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Die Laubenkolonie ist nicht mehr da – aber dafür liegt nicht weit entfernt die 32. Grundschule Lichtenberg. Bald wird sie seinen Namen tragen. Ein Besuch.

Sabina Ballauf muss nur kurz ihren Mantel holen, dann geht’s die Schultreppe runter, und schon nach zwei Minuten steht sie zwischen zwei Bäumen auf einer winzigen Grünfläche, wo nichts zu sehen ist. Doch wegen ihr sind wir hier.

Erde und Gestrüpp. Brachland. Mehr ist noch nicht zu sehen an der Buchberger Straße in Lichtenberg. In den nächsten Jahren will der niederländische Investor Hendrik van Caem hier einen Gewerbepark errichten. Sieben große Gebäude sind geplant, auf 110.000 Quadratmetern, geschätzt 3000 Büro-Arbeitsplätze sollen entstehen. Start-ups sollen sich hier einmieten können, die Macher mit Zukunft.

Eine Gruppe von fünf Personen soll zwei Männer in der Weitlingstraße beleidigt und "Deutschland den Deutschen" gerufen haben. Ein 31-Jähriger wurde verletzt.

„This form is disabled“ - diese Mitteilung bekommen Nutzer der AfD-Beschwerdeaktion immer wieder. Hat das mit den Aktivitäten der Piratenpartei zu tun? Mal funktioniert es, mal gibt es eine Fehlermeldung, dann funktioniert es wieder, dann wieder nicht: Wer am Montagabend oder am Dienstagmorgen das pünktlich zum Ferienbeginn gestartete Portal „Neutrale Schule Berlin“ der Berliner AfD-Fraktion im Internet aufsuchte und das darin enthaltene Kontaktformular benutzen wollte, bekam in vielen Fällen die Mitteilung, dass es deaktiviert sei: „This form is disabled.“


Politiker aller großen Parteien sollten an einer Schule diskutieren. Hugh Bronson von der AfD bekam eine Torte ins Gesicht. Was sagen Schulleiter, Lehrer und Schüler? Sechs Politiker aus dem Berliner Abgeordnetenhaus, eine Diskussionsrunde mit Schülern, eine Torte: Der AfD-Abgeordnete Hugh Theodore Bronson (Uwe Brunßen) ist vor einer Gemeinschaftsschule in Lichtenberg von einem unbekannten Mann mit Mütze "getortet" worden. Bereits im Vorfeld wurde am Grünen Campus Malchow viel diskutiert, ob man den Vertreter der AfD ausladen könne und solle.

Hubertus Knabe soll nicht mehr die Stasiopfer-Gedenkstätte führen. Darauf hat sich der Stiftungsrat am Dienstagnachmittag in einer mehrstündigen Krisensitzung verständigt. Damit hat das Gremium unter Vorsitz von Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) die Konsequenzen aus den Belästigungsvorwürfen gegen Knabes Vize Helmuth Frauendorfer gezogen. Die Entscheidung des Stiftungsrates fiel einstimmig.

Wie berichtet hatte der Vorstand des Fördervereins der Gedenkstätte gegen den Schriftführer, Stephan Hilsberg, ein Ausschlussverfahren eingeleitet: Zwischen der Vereinsleitung und Hilsberg herrscht Streit, seit dieser öffentlich den Vorwurf der AfD-Nähe gegen den Leiter des Fördervereins, Jörg Kürschner, erhoben hat.

Mehrere Tausend Menschen haben in Berlin gegen einen Aufmarsch von Neonazis nach dem Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß protestiert - stoppen konnten sie ihn aber nicht. Im vergangenen Jahr - zum 30. Todestag von Heß - war dies mit Sitzblockaden gelungen. Auch am Samstag kam es in Friedrichshain zu solchen Protestaktionen. Polizisten lösten diese jedoch auf, indem sie die Menschen wegtrugen.

Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen, geht in einer aktuellen Pressemitteilung hart mit der Berichterstattung über Konflikte im Umfeld der Stiftung ins Gericht. „Durch irreführende Überschriften und die Vermischung der Gedenkstätte mit einem privaten Verein“ hätten „einzelne Journalisten“ versucht, die Einrichtung im ehemaligen Stasi-Gefängnis in die Nähe der AfD zu rücken, heißt es in der Mitteilung von Donnerstag.

[...] Der Wartenberger Hof hingegen nimmt teil an der Fête. Dort hatten sich im April Politiker*innen der AfD getroffen. Auch Björn Höcke (ja, genau der) wurde anlässlich des „Wartenberger Festes“ ins Haus gelassen – was bei vielen Menschen im Bezirk nicht gut ankam. Inhaber Michael Schmidt hat mir gegenüber nun zugesichert, keine AfD-Veranstaltungen mehr in seinem Haus zu dulden. Sollte es Anfragen dieser Art in Zukunft geben, werde er sich bei Bezirksbürger*innenmeister Michael Grunst (Die Linke) melden. Zur Fête wird es hier zwar „Deutschrock“ geben, allerdings keinen Rechtsrock, sondern Schmusepop der Coverband „NaBand“ und den Schunkelmännchen von „Suedpark“.[...]

Fremdenfeindliche Attacke im Lichtenberger Ortsteil Rummelsburg: Erst beleidigen Unbekannte eine Deutschtürkin und einen Türken, dann lassen sie ihren Pitbull los. Eine brutale Attacke hat sich am Freitagabend im Lichtenberger Ortsteil Lichtenberg ereignet: Zwei Unbekannte beleidigten eine Deutschtürkin und einen Türken, wurden erst selbst gewalttätig und jagten dann ihren Hund auf sie. Körperlich trugen die beiden Opfer wenigstens nur leichte Verletzungen davon.