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Der Eine: einst Chef einer islamfeindlichen Bewegung, die der Verfassungsschutz als rechtsextremistisch einstuft. Der Andere: zuletzt aktiv bei Bärgida und Teilnehmer von Neonazi-Demos in Marzahn. Die Berliner AfD schickt zu den Wahlen zwei Kandidaten ins Rennen, die in rechtsextremistischen Zusammenhängen aktiv waren.

Zahlreiche Hausdurchsuchungen in Berlin, Brandenburg und bundesweit: Eine verdeckte Facebook-Gruppe, in der Nutzer den Nationalsozialismus verherrlicht haben sollen, war unter anderem Ziel einer Polizeiaktion am Mittwochmorgen. Allein in Berlin wurden elf Wohnungen wegen Hasspostings durchkämmt.

Während sich die AfD in ihrem Programm um zumindest begriffliche Distanz zum rechten Rand bemüht, marschiert ein Bezirksfunktionär auf Neonazi-Demo mit.
Volksgesundheit oder Lügenpresse – solche Begriffe wird man im Wahlprogramm der AfD, das die Partei am Sonntag nach fast zwölfstündiger Diskussion verabschiedete, nicht finden. Dafür sorgten vor allem Mitglieder des Landesvorstands, die bei allzu rechtspopulistischen Formulierungsvorschlägen wieder und wieder davor warnten, diese ins Programm aufzunehmen. Die Mission dahinter: Man will Distanz wahren zum ganz rechten Rand, sich als seriöse Partei etablieren – zumindest auf dem Papier.

Ein Unbekannter hat am Montag ein Mädchen fremdenfeindlich bedroht. Zwei Frauen versuchten das Mädchen zu schützen. Daraufhin griff der Mann die beiden Frauen an und floh.

Berliner Rechtsextremisten suchen den Schulterschluss mit Russlanddeutschen. Anlass ist das Gerücht um eine angebliche Vergewaltigung in Falkenberg.

Laut einer linksautonomen Plattform soll ein Berliner Polizist auf Facebook rassistisch gegen Flüchtlinge und ihre Unterstützer gehetzt haben. Die Polizei prüft den Vorwurf.

Vor einem Jahr hat Berlin mit der Planung von sechs Wohncontainer-Heimen für Flüchtlinge begonnen. Die letzten Unterkünfte werden nun fertig. Zu den Tagen der offenen Tür kommen viele Nachbarn - aber auch Neonazis.

Linke Demonstranten haben einen Aufmarsch von Neonazis in Hohenschönhausen blockiert. Laut Polizei hatten die Rechtsextremen ihre Demonstration am Montag gegen einen Tag der offenen Tür in einem geplanten Flüchtlingsheim angemeldet.

Vier Männer haben in der Mittwochnacht vor dem fast fertigen Containerdorf im Hausvaterweg gepöbelt. Sie beschimpften die Sicherheitsleute und zeigten den Hitlergruß.

600 Bürger kommen zu Informationsversammlung über Heim in altem Telekomgebäude. Viele wollen helfen. Es gibt aber auch Ängste und Vorbehalte unter den Anwohnern einer neuen Asylunterkunft in Karlshorst, wie sich auf einer Einwohnerversammlung am Mittwochabend zeigte.

Ein früheres Bürogebäude der Deutschen Telekom wird bereits am Wochenende zu einer Notunterkunft für Flüchtlinge hergerichtet. Sonnabend werden die ersten Bewohner erwartet. „Stück für Stück soll die Einrichtung zu einer Gemeinschaftsunterkunft hergerichtet werden“, sagte Berlins Sozialstaatssekretär Dirk Gerstle (CDU) am Mittwochabend auf einer eilig einberufenen Anwohnerversammlung. Anfangs sollen an der Köpenicker Allee 146  rund 300 Geflüchtete einziehen. Befürchtungen von Anwohnern, dass die Zahl sogar bis auf 1.000 steigen kann, dementiert niemand auf dem Podium.