berliner PEGIDA-Ableger BärGIDA eine Kundgebung am S-Bhf. Lichtenberg angekündigt. Der Versuch endete in einer Blamage.

Jede Woche gibt es in Berlin einen Pegida-Aufmarsch. Ihre Anhänger_innen nennen sich Bärgida und versammeln sich wieder am Montag um 18.30 Uhr am Hauptbahnhof. Mit dabei sind: Rassist_innen, Nazi-Hooligans und andere Flüchtlingsfeinde.


Am 8. Mai 1945 erklärte die Wehrmacht in Karlshorst die bedingungslose Kapitulation Deutschlands im 2. Weltkrieg. Das Datum wird deshalb als "Tag der Befreiung" gefeiert. In Karlshorst im Stadtteil Berlin-Lichtenberg hat die extrem rechte NPD erneut anlässlich des historischen Datums eine Kundgebung angekündigt. Die NPD-Kundgebung unter dem Motto: "Wir trauern um unsere deutschen Gefallenen beider Weltkriege" findet um 16 Uhr statt. Der genaue Ort ist noch nicht bekannt.

Am 22. April 2017 fand der erste öffentliche Auftritt der Nazipartei "Der III. Weg" in Berlin statt. Die Kundgebung "gegen Kapitalismus" am S-Bhf. Lichtenberg wurde von Matthias Fischer aus Templin angemeldet, dem ostdeutschen Vortänzer der Partei. Es kamen 22 Neonazis, davon vielleicht ein halbes Dutzend aus Berlin. (Oliver Oeltze und David Linke aus Lichtenberg) Ihre Minianlage wurde deutlich von den Gegenprotesten übertönt und dieTeilnehmenden hielten eher lustlos ihre Fahnen und Banner. Nach einer Stunde verzogen sich die Neonazis wieder zu ihren Autos und fuhren weiter nach gera, wo sie an einer Spontandemonstration teilnahmen.

Für morgen, den 22.4.2017, hat die Nazipartei "Der III. Weg" von 9 bis 10 Uhr eine Kundgebung am S-Bhf. Lichtenberg angemeldet. Sie ist Teil des sogenannten "Antikapitalistischen Aktionstags" der Nazis.

Diese Woche sah es für die extreme Rechte in Form der NPD Lichtenberg und für die rechtspopulistische AfD nicht optimal aus. Sie sahen sich mit mehreren Aktionen konfrontiert. Am Mittwoch, den 15. Februar 2017, verübten Unbekannte einen Buttersäureanschlag auf die Nazikneipe "Zapfhahn 88" (Konrad-Wolf-Straße 88 in Berlin-Hohenschönhausen). Am folgenden Tag wurden Mitglieder der AfD aus Lichtenberg durch antifaschistische Aktivist_innen besucht.

Am 19.12.2016 wurde die Geschäftsstelle der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaft HoWoGe in der Ferdinand-Schulze-Straße in Berlin-Lichtenberg kurzzeitig von rund 15 Weihnachtsmenschen „besetzt“. Unter dem Motto „Eine Rute für die Ho-Ho-HoWoGe!“ wurde der Pressesprecherin symbolische eine Rute für die Vermietungspraxis im zurückliegenden Jahr übergeben. In einem gleichzeitig verlesenen Brief an die Geschäftsführung wurde vor allem die Vermietung von Geschäftsräumen an Rassisten kritisiert. Konkret ging es um die Räume in der Möllendorfstraße 74, welche die HoWoGe an die Firma „Arbeit und Beratung“ des Berliner AfD'lers Andreas Wild vermietet.