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[Update 14.12.2014] Am 16. Dezember 2014 um 19 Uhr wollen Rassist_innen in Hohenschönhausen gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Falkenberg demonstrieren. Aufgerufen wird dazu auf der Facebookseite "Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg". Die Betreiber_innen gehören zu einem Berliner Netzwerk, das unter dem Label "Berlin wehrt sich!" agiert und maßgeblich von organisierten Neonazis getragen wird. Nach zahlreichen Aktivitäten gegen geplante Flüchtlingseinrichtungen in anderen Bezirken versuchen die Rassist_innen, in Hohenschönhausen Fuß zu fassen.

Unter dem Motto "Falkenberg sagt nein zum Heim" soll es vom Netto-Supermarkt in der Egon-Erwin-Kirsch-Straße bis zum S-Bhf Ahrensfelde gehen. Die Demonstration meldet ein NPD`ler an.

Natürlich wird es Proteste gegen diese rassistische Veranstaltung geben. Hier findet ihr die angemeldeten Gegenkundgebungen und weitere Infos.

In der Nacht vom 3. zum 4. Oktober 2014 wurde ein Brandanschlag auf die koptische Glaubenskirche am Roedeliusplatz durch Unbekannte verübt. Zeugen berichten, dass die mutmaßlichen Täter gegen 5.50 Uhr eine Mülltonne angezündet und diese dann direkt vor die Kirche geschoben haben. Die Flammen konnten so auf das Gebäude übergreifen.
In der Kirche übernachtete ein 27-jähriger Flüchtling aus Ägypten, der in der Kirche einen Schlafplatz besitzt und der Gemeinde als Messdiener hilft. Der Mann wurde erst durch die Polizei geweckt, wodurch er unverletzt blieb. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass der Brand auf das weitere Gebäude übergreifen konnte.

 

Insgesamt 1191 Tage bestand der Neonazi-Treffpunkt in der Lückstraße 58. Seit dem 3. Juni 2014 ist er Geschichte. Die Neonazis verabschiedeten sich Ende Mai mit mehreren Versammlungen vor dem Objekt. Der Treffpunkt war in den letzten drei Jahren eines der zentralen Objekte der Berliner Neonazi-Szene. Hier fanden Veranstaltungen, Kampfsportkurse und Neonazi-Feiern statt. Die Lückstraße 58 war Ausgangspunkt für Propagandatouren, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen gegen Migrant_innen und Andersdenkende, die nicht ins Weltbild der Neonazis passten. Aktuell wurde ein Heft veröffentlicht, das die letzten drei Jahre zusammenfasst.

Dann haben wir einen Programmhinweis für die 16. Juni 2014. Akustisch und visuell vom WM-Wahnsinn abgeschottet, könnt ihr euch die Dokumentation "Klänge des Verschweigens" anschauen.

Es handelt sich um eine Dokumentation über den ausgebildeten Sänger und Pianisten Wilhelm Heckmann, der im Nationalsozialismus aufgrund der Verfolgung Homosexueller verhaftet und in das KZ Dachau, später KZ Mauthausen, deportiert wurde. Weitere Informationen findet ihr bei den Terminen.

Im Anschluss ist der Regisseur Klaus Stanjek für ein Publikumsgespräch anwesend.

16.06.2014 - 19.00 Uhr

Kino CineMotion (Wartenberger Straße 174; Nähe S-Bhf Hohenschönhausen / Nähe Linden-Center)

Am 29. Mai 2014 fand im Blockpark an der Lückstraße eine "Winke-Winke-Kundgebung" zur Schließung des Neonazi-Treffpunkts in der Lückstraße 58 statt. Über drei Stunden gab es ein buntes Programm, um den Auszug der Neonazis zu feiern. Neben einer Ausstellung über die Lückstraße 58, den Nationalen Widerstand und die extrem rechten Nutzer_innen wurde in Redebeiträgen über die Aktivitäten, die von dem Objekt ausgingen, informiert. Kaffee, Tee und Kuchen gab es zur Stärkung. Neben Musik vom Band trat ein Liedermacher mit jiddischen Liedern auf. Zur Unterhaltung gab es ein Quiz und ein paar Kinderangebote. Kontinuierlich waren mehr als 40 Menschen vor Ort. Insgesamt besuchten mehr als 75 Menschen die Veranstaltung. Besonders erfreulich war, dass ein großer Teil der Teilnehmer_innen aus dem Kiez kam.  

Am 10. Mai 2014 wollte die NPD in Lichtenberg mit einem Infostand gezielt gegen Roma in Lichtenberg hetzen. Aus diesem Grund hatte sie einen Infostand von 10 bis 14 Uhr in der Nähe eines Hauses angemeldet, in dem mehrere Roma-Familien wohnen, um dort ihre rassistische und antiziganistische Hetze zu verteilen und kundzutun. Einige Gegendemonstrant_innen verhinderten, dass die NPD ihre Propaganda unter die Leute bringen konnte.
Nach noch nicht einmal zwei Stunden bauten die etwas mehr als ein Dutzend teilnehmenden Neonazis ihren Stand ab.

Am morgigen 10. Mai 2014 will die NPD wieder gegen Flüchtlinge und ihre Supporter aufmarschieren - unter anderem um 11:30 am Prerower Platz. Da haben wir was dagegen.
Ab 11:00 Uhr ist morgen eine Gegenkundgebung vor dem Lindencenter angemeldet. Kommt vorbei, bringt Schilder und Trillerpfeifen mit. Seit bunt und laut.

Die weiteren Termine:
10.00 - 11.00 Uhr Marktplatz Adlershof, Dörpfeldstraße/Genossenschaftsstraße
13.00 - 14.00 Uhr Alice-Salomon-Platz
14.30 - 15.30 Uhr Walter-Friedrich-Straße/Wiltbergstraße

Am 6. April 2014 wurden in den Morgenstunden im U-Bhf Lichtenberg drei Personen durch zwei Neonazis angegriffen. Nachdem mehrere Passanten zur Hilfe eilten, flüchteten die beiden bislang unbekannten Neonazis. Ein Betroffener erlitt schwere Verletzungen im Gesicht und musste operiert werden.

Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen des Angriffes und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung. Zudem freuen wir uns, dass Anwesende auf dem Bahnsteig zur Hilfe eilten.

Achtung: Diesen Samstag will die in Berlin neugegründete Neonazipartei "Die Rechte" einen Aufmarsch durch den Weitlingkiez durchführen.
"Die Rechte" ist bundesweit ein Sammelbecken kürzlich verbotener Kameradschaften. In Berlin sitzen mindestens drei Angehörige der verbotenen Kameradschaft "Frontbann 24" im Vorstand. Ihr Vorsitzender ist der ehemalige Chef des "Frontbanns" Uwe Dreisch.
Geplant ist der Aufmarsch für 14:00 Uhr am S-Bhf. Lichtenberg.
Die Neonazis wollen sich vorher jedoch schon in Schöneweide (12:00 Uhr) und Friedrichsfelde Ost (13:00 Uhr) versammeln.

Es sind Gegenproteste geplant. Überlasst den Kiez nicht den Neonazis.
Ab 13:30 Uhr sind zwei Kundgebungen angemeldet:
am S-Bhf. Lichtenberg und am Münsterlandplatz.

Am 16. Juni 2013 veranstaltete die Berliner NPD eine Kundgebung in der Freienwalder Straße in Hohenschönhausen. Ganze 19 Neonazis, darunter die Lichtenberger Manuela und Dietmar Tönhardt, Danny Matschke und Stephan Alex, fanden sich dazu ein. Es redeten die NPD-Funktionäre Udo Voigt, Sebastian Schmidtke und Maria Fank. Die Kundgebung war die jährliche Aktion der Berliner Aktion zum Jahrestag der Erhebungen in der DDR am 17. Juni 1953. In den vergangenen Jahren hatte sie dazu Kundgebungen in Prenzlauer Berg und Friedrichshain abgehalten.
Trotz der kurzfristigen Mobilisierung protestierten 20 Antifaschist_innen gegen die Neonazis.

Fotos bei Christian Jäger.

 

Erneut nutzten Neonazis aus Lichtenberg das über einen Tarnverein angemietete Ladengeschäft in der Lückstraße 58 für eine ihrer Feiern. Am 9. Mai 2013 traf sich hier eine Gruppe, um dann mit Neonaziparolen duch die Lückstraße und Weitlingstraße zu ziehen. Die Gruppe skandierte unter anderem "Sieg Heil" und "Ausländer raus".


Die Polizei stoppte schließlich in der Weitlingstraße die Gruppe und durchsuchte anschließend den Treffpunkt in der Lückstraße 58.