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Gegen 0:30 Uhr bemerkten Augenzeugen einen etwa 25-Jährigen Migranten, der in der Treskowallee/Marksburgstraße aus einem Linienbus gestoßen wurde und bewusstlos liegen blieb. Ihm folgten acht vermummte Neonazis, die sofort begannen, eine Gruppe alternativer Jugendlicher an der Haltestelle zu beleidigen und zu bedrohen.
Sie ließen erst von ihnen ab, als ein Notarzt am Ort eintraf und flüchteten ins Wohngebiet. Der inzwischen wieder zu sich gekommene Migrant berichtete, dass er im Bus geschlagen worden sei. Er wurde vom Arzt versorgt. Die Neonazis entkamen.

In den letzten Wochen häufen sich rechtsextreme Aktivitäten um den Jugendklub.

Seit dem Anfang des Jahres der aus alternativen Jugendlichen bestehende Verein UJZ.e.V Räume im örtlichen Jugendclub bekam, häufen sich rechtsextreme Straftaten im Umfeld. In der Nacht vom 30. zum 31. Mai erreichten diese ihren vorläufigen Höhepunkt: Der Jugendclub und dass danebenliegende Gymnasium wurden durch Steinwürfen stark beschädigt. Nachfolgend die Pressemitteilung der "Initiative für ein Unabhängiges Jugendzentrum":

Anbei findet ihr eine Zusammenfasung der Veranstaltungen der ALKALIJ-Reihe "8.Mai - Tag der Befreiung":

8.Mai 2008

Der VVN/BdA Lichtenberg feierte am Tag der Befreiung im Musem Karlshorst ein Fest im Rahmen der ALKALIJ-Reihe "8.Mai - Tag der Befreiung". Neben kostenlosen Führungen durch das Haus und die Sonderausstellung gab es ein volles Programm mit Vorträgen und Diskussionen. Für das körperliche Wohl wurde im angrenzenden Pavillion gesorgt, wo es Essen und Trinken mit russischem Schwerpunkt gab. Mehrere Büchertische und und musikalische Untermalung rundeten die Festlichkeit ab. Mehrere Jugendliche aus verschiedenen ALKALIJ-Gruppen nutzten die Gelegenheit mitzufeiern, und zeigten mit Transparenten ihre Unterstützung.
Mehr Infos unter: http://de.indymedia.org/2008/05/216641.shtml

"Gestern, am 15. April, fuhr der „Zug der Erinnerung“ in den Bahnhof Lichtenberg ein. Um 17 Uhr fand aus diesem Anlass am Haupteingang des Bahnhof eine Kundgebung mit ca 50 Personen zum Gedenken an die Deportierten und zur Begrüßung des Zuges statt. Flyer und Redebeiträge sollten auf den Zug und das Anliegen der Initiative „Zug der Erinnerung“ Berlin hinweisen. In den Redebeiträgen wurde weiterhin die Arbeit der lokalen Antifa-Gruppen vorgestellt und auf die Verstrickungen der Reichsbahn mit dem "Arbeitserziehungslager" Wuhlheide in Lichtenberg, während des Nationalsozialismus hingewiesen."
[Quelle: Indymedia 1]

Am Donnerstag, dem 10. April, versuchte die Berliner NPD, eine Veranstaltung der SPD in der Lichtenberger Kiezspinne zu stören. Dabei zeigte sie einmal mehr ihre organisatorische und inhaltliche Schwäche.

Seit dem 15.Februar 2008 ist die rechtsextreme Kneipe "Kiste" im Lichtenberger Weitlingkiez geschlossen. Laut Informationen der Antifa Hohenschönhausen wurde der Kneipe der Mietvertrag gekündigt. Am Freitag wurden die Räumlichkeiten dem Vermieter übergeben.

Mehr als 25 Menschen nahmen am Dienstag, dem 29. Januar 2008 - dem 63. Jahrestag seiner Ermordung, an der Einweihung der Gedenktafel für den Antifaschistischen Widerstandskämpfer Herbert Splanemann teil. Sie wurde an dem Haus in der Marie Curie Straße eingeweiht, in dem er wohnte.

In der Silvesternacht griffen in der Weitlingstraße eine 15-köpfige Neonazigruppe mit ausländerfeindlichen Parolen eine afghanische Familie an. Diese schaffte es noch in ihre Wohnung zu fliehen, woraufhin die Angreifer die Fenster einwarfen und versuchten, durch die Tür in das Haus einzudringen.

Am 13.12.2007 will die NPD in der Lichtenberger BVV einen Antrag zur Umbennung des nach dem antifaschistischen Widerstandskämpfer Anton Saefkow benannten Platzes einbringen. Benannt werden soll der Platz nach dem Nazi Waldemar Pabst, der die Morde an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg angeordnet hat. Der VVN- BdA veranstaltet deshalb am 13.12.2007 um 16 Uhr vor dem Rathaus Hohenschönhausen eine Kundgebung. Kommt zahlreich.

Am vergangenen Wochenende fand in Lichtenberg die Konferenz "Jugend aktiv gegen rechts" statt. Die Angebote an Workshops, Seminaren, Infoveranstalten und Konzert wurden rege genutzt. Die überwiegend aus Lichtenberg kommenden Jugendlichen äußerten sich durchweg positiv über das vielfältige Angebot. Viele wünschten sich darüber hinaus eine Weiterführung der Aktivitäten. Störaktionen von Neonazis gegen die Konferenz gab es nicht.

Am 10.November 2007, also 69 Jahre nach der Reichspogromnacht, trafen sich am S-Bhf Karlshorst ca. 30 Menschen, zum großen Teil Anwohner_innen, um den Opfern der damaligen Pogrome zu gedenken. Mit einem Kiezspaziergang wurde auf das damalige jüdische Leben im Kiez aufmerksam gemacht. Referent_innen der Antifa Hohenschönhausen und anderer Initiativen erläuterten das damlige Geschehen anhand einzelner Schicksale. An ehemaligen Wohnorten wurden zur Erinnerung Plakate angebracht.

Der Rundgang war eine von vielen Aktionen in Berlin - neben einer Demonstration in Moabit, einem Rundgang in Mahlsdorf und Kundgebungen in Pankow - die sich mit dem Jahrestag beschäftigten.