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Diese Woche sah es für die extreme Rechte in Form der NPD Lichtenberg und für die rechtspopulistische AfD nicht optimal aus. Sie sahen sich mit mehreren Aktionen konfrontiert. Am Mittwoch, den 15. Februar 2017, verübten Unbekannte einen Buttersäureanschlag auf die Nazikneipe "Zapfhahn 88" (Konrad-Wolf-Straße 88 in Berlin-Hohenschönhausen). Am folgenden Tag wurden Mitglieder der AfD aus Lichtenberg durch antifaschistische Aktivist_innen besucht.

Am 19.12.2016 wurde die Geschäftsstelle der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaft HoWoGe in der Ferdinand-Schulze-Straße in Berlin-Lichtenberg kurzzeitig von rund 15 Weihnachtsmenschen „besetzt“. Unter dem Motto „Eine Rute für die Ho-Ho-HoWoGe!“ wurde der Pressesprecherin symbolische eine Rute für die Vermietungspraxis im zurückliegenden Jahr übergeben. In einem gleichzeitig verlesenen Brief an die Geschäftsführung wurde vor allem die Vermietung von Geschäftsräumen an Rassisten kritisiert. Konkret ging es um die Räume in der Möllendorfstraße 74, welche die HoWoGe an die Firma „Arbeit und Beratung“ des Berliner AfD'lers Andreas Wild vermietet.

Die Alternative für Deutschland setzt auch weiterhin ohne Probleme auf rassistisches Personal. Nachdem bereits von antifaschistischen Initiativen und der Presse die extrem rechten Mitglieder und Funktionäre Heribert Eisenhardt und Kay Nerstheimer thematisiert worden sind, wurde nun ein ebenso umstrittener Kandidat als Stadtrat ins Rennen gebracht. Der Stadtratskandidat der AfD heißt Wolfgang Hebold.

Aktuell ist in der Onlinezeitung "Lichtenberg Marzahn Plus" ein Artikel zur AfD erschienen. Darin kommt auch der Lichtenberger AfDler Karsten Woldeit zu Wort. Er wird zu den beiden Lichtenberger AfDlern mit extrem rechtem Hintergrund befragt.

Am 18. August 2016 versuchte sich die Berliner NPD mit Wahlkampf in Lichtenberg. Aus diesem Grund wurde eine Kundgebung am U-Bhf Tierpark durchgeführt. Mobilisiert wurde einige Stunden zuvor auf der Facebookseite des Landesverbandes. Der Kreisverband hielt es weder für notwendig dafür zu werben noch darüber später zu berichten.

Der Neonazi-Tarnverein „Sozial engagiert in Berlin“ (SeiB e.V), der den Treffpunkt in der Lückstraße 58 angemietet hatte, heißt jetzt „Alternative für Berlin AfB e.V.“. Verbunden mit dem Namenswechsel wurde auch der Vorsitzende gewechselt. Vorsitzender ist nicht mehr Sebastian Thom, sondern Jens Irgang (beide NPD Neukölln).

[UPDATE] In den letzten Tagen ist bekannt geworden, dass am 8. Mai 2016 - neben einer Anmeldung für eine Nazi-Kundgebung in Buch - auch im Bereich der Direktion 6 eine Kundgebung unter dem Motto "Wir trauern um unsere deutschen Gefallenen beider Weltkriege" mit 50 Teilnehmern angemeldet worden ist. Die NPD Neukölln mobilisiert auf 16 Uhr zur Rheinsteinstraße 108, 10318 Berlin. Dies liegt in Sichtweite des Deutsch-Russischen Museums.

Am Sonntagmorgen wurde der Einlauf von rund 200 Berliner AfD-Mitgliedern in das A&O-Hostel Kolumbus in Hohenschönhausen von einer größeren Menge Protestier_innen begleitet. Vor dem Hostel fand eine Kundgebung mit allerlei kreativen Aktionen und Plakaten statt.

Am Abend des 29.02.2016 wollte die Berliner NPD einen Aufmarsch durch den Stadtteil Hohenschönhausen im Bezirk Lichtenberg durchführen. Unter dem Motto „Asylflut“ stoppen war er als Teil der gleichnamigen Kampagne geplant, mit der die NPD in den anstehenden Wahlkampf für die Bezirksverordnetenversammlungen und das Berliner Abgeordnetenhaus im September 2016 starten möchte. Doch wie schon beim letzten Mal am 01.02.2016 im Prenzlauer Berg, wurde der Abend zu einem größtenteils peinlichen Desaster für die Nazipartei.

 

Die Berliner „Alternative für Deutschland“ will am Sonntag, den 13. März 2016 ihren Landesparteitag mit anschließender Wahlparty im A&O-Hostel Kolumbus (Genslerstr. 19) gleich neben einer Geflüchtetenunterkunft durchführen.Letzte Woche wurden sie von einem anderen A&O-Hostel in Mitte nach Bekanntwerden wieder ausgeladen.

[UPDATE] Für Montag den 29. Februar 2016 ruft die Berliner NPD zu einem Aufmarsch in Hohenschönhausen (am S-Bahnhof Wartenberg) auf. Die Veranstaltung ist Teil der NPD- Hetzkampagne „Asylflut stoppen!“, zu deren Aufmärschen sich seit Ende 2015 Nazis aus allen Bezirken und dem Berliner Umland versammeln. Die NPD-Aufmärsche in Johannisthal und Weißensee konnten bereits erfolgreich gestoppt werden. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das so bleibt.