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Für den heutigen Montag hatte der Berliner PEGIDA-Ableger BärGIDA eine Kundgebung am S-Bhf. Lichtenberg angekündigt. Der Versuch endete in einer Blamage.

Jede Woche gibt es in Berlin einen Pegida-Aufmarsch. Ihre Anhänger_innen nennen sich Bärgida und versammeln sich wieder am Montag um 18.30 Uhr am Hauptbahnhof. Mit dabei sind: Rassist_innen, Nazi-Hooligans und andere Flüchtlingsfeinde.


Am 8. Mai 1945 erklärte die Wehrmacht in Karlshorst die bedingungslose Kapitulation Deutschlands im 2. Weltkrieg. Das Datum wird deshalb als "Tag der Befreiung" gefeiert. In Karlshorst im Stadtteil Berlin-Lichtenberg hat die extrem rechte NPD erneut anlässlich des historischen Datums eine Kundgebung angekündigt. Die NPD-Kundgebung unter dem Motto: "Wir trauern um unsere deutschen Gefallenen beider Weltkriege" findet um 16 Uhr statt. Der genaue Ort ist noch nicht bekannt.

Am 22. April 2017 fand der erste öffentliche Auftritt der Nazipartei "Der III. Weg" in Berlin statt. Die Kundgebung "gegen Kapitalismus" am S-Bhf. Lichtenberg wurde von Matthias Fischer aus Templin angemeldet, dem ostdeutschen Vortänzer der Partei. Es kamen 22 Neonazis, davon vielleicht ein halbes Dutzend aus Berlin. (Oliver Oeltze und David Linke aus Lichtenberg) Ihre Minianlage wurde deutlich von den Gegenprotesten übertönt und dieTeilnehmenden hielten eher lustlos ihre Fahnen und Banner. Nach einer Stunde verzogen sich die Neonazis wieder zu ihren Autos und fuhren weiter nach gera, wo sie an einer Spontandemonstration teilnahmen.

Für morgen, den 22.4.2017, hat die Nazipartei "Der III. Weg" von 9 bis 10 Uhr eine Kundgebung am S-Bhf. Lichtenberg angemeldet. Sie ist Teil des sogenannten "Antikapitalistischen Aktionstags" der Nazis.

Diese Woche sah es für die extreme Rechte in Form der NPD Lichtenberg und für die rechtspopulistische AfD nicht optimal aus. Sie sahen sich mit mehreren Aktionen konfrontiert. Am Mittwoch, den 15. Februar 2017, verübten Unbekannte einen Buttersäureanschlag auf die Nazikneipe "Zapfhahn 88" (Konrad-Wolf-Straße 88 in Berlin-Hohenschönhausen). Am folgenden Tag wurden Mitglieder der AfD aus Lichtenberg durch antifaschistische Aktivist_innen besucht.

Am 19.12.2016 wurde die Geschäftsstelle der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaft HoWoGe in der Ferdinand-Schulze-Straße in Berlin-Lichtenberg kurzzeitig von rund 15 Weihnachtsmenschen „besetzt“. Unter dem Motto „Eine Rute für die Ho-Ho-HoWoGe!“ wurde der Pressesprecherin symbolische eine Rute für die Vermietungspraxis im zurückliegenden Jahr übergeben. In einem gleichzeitig verlesenen Brief an die Geschäftsführung wurde vor allem die Vermietung von Geschäftsräumen an Rassisten kritisiert. Konkret ging es um die Räume in der Möllendorfstraße 74, welche die HoWoGe an die Firma „Arbeit und Beratung“ des Berliner AfD'lers Andreas Wild vermietet.

Die Alternative für Deutschland setzt auch weiterhin ohne Probleme auf rassistisches Personal. Nachdem bereits von antifaschistischen Initiativen und der Presse die extrem rechten Mitglieder und Funktionäre Heribert Eisenhardt und Kay Nerstheimer thematisiert worden sind, wurde nun ein ebenso umstrittener Kandidat als Stadtrat ins Rennen gebracht. Der Stadtratskandidat der AfD heißt Wolfgang Hebold.

Aktuell ist in der Onlinezeitung "Lichtenberg Marzahn Plus" ein Artikel zur AfD erschienen. Darin kommt auch der Lichtenberger AfDler Karsten Woldeit zu Wort. Er wird zu den beiden Lichtenberger AfDlern mit extrem rechtem Hintergrund befragt.

Am 18. August 2016 versuchte sich die Berliner NPD mit Wahlkampf in Lichtenberg. Aus diesem Grund wurde eine Kundgebung am U-Bhf Tierpark durchgeführt. Mobilisiert wurde einige Stunden zuvor auf der Facebookseite des Landesverbandes. Der Kreisverband hielt es weder für notwendig dafür zu werben noch darüber später zu berichten.

Der Neonazi-Tarnverein „Sozial engagiert in Berlin“ (SeiB e.V), der den Treffpunkt in der Lückstraße 58 angemietet hatte, heißt jetzt „Alternative für Berlin AfB e.V.“. Verbunden mit dem Namenswechsel wurde auch der Vorsitzende gewechselt. Vorsitzender ist nicht mehr Sebastian Thom, sondern Jens Irgang (beide NPD Neukölln).