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In Lichtenberg existiert seit vielen Jahren eine aktive Erinnerungskultur, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken und den antifaschistischen Widerstand zu ehren. Sowohl zivilgesellschaftliche Akteure als auch kommunale Strukturen wie das Bezirksamt oder die Bezirksverordnetenversammlung brachten sich in der Vergangenheit in dieses Gedenken ein.
Mit dem Einzug der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) in die Parlamente verändert sich die erinnerungspolitische Lage – zumindest im parlamentarischen Raum.

Anwohner_innen im Weitlingkiez in Lichtenberg rufen für Samstag zu einer Solidaritätskundgebung vor der Margaretenstraße 27 in Lichtenberg auf. Am 20. April wurden dort zwei Personen rassistisch beleidigt und ein Kampfhund auf die Betroffenen gehetzt.

Am 8.1.2018 gib es wieder den PingPongTresen in der Remise in der Magdalenstraße mit einem Vortrag zum Thema: Kontinuitäten und Brüche – Ein Blick auf 30 Jahre extrem rechte Strukturen in Lichtenberg.

Viele haben noch die rassistischen Proteste in Falkenberg 2015 in Erinnerung oder den ehemaligen Nazitreff in der Lückstraße, aber die Geschichte der extremen Rechten im Bezirk reicht viel weiter zurück. Der Vortrag beleuchtet exemplarisch Strukturen, Treffpunkte und Kampagnen der Lichtenberger Neonazis seit den 1990er Jahren bis heute.