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Dann haben wir einen Programmhinweis für die 16. Juni 2014. Akustisch und visuell vom WM-Wahnsinn abgeschottet, könnt ihr euch die Dokumentation "Klänge des Verschweigens" anschauen.

Es handelt sich um eine Dokumentation über den ausgebildeten Sänger und Pianisten Wilhelm Heckmann, der im Nationalsozialismus aufgrund der Verfolgung Homosexueller verhaftet und in das KZ Dachau, später KZ Mauthausen, deportiert wurde. Weitere Informationen findet ihr bei den Terminen.

Im Anschluss ist der Regisseur Klaus Stanjek für ein Publikumsgespräch anwesend.

16.06.2014 - 19.00 Uhr

Kino CineMotion (Wartenberger Straße 174; Nähe S-Bhf Hohenschönhausen / Nähe Linden-Center)

Am 29. Mai 2014 fand im Blockpark an der Lückstraße eine "Winke-Winke-Kundgebung" zur Schließung des Neonazi-Treffpunkts in der Lückstraße 58 statt. Über drei Stunden gab es ein buntes Programm, um den Auszug der Neonazis zu feiern. Neben einer Ausstellung über die Lückstraße 58, den Nationalen Widerstand und die extrem rechten Nutzer_innen wurde in Redebeiträgen über die Aktivitäten, die von dem Objekt ausgingen, informiert. Kaffee, Tee und Kuchen gab es zur Stärkung. Neben Musik vom Band trat ein Liedermacher mit jiddischen Liedern auf. Zur Unterhaltung gab es ein Quiz und ein paar Kinderangebote. Kontinuierlich waren mehr als 40 Menschen vor Ort. Insgesamt besuchten mehr als 75 Menschen die Veranstaltung. Besonders erfreulich war, dass ein großer Teil der Teilnehmer_innen aus dem Kiez kam.  

Am 10. Mai 2014 wollte die NPD in Lichtenberg mit einem Infostand gezielt gegen Roma in Lichtenberg hetzen. Aus diesem Grund hatte sie einen Infostand von 10 bis 14 Uhr in der Nähe eines Hauses angemeldet, in dem mehrere Roma-Familien wohnen, um dort ihre rassistische und antiziganistische Hetze zu verteilen und kundzutun. Einige Gegendemonstrant_innen verhinderten, dass die NPD ihre Propaganda unter die Leute bringen konnte.
Nach noch nicht einmal zwei Stunden bauten die etwas mehr als ein Dutzend teilnehmenden Neonazis ihren Stand ab.

Am morgigen 10. Mai 2014 will die NPD wieder gegen Flüchtlinge und ihre Supporter aufmarschieren - unter anderem um 11:30 am Prerower Platz. Da haben wir was dagegen.
Ab 11:00 Uhr ist morgen eine Gegenkundgebung vor dem Lindencenter angemeldet. Kommt vorbei, bringt Schilder und Trillerpfeifen mit. Seit bunt und laut.

Die weiteren Termine:
10.00 - 11.00 Uhr Marktplatz Adlershof, Dörpfeldstraße/Genossenschaftsstraße
13.00 - 14.00 Uhr Alice-Salomon-Platz
14.30 - 15.30 Uhr Walter-Friedrich-Straße/Wiltbergstraße

Am 6. April 2014 wurden in den Morgenstunden im U-Bhf Lichtenberg drei Personen durch zwei Neonazis angegriffen. Nachdem mehrere Passanten zur Hilfe eilten, flüchteten die beiden bislang unbekannten Neonazis. Ein Betroffener erlitt schwere Verletzungen im Gesicht und musste operiert werden.

Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen des Angriffes und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung. Zudem freuen wir uns, dass Anwesende auf dem Bahnsteig zur Hilfe eilten.

Achtung: Diesen Samstag will die in Berlin neugegründete Neonazipartei "Die Rechte" einen Aufmarsch durch den Weitlingkiez durchführen.
"Die Rechte" ist bundesweit ein Sammelbecken kürzlich verbotener Kameradschaften. In Berlin sitzen mindestens drei Angehörige der verbotenen Kameradschaft "Frontbann 24" im Vorstand. Ihr Vorsitzender ist der ehemalige Chef des "Frontbanns" Uwe Dreisch.
Geplant ist der Aufmarsch für 14:00 Uhr am S-Bhf. Lichtenberg.
Die Neonazis wollen sich vorher jedoch schon in Schöneweide (12:00 Uhr) und Friedrichsfelde Ost (13:00 Uhr) versammeln.

Es sind Gegenproteste geplant. Überlasst den Kiez nicht den Neonazis.
Ab 13:30 Uhr sind zwei Kundgebungen angemeldet:
am S-Bhf. Lichtenberg und am Münsterlandplatz.

Am 16. Juni 2013 veranstaltete die Berliner NPD eine Kundgebung in der Freienwalder Straße in Hohenschönhausen. Ganze 19 Neonazis, darunter die Lichtenberger Manuela und Dietmar Tönhardt, Danny Matschke und Stephan Alex, fanden sich dazu ein. Es redeten die NPD-Funktionäre Udo Voigt, Sebastian Schmidtke und Maria Fank. Die Kundgebung war die jährliche Aktion der Berliner Aktion zum Jahrestag der Erhebungen in der DDR am 17. Juni 1953. In den vergangenen Jahren hatte sie dazu Kundgebungen in Prenzlauer Berg und Friedrichshain abgehalten.
Trotz der kurzfristigen Mobilisierung protestierten 20 Antifaschist_innen gegen die Neonazis.

Fotos bei Christian Jäger.

 

Erneut nutzten Neonazis aus Lichtenberg das über einen Tarnverein angemietete Ladengeschäft in der Lückstraße 58 für eine ihrer Feiern. Am 9. Mai 2013 traf sich hier eine Gruppe, um dann mit Neonaziparolen duch die Lückstraße und Weitlingstraße zu ziehen. Die Gruppe skandierte unter anderem "Sieg Heil" und "Ausländer raus".


Die Polizei stoppte schließlich in der Weitlingstraße die Gruppe und durchsuchte anschließend den Treffpunkt in der Lückstraße 58.

Die Zurückhaltung, die Neonazis im Berlin-Wahlkampf in Bezug auf körperliche Angriffe und Sachbeschädigungen an den Tag legten, scheint nun, gerade nach dem schlechten Wahlergebnis der NPD einem neuen Aktionismus gewichen zu sein. Innerhalb der letzten Wochen gab es bereits mehrere Nazi-Aktionen gegen linke und interkulturelle Projekte im Bezirk.

In den letzten Wochen fanden im Rahmen der Kampagne "Nazis auf die Pelle rücken" mehrere Infostände in Lichtenberg und Hohenschönhausen statt.

Zwischen 800 und 1000 Menschen haben gestern über den Tag verteilt an unserer Kundgebung und den Protesten gegen die  Veranstaltung der NPD in der Max-Taut-Aula teilgenommen. Da das Objekt komplett von AntifaschistInnen umstellt war, konnten die Neonazis nicht über den S-Bhf Nöldnerplatz anreisen und mussten mit Ersatzbussen über Seitenstraßen zum Veranstaltungsort geleitet werden.