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[UPDATE] In den letzten Tagen ist bekannt geworden, dass am 8. Mai 2016 - neben einer Anmeldung für eine Nazi-Kundgebung in Buch - auch im Bereich der Direktion 6 eine Kundgebung unter dem Motto "Wir trauern um unsere deutschen Gefallenen beider Weltkriege" mit 50 Teilnehmern angemeldet worden ist. Die NPD Neukölln mobilisiert auf 16 Uhr zur Rheinsteinstraße 108, 10318 Berlin. Dies liegt in Sichtweite des Deutsch-Russischen Museums.

Am Sonntagmorgen wurde der Einlauf von rund 200 Berliner AfD-Mitgliedern in das A&O-Hostel Kolumbus in Hohenschönhausen von einer größeren Menge Protestier_innen begleitet. Vor dem Hostel fand eine Kundgebung mit allerlei kreativen Aktionen und Plakaten statt.

Am Abend des 29.02.2016 wollte die Berliner NPD einen Aufmarsch durch den Stadtteil Hohenschönhausen im Bezirk Lichtenberg durchführen. Unter dem Motto „Asylflut“ stoppen war er als Teil der gleichnamigen Kampagne geplant, mit der die NPD in den anstehenden Wahlkampf für die Bezirksverordnetenversammlungen und das Berliner Abgeordnetenhaus im September 2016 starten möchte. Doch wie schon beim letzten Mal am 01.02.2016 im Prenzlauer Berg, wurde der Abend zu einem größtenteils peinlichen Desaster für die Nazipartei.

 

Die Berliner „Alternative für Deutschland“ will am Sonntag, den 13. März 2016 ihren Landesparteitag mit anschließender Wahlparty im A&O-Hostel Kolumbus (Genslerstr. 19) gleich neben einer Geflüchtetenunterkunft durchführen.Letzte Woche wurden sie von einem anderen A&O-Hostel in Mitte nach Bekanntwerden wieder ausgeladen.

[UPDATE] Für Montag den 29. Februar 2016 ruft die Berliner NPD zu einem Aufmarsch in Hohenschönhausen (am S-Bahnhof Wartenberg) auf. Die Veranstaltung ist Teil der NPD- Hetzkampagne „Asylflut stoppen!“, zu deren Aufmärschen sich seit Ende 2015 Nazis aus allen Bezirken und dem Berliner Umland versammeln. Die NPD-Aufmärsche in Johannisthal und Weißensee konnten bereits erfolgreich gestoppt werden. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das so bleibt.

Vor einiger Zeit wurde durch Zeitungsberichte bekannt, dass am Hagenower Ring in Hohenschönhausen eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete enstehen soll. Die Wohnungsbaugesellschaft Howoge soll Betreiber der Einrichtung werden.
Aus diesem Grund tauchten in den letzten Tagen im dortigen Wohngebiet Handzettel und Aushänge auf, die anonym zum 2. Februar 2016 zu einer "Bürgerversammlung" im Innenhof des Hagenower Rings eingeluden.

In der Konrad-Wolf-Straße soll eine neue Einrichtung für Geflüchtete entstehen. Die NPD organisierte kurzfristig am 21. Oktober 2015 eine Kundgebung. Die NPD Lichtenberg schreibt im Nachgang an ihre Kundgebung in Hohenschönhausen stolz, dass sie 40 Menschen auf ihre Kundgebung gebracht hätte, und nicht nur 10, wie die Antifa vorher vermutet hätte. Sie feiern das, als hätten sie einen relevanten Teil der Hohenschönhausener_innen erreicht (Einwohner_innenzahl: ca 100.000). "Wir sind das Volk", ja klar.

Wegen einer Neonazi-Demonstration in Schönefeld ist am Morgen des 17. Oktober 2015 ein Zug mit Geflüchteten zum Bahnhof Lichtenberg umgeleitet worden. Ursprünglich hatten die rund 550 Flüchtlinge wie sonst am Bahnhof Schönefeld ankommen sollen.

Es ist inzwischen fast schon Routine: Wenn sich irgendwo im Bezirk Neonazis ankündigen, sind mindestes 60 Antifaschist_innen und Anwohner_innen da und empfangen sie lautstark. Es wird so lange geblieben, bis die Nazis ungehört wieder weiterfahren und zeigen so, dass Rassismus und Nazihetze hier nicht erwünscht sind.

Am 24. August 2015 fand in Falkenberg ein Tag der offenen Tür im zukünftigen Conatinerdorf statt. Etwas mehr als 300 Menschen kamen zum noch nicht eröffneten Containerdorf für Geflüchtete in Falkenberg und nutzten die Gelegenheit, sich das Heim von innen anzuschauen. Schon heute brachten mehrere Personen Spenden für die bald einziehenden Bewohner_innen vorbei. Das Feedback der Teilnehmenden war - bis auf ein paar laute Personen - überwiegend positiv.

Am 18. August 2015 versuchte sich der NPDler Jens Irgang erneut an einem Aufmarsch in Hohenschönhausen. Großzügig geschätzt kamen 18 Neonazis, die auf dem Fußweg durch Hohenschönhausen krochen. Dem gegenüber standen knapp 70 Antiraschist_innen entgegen, die an zwei Protestkundgebungen teilnahmen.